Der Hochbau beginnt. Doch eine Ungewissheit bleibt: der Baustrom..

Nächste Woche soll es losgehen mit dem Hochbau. Am 5.4.2018 sollen Frostschürze und Bodenplatte gegossen werden. Doch dafür benötigen wir natürlich Baustrom und Bauwasser. Letzte Woche sind nun die Säule für den Baustrom und der Bauwasseranschluss montiert worden.

Nachdem wir bei Purena wegen des Bauwassers etwas Druck gemacht hatten, klappte das alles problemlos. Nun macht uns aber leider Avacon bezüglich des Baustroms das Leben schwer. Kein Mensch weiß wieso, aber es hängen insgesamt vier Parteien dran um uns mit Baustrom zu versorgen:

  • Ein Tiefbauer (nicht unserer) der einen Graben für den Baustrom machen muss ✔️
  • Ein Elektriker von Avacon, der das Stromkabel verlegt und die Säule hinstellt✔️
  • Unser Elektriker von HELMA, der dann gemeinsam mit einem Elektriker von Avacon den Baustromkasten mit Zähler anbringt. ❗️

Aber solange Avacon sich nicht bei unserem Elektriker gemeldet hat, kann dieser wichtige letzte Vorgang nicht erfolgen.🤦‍♀️ Die sind nicht mal bereit die Kontaktdaten an uns oder unseren Elektriker weiterzugeben.

Aber ohne Baustromkasten kein Baustrom und ohne Baustrom kein Hochbau. 🤷‍♀️

Es wird also mal wieder spannend. Wird Avacon es noch rechtzeitig schaffen??????

Jetzt heißt es DAUMEN DRÜCKEN!!!!

Tag 5/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten / Feinabsteckung

Am Freitag war bereits der Fünfte und letzte Tag von 5 geplanten Tagen für die Erschließungs- und Erdarbeiten. An diesem Tag war auch der Vermesser nochmal vor Ort und hat die Feinabsteckung vorgenommen.

Die Feinabsteckung war notwendig um die genauen Punkte für die Errichtung der Bodenplatte festzulegen. Maßgeblich sind hierfür die genaue Höhe und die Außenkanten des geplanten Gebäudes.

Die Erdarbeiten sind nun fertiggestellt und alles ist vorbereitet um mit der Herstellung der Bodenplatte zu beginnen. Nun kann man sich schon besser vorstellen, wie unser Grundstück nach Fertigstellung aussehen wird und wir konnten bereits den schönen Ausblick genießen, den wir später von unserer Terrasse aus haben werden.

Hier sind einige Fotos von den Arbeiten und dem fertiggestellte Ergebnis:

Diese Woche werden Baustrom und Bauwasser gelegt und dann geht es nach Ostern weiter:

3.4.2018 Frostschürze

6.4.2018 Bodenplatte

Es ist einfach so schön, dass es jetzt richtig losgeht und man sich jetzt mit kleinen Schritten seinem großen Ziel nähert!!!

Tag 4/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten /Mehrkosten / Zeitplan

Gestern war bereits Tag 4/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten. Zusammen mit dem kleinen Microvögelchen bin ich am Vormittag auf die Baustelle gefahren, um zu sehen, wie es vorangeht und um mit Herrn Hörning zu besprechen, welche Mehrkosten auf uns durch die veränderten Maße zukommen werden.

Es hat sich wirklich schon ganz schön was getan. Die Fläche für Haus und Terrasse war gestern schon fast vollständig aufgeschüttet und auch der Gartenbereich war schon recht gut angelegt. Das Helle auf den Fotos ist die Kiesschicht für die Gründung und das Braune ist die abgetragene Erde, die für die Anlage des Gartens wiederverwendet werden kann. Und das ist definitiv die gute Nachricht, dass wir durch diese Wiederverwendung deutlich an Kosten sparen können. Nichtsdestotrotz werden wir durch die fehlerhaften Höhenangaben vermutlich Mehrkosten in Höhe von 15.000 – 20.000 Euro haben. Die Kosten entstehen durch den Mehrbedarf an Kies und dadurch, dass wir deutlich mehr Mauer benötigen, um das Grundstück über uns abzusichern. Durch die Ersparnis auf der anderen Seite wird es sich aber auch wieder etwas relativieren und möglicherweise werden wir zu unseren seitlichen Nachbarn weniger Stützmauer benötigen. Das alles wird sich allerdings erst im weiteren Verlauf der Bauarbeiten konkretisieren.

Am Abend sah es auf unserem Grundstück schon richtig gut aus. Der Bagger wurde bereits „eingepackt“ und die letzten Befestigungen wurden vorgenommen.

Heute geht es nun weiter mit den letzten Schliffen und mit der Feinabsteckung durch den Vermesser. Beitrag und Bilder folgen in Kürze.

Dokumentation durch unseren Bauleiter zur Flächendränage und die Fakten zum Höhenunterschied

Gut, dass wir einen so gewissenhaften Bauleiter bekommen haben! Herr Schmidt arbeitet wirklich sehr gewissenhaft und sorgfältig und hat schriftlich nochmal alles für uns zusammengefasst, was die aktuellen Erkenntnisse ergeben haben.

Hier sind einige Auszüge aus seinen Ausführungen zum Thema Flächendränage:

„[…] Im Fall Ihrer Gründung unter der Bodenplatte haben wir ein wasserdurchlässiges, mineralisches Polster von ca. 1 m und mehr an der höchsten Stelle des Grundstücks und weit mehr als 2 m an der tiefsten Stelle des Grundstücks zu verbauen. […] dass die Problematik der unzureichenden Wasserabführung hier nicht besteht, weil das mineralische Polster selbst wie eine Dränage wirkt und die verbaute Schichtdicke eine Flächendränage nicht erforderlich macht.

[…] Wir beziehen uns daher auf die fachlich fundierte Aussage des Ingenieurbüros und sehen in diesem Zusammenhang keine Notwendigkeit des Einbaus einer Flächendrainage unter Ihrem Wohnhaus. […]“

Des Weiteren sind hier einige Auszüge aus Herrn Schmidts Ausführungen zu den Höhenunterschieden. Immerhin entsteht dadurch keine Zeitverzögerung, das ist ja schon mal positiv:

„[…] gibt es bezüglich der Höheneinordnung des Wohnhauses Abweichungen zwischen den Höhenangaben, die uns bei der Planung zur Verfügung standen und den tatsächlichen Gegebenheiten auf der Baufläche.

In diesem Zusammenhang wäre die Oberkante des fertigen Fußbodens EG mit 141,00 m gegenüber der anschließenden Straße zu tief angelegt. Wir besprachen deshalb eine Anhebung des Hauses auf Oberkante fertiger Fußboden EG mit 141,35 m.

[…] Im ausgebaggerten Anschnitt war ein anstehendes Gelände in einer Höhe von mehr als 2 m festzustellen. Zusammen mit Ihrer nördlichen Nachbarin berieten wir die spätere Abfangung. […]

[…]Nach jetziger Planung sollte der Unterbau am kommenden Freitag fertiggestellt sein. Der Vermesser ist zur Feinabsteckung für diesen Tag bestellt. Kommende Arbeiten unseres Unternehmens sind durch oben genannte Punkte nicht baubehindert. […]

Nun müssen wir erstmal Abwarten welche Mehrkosten für uns entstehen werden. Aber wenigstens geht es weiter voran. Heute war bereits Tag3/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten. Hierzu später mehr.

Die Chronik der Betonmonster

Weil die Geschichte um die Betonmonster doch irgendwie etwas aufreibend war und weil mich nun schon vermehrt entsetzte Reaktionen ereilt haben, möchte ich die Gelegenheit nochmal nutzen, um noch ein paar Bilder der Winkelstützen zu verewigen.

Um nochmal die Ausmaße festzuhalten:

  • Ca. 40 Winkelstützen a‘ 420 kg
  • Einzelmaße 180x80x100x10
  • Insgesamt sprechen wir von 17.000 kg Beton (-Monstern)

Die (falsche) Anlieferung der Winkelstützen am 21. und 22.2.2018:

Das Grauen, dass sich uns gestern offenbarte:

Die heutige Entfernung der L-Steine:

Nun erfreuen sie einen anderen Grundstücksbesitzer:

Wir sind gespannt, ob die 17.000 kg nochmal umziehen dürfen, denn wenn uns nicht alles täuscht, dann liegen sie jetzt auf dem Grundstück, das als nächstes bebaut wird. 🤣

Frühlingsausflug in die neue Walheimat oder „das Rätsel um 17.000kg Beton“!!!!

Der spontane Wintereinbruch ist zu Ende und der Frühling lässt sich endlich blicken. Sonntag, 17 Grad und Sonnenschein – für uns die ideale Kombination für einen spontanen Sonntagsausflug in unsere neue Wahlheimat. Es blühen sogar schon Krokusse auf unserem Grundstück.

Nachdem das Gestrüpp auf unserem Grundstück durch Frost und Winter weitestgehend vertrocknet ist, hatten wir endlich mal die Möglichkeit unser Grundstück richtig zu betreten. Nun könnten wir auch mal ungefähr ablaufen, wo wohl unser Haus später stehen wird, und haben mal wieder den schönen Ausblick genossen.

Auch unser Minivogel hatte viel Spaß dabei.

Und unser Microvögelchen war natürlich auch tatkräftig dabei und hat schon mal angefangen Steine zu sortieren, damit der Tiefbauer nächste Woche nicht so viel zu tun hat.

Was uns allerdings vor ein großes Rätsel gestellt hat, sind rund 40 Winkelstützen mit jeweils 420kg!!!!!

Diese Kolosse „schmücken“ nämlich neuerdings unser Grundstück. Deswegen haben wir den gestrigen Ausflug auch genutzt um uns a) mal bei unseren neuen Nachbarn vorzustellen und b) herauszufinden, wem diese Betonklötze gehören könnten. Leider aber wären wir nicht sehr erfolgreich bei unserer Recherche. Allerdings hatte unsere Nachbarin über uns zufälligerweise ein Foto von dem Lkw gemacht, der die Winkelstützen abgeladen hat, sodass wir zumindest den Lieferanten in Erfahrung bringen konnten.

Nach einiger Telefoniererei war zumindest geklärt, wer veranlasst hat, dass die Dinger bei uns zwischengelagert werden, und wurde gebeten die Winkelstützen schleunigst umzulagern.

Tatsächlich wurde der Aufforderung auch umgehend nachgekommen und sie schmücken nun ein anderes Grundstück. Na dann bin ich ja mal gespannt, wann die nächste Beschwerde bei der besagten Baufirma eintrudelt 🙈.

Dann steht der Grobabsteckung am Mittwoch ja nichts mehr im Weg! Eine Sache könnte allerdings noch spannend werden. Nämlich der Bauwasseranschluss bei unserem Versorger „Purena“. Seit nunmehr zwei Monaten versucht der Papavogel nun schon die Damen und Herren dazu zu bewegen uns ein Angebot zu schicken. So richtig einfach gestaltet sich das aber nicht. Krankheitsfälle, keine Kapazitäten. Bei allem Verständnis für solche Probleme: ohne Bauwasser kein Hausbau! Und den wollen wir jetzt echt nicht nochmal verschoben haben und schon gar nicht, weil wir das Angebot noch nicht vorliegen haben. Naja, Papavogel gibt nicht auf und wird weiterhin den Versorger „stalken“. Ab heute wird die Frequenz von wöchentlich auf täglich erhöht 😉! Wir halten euch auf dem Laufenden!!!

Bodengutachten und Erdarbeiten 

Endlich ist das Angehot vom Tiefbauer da! Wie erwartet sind die Kosten hoch! Durch die Hanglage müssen wir aufschütten und teilweise auch Stützmauern verarbeiten! 

Aber man baut ja schließlich nur einmal und der Ausblick vom Haus ist eben einfach einmalig!