Unser Haus ist fertig (von außen) und die Geschichte von der Insolvenz

Kaum zu glauben aber wahr: Von außen ist unser schönes Vogelhaus bereits komplett fertig. Das Zwischendach ist nun endlich montiert und gedeckt und der letzte Putz ist aufgetragen. Schön! Schön! Schön! Wir sind happy!

Das Zwischendach, ja das war so eine Sache. Eigentlich hätten diese ja schon Mitte Juli montiert und gedeckt werden sollen. Noch vor unserem Urlaub wollten wir die Dachkästen streichen. Zuerst verschob der Zimmermann immer wieder den Termin und dann plötzlich war er insolvent! BÄM!! Niemand mehr erreichbar! Bauleiter im Urlaub! Die Vertretung von Herrn Schmidt hat mir wirklich Leid getan. Aber er hat wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt! Eigentlich ist es mir ja ein Rätsel wie man in Zeiten vom Bauboom insolvent werden kann!? Aber wie es aussieht ist auch das möglich 😉!

Mit einem Monat Verzögerung haben wir unsere Dächer und Dachkästen aber nun endlich. Am Wochenende ist daher Dachkästen streichen angesagt! An dieser Stelle möchte ich unbedingt ein riesiges Lob an Herrn Schmidt und seinen Vertreter aussprechen, die es geschafft haben, in kürzester Zeit sämtliche Gewerke umzudisponieren und einen Ersatz zu finden. Und das Beste ist: wir haben trotz der massiven Verzögerung zwischendrin im Endeffekt mit 0 Tagen Verzögerung zu rechnen!!!! Das ist doch Wahnsinn oder? Das nenne ich Planung!! Unser Hausübergabetermin am 12.10. wurde uns diese Woche nochmals als absolut fix bestätigt!! Toll!!

Zeitgleich ist auch Herr Hörning mit seiner Truppe bereits fleißig am werkeln. Die Stützmauern, die das Grundstück hinter uns sichern, stehen bereits vollständig. Der Rest der Außenanlagen wird nun nach und nach fertiggestellt. Viele von euch werden jetzt vielleicht denken: „das muss doch jetzt noch nicht sein“. Doch muss es. Wir haben in unserem Grundstück eine Höhendifferenz von insgesamt ca. 6 Metern. Unser Haus steht auf 4 Metern. Einerseits müssen wir uns mit der Straße angleichen, andererseits auch die Fundamente für die Garage vorbereiten. Was aber viel wichtiger ist, wir müssen die Erdmassen sichern. Und das können wir nur mit Mauern, Pflaster, Böschungen und vor allem Bepflanzung. Und das muss zwingend noch vor dem Winter passieren.

Das ist der Preis eines Hanggrundstückes. Andererseits freuen wir uns riesig darauf, dass wir es bald schon sehr schön haben werden.

Immer wieder kommen uns neue Ideen was wir alles umsetzen möchten und wir erstellen derzeit bereits einen Bepflanzungsplan, damit wir die Pflanzen auch schön und sinnvoll verteilen.

Nächste Woche wird schon gepflastert und der Trockenbauer wird unser Haus innen noch komplettieren!

So sieht es inzwischen aus:

Dachkästen, Putz, Fensterbänke, Tapeten, Einzugstermin, Fußbodenheizung und Fliesen

Morgen ist schon der 12.7.2018. Das bedeutet nur noch 3 Monate bis zur Hausübergabe. Wahnsinn. Und obwohl mein letzter Post zur aktuellen Terminplanung schon fast 1 Monat her ist, steht noch immer der 12.10.2018 als geplanter Hausübergabetermin im Bauablaufplan. Aber was ist im vergangenen Monat eigentlich alles passiert:

Die 1. Eigenleistung: Streichen der Dachkästen Teil 1

Wir haben es vollbracht. Zumindest den 1. Teil der Dachkästen haben wir gestrichen. Da wir ja zwei Zwischendächer bekommen (weil das OG vorne und hinten eingerückt ist) müssen wir aber noch mal ran. Sobald die beiden Zwischendächer montiert und eingedeckt sind.

Außen- und Innenputz

Inzwischen ist innen bereits alles verputzt. Vor allem von unseren Rundbögen sind wir total begeistert. Verputzt sehen sie noch toller aus.

Auch der Außenputz ist teilweise schon fertig. Mit Ausnahme der halben Hausseiten, über denen die Zwischendächer angebracht werden. Die werden erst verputzt, nachdem wir die Dachkästen gestrichen haben.

Fensterbänke

Unsere Fensterbänke sind schon vor längerer Zeit eingebaut worden, ich habe aber festgestellt, dass ich noch gar keine Fotos davon gepostet habe. Das möchte ich hiermit nachholen:-).

Tapeten

Inzwischen hatten wir auch schon die Durchsprache mit unserem Maler. Es sind Freunde von uns, die selbstständig sind und bei denen wir das Gewerk beauftragt haben. Nach derzeitigem Stand, werden unsere Maler- und Tapezierarbeiten schon im September ausgeführt, so dass sie relativ zeitgleich mit der Hausübergabe fertig sein sollten. Tapeten haben wir uns auch schon ausgesucht.

Einzugstermin

Dadurch, dass die Maler- und Tapezierarbeiten schon im September begonnen werden können, haben wir unseren Umzugstermin auf Mitte-Ende Oktober vorgezogen. Ein exakter Termin steht noch nicht fest.

Sanitärrohinstallation

Die Sanitärrohinstallation ist bereits abgeschlossen. Leider haben wir festgestellt, dass der Wandauslass für die Waschtischbeleuchtung nicht mittig über dem Waschtisch ist. Wie wir jetzt festgestellt haben, ist es ein Fehler bei der Elektroinstallation gewesen, der jetzt aber umgehend behoben wird.

Fußbodenheizung

Diese Woche sind auch die Schlaufen für die Fußbodenheizung verlegt worden. In unserem Hausvertrag hatten wir extra festlegen lassen, dass die Schlaufen einen bestimmten Abstand bekommen, so dass wir jederzeit in der Lage sind auf eine Wärmepumpe aufzurüsten. Der Papavogel hat die Abstände nochmals nachgemessen und ist zufrieden mit der exakten Ausführung.

Estrich und Küchenaufmaß

Morgen, am 12.7.2018 wird nun der Estrich verlegt. Etwas später als geplant. Dennoch dürfen wir, mit besonderen Vorkehrungen, am Freitag für das Küchenaufmaß ins Haus gehen. Herr Schmidt hat uns dies explizit erlaubt.

Außenanlagen und Stützmauer

Ansonsten habe ich heute noch mal mit Herrn Hörning bezüglich unserer Außenanlagen telefoniert. Anfang August sollen die Stützmauer und die Außenanlagen komplett fertiggestellt werden. Gemeinsam haben wir nochmals erörtert, ob wir die GFZ von 0,3 (erlaubte bebaubare Fläche auf unserem Grundstück einhalten). Ja, wir halten sie ein, aber gerade so;-).

Fliesen

Auch unseren Fliesenleger haben wir inzwischen kennengelernt und wir haben nächsten Montag mit ihm einen Termin zur genauen Absprache. Unsere Fliesen hatten wir ja bereits ausgesucht. Da wir ausschließlich Fliesen der italienischen Marke Marazzi ausgesucht haben, müssen wir hier etwas in Eile sein: das Werk von Marazzi hat den gesamten August über Betriebsferien.

Das sind die Fliesen, die wir uns ausgesucht haben:

Badezimmer oben und unten: Wandfliesen

Mosaik für die begehbaren Duschen:

Badezimmer oben und unten: Bodenfliesen Mitte

Badezimmer oben Bodenfliese Umrandung und Flur oben

Badezimmer unten Bodenfliese Umrandung, Flur unten, Wohn- und Esszimmer, Küche, Speisekammer, Abstellraum, HWR: Bodenfliese

Hausübergabe, Einzugstermin, Kabelmassen, Starkregen und jede Menge Lieferzeiten…

Wie die Zeit vergeht. Inzwischen ist schon wieder einiges passiert. Auch wenn sich optisch im Moment gar nicht so viel tut, rumpelt es da ganz schön im Karton. Doch eins nach dem anderen:

Der Starkregen und unsere Terrasse.

Das Wetter macht dieses Jahr wirklich, was es will. Zwischen knalle heiß und Starkregen, es ist alles dabei. Der Starkregen vor gut zwei Wochen hatte es in sich. Zwar erfreuten wir uns an der bereits vorhandenen Regenrinne an unserem Dach, doch genau diese hat leider dafür gesorgt, dass das ganze Wasser zentral auf die aufgeschüttete und verdichtete Terrasse prallte. Das hat ziemlich viele Risse verursacht und muss nun von Seiten unseres Galabauers Herrn Hörning nachgebessert werden. Unser Bauleiter Herr Schmidt von HELMA hat auf unseren Notruf gleich reagiert und mit flexiblen Rohren  einen Abfluss von den Dachrinnen über die Terrasse hinweg geschaffen. Wir haben das jetzt zusätzlich noch mal mit drei Meter Rohren verlängert und hoffen, dass beim nächsten Starkregen nichts mehr passiert.

Das Upgrade auf die seitliche Abflussrinne in der OG-Dusche…

…haben wir gecancelt. Beim letzten Mal hatte ich noch berichtet, dass wir diesbezüglich upgegradet hatten und darüber so glücklich waren, inzwischen haben wir uns aber doch dagegen entschieden. Eigentlich ist es ja eine schöne Idee eine Fußbodenheizung in der begehbaren Dusche zu haben. Ich habe aber noch mal verstärkt darauf geachtet, wie lange man in den Genuss des beheizten Bodens kommt. Es handelt sich ja wirklich nur um Sekunden. Und zwar die Sekunden zwischen „Ich stelle mich mit nackten Füssen in die Dusche“ und „ich schalte jetzt das warme Wasser an“. Denn mit dem warmen Wasser wird auch automatisch der Boden bzw. die Füße warm. Trotzdem nett. Aber wenn nett 550 Euro kostet, ist es eben doch nicht so nett. Nachdem uns mit dem Angebot der Elektroplanung inzwischen die nächste Kostenfalle ins Haus flatterte, musste dieses „nett“ jetzt eben weichen. Zur Elektroplanung komme ich aber später noch detaillierter.

Die Lüftungsschlitze der Lüftungsanlage

Das ist auch so ein Thema, bei dem wir gut und gerne noch einige Tausende ausgeben könnten. Ich erwähnte es beim letzten Mal bereits, dass wir nicht ganz glücklich mit den Standard-Schlitzen sind, aber dass das günstigste Upgrade bei 150 € pro Schlitz losgeht (aufwärts bis 800 €) und wir von ca. 10 Schlitzen sprechen. Wir sind nun auch hier beim Standard geblieben. Schön sind die alle nicht, aber eben notwendig.

Wir haben eine Bautreppe…

Super schöne Sache: eine Bautreppe. Wir haben jetzt eine und das bedeutet, dass wir und auch unsere Vogelkinder ganz gefahrlos ins OG gehen können. Macht anscheinend nicht jede Baufirma. HELMA macht es. Wir freuen uns. Die Brüstungen drumherum, also vom OG zur Galerie und zur Treppe sind inzwischen auch fertig gemauert und sehen toll aus!

Die Galerie und der „Kronleuchter“

Die Galerie vom OG-Flur in den EG-Flur, mit Blick zur Haustür, ist eigentlich mehr notgedrungen entstanden. Wir wollten gerne ohne Dachschrägen bauen, also zweigeschossig. Der Bebauungsplan gab aber max. 1,5-geschossig vor, allerdings ohne Höhenbegrenzung. Baurechtlich gibt es aber legale „Tricks“ mit denen man dann ein Haus zweigeschossig bauen kann, ohne baurechtlich als zweigeschossig zu gelten. Eine Bedingung hierfür ist, dass die Wohnfläche im OG nur max. 2/3 der Wohnfläche des EG betragen darf. Um das zu erreichen haben wir vorne und hinten die Zwischendächer eingeplant und die Galerie geschaffen. Nun ist die Galerie da und sie ist auch sehr schön. Uns gefällt es sehr. Wer mich kennt, weiß wie sehr ich jeglichen Glitzer und Kristalle liebe;-). Also habe ich vorgeschlagen irgendwann mal (!!!) einen Kronleuchter in die Mitte der Galerie zu hängen. Habe ich schon oft gesehen, sieht toll aus. Muss ja nicht sofort sein. Der Papavogel mag das auch und fand die Idee gut. ABER: Unser Elektriker hat uns bei der Planung der Elektrik zu bedenken gegeben, dass die Galerie fast 6 Meter hoch sein wird und niemand, jemals in der Lage sein wird, dort einen Kronleuchter nachträglich anzubringen. Die einzige Chance ist, dies jetzt zu Beginn zu machen, wenn unser Maler ein Gerüst zum Tapezieren aufgebaut hat. Lange haben wir überlegt. Machen oder nicht machen? Wir haben uns jetzt für MACHEN entschieden. Wir finden es schade, wenn wir uns diese Chance entgehen lassen würden. Zumal es auch ein schönes Licht geben wird. Aus diesem Grund haben wir uns nun auch schon für die konkrete Lampe entschieden. Es wird kein echter Kronleuchter, sondern eine Lampe, die insgesamt 14 Lichtkugeln mit einstellbaren Höhen hat. Bis zu 4 Meter ist die maximalste Länge. Wir denken, dass das sicher sehr schön aussehen wird. Wir werden natürlich Bilder posten, wenn es so weit ist.

Der Bauzeitplan bis zur Hausübergabe und Umzugstermin

Ja, wir haben ihn. Den kompletten Plan bis zur Hausübergabe. Natürlich können sich die Termine noch geringfügig ändern. Aber wir liegen gut in der Zeit. Nach derzeitigem Stand soll die Hausübergabe am 12.10.2018 Stattfinden. Die Vorabnahme und der DEKRA-Test bereits am 1.10.2018, so dass noch genügend Zeit dazwischen liegt, um eventuelle Ausbesserungen vorzunehmen. Wir haben jetzt natürlich auch schon geplant und gerechnet. Wir streben im Moment an, am 5.11.2018 in unser neues Haus einzuziehen. Allerdings soll vor allem der Speditionstermin am 5.11.2018 stattfinden. Die Spedition soll alle Möbel umziehen und auch dort wieder aufbauen. Vorher und möglicherweise auch nachher werden wir alle Umzugskartons selber umziehen und auch danach noch solange wie nötig mit Matratzenlager im alten Haus bleiben, bis das Schlimmste im neuen Haus beseitigt ist und das alte Haus abgegeben werden kann. Lange haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie wir das machen können. Da wir ja aber den Wohnort wechseln und der Minivogel in einen neuen Kindergarten und unser Microvögelchen in eine neue Krippe eingewöhnt werden müssen, erscheint uns diese Planung für alle am stressfreisten zu sein. Wir werden sehen.

Möbel und Teppiche

Da wir nun die Termine kennen, können wir nun auch schon Liefertermine vereinbaren. Das ist vor allem für die Dinge wichtig, die eine längere Lieferzeit haben. Zum Beispiel das neue Bett vom Minivogel und die Teppichfliesen, die wir in 5 Zimmern verlegen wollen. Ich habe für beide Sachen Angebote bei verschiedenen Lieferanten angefragt und, wie ich finde, seht gute Preise bekommen. An diese zwei Themen können wir also auch schon Haken dransetzen.

Küchenaufmaß im Neubau

Auch die Küche hat eine lange Lieferzeit. Ca. 10-14 Wochen nach Küchenaufmaß. Wir werden Anfang Juli unseren Estrich eingebaut bekommen und dürfen dann am 13.7. zum Küchenaufmaß ins Haus. Das reicht also zeitlich auf jeden Fall bis zum Einzugstermin.

Sanitärrohinstallation planen

Beim letzten Blogpost hatte ich berichtet, dass wir lange über die Höhen der Toiletten diskutiert hatten. Wir hatten uns auf 43 cm geeinigt. Inzwischen haben wir entschieden, dass die Toiletten doch nur auf einer Höhe von 42 cm angebracht werden. Damit haben wir ein besseres Gefühl.

Die erste Begehung mit unserem externen Gutachter

Wir haben uns zu Beginn entschieden, einen externen Gutachter vom VPB in Anspruch zu nehmen. Zu dieser Entscheidung stehen wir auch weiterhin. Wir befassen uns zwar sehr intensiv mit der Materie, sind und bleiben aber ja doch Laien und sehen einfach nicht alles, was ein Gutachter sieht. Wir haben ein super Verhältnis zu HELMA und zu unserem Bauleiter Herrn Schmidt. Wir haben in keiner Weise das Gefühl, dass irgendjemand in irgendeiner Weise versucht uns über den Tisch zu ziehen. Im Gegenteil, wir nehmen Herrn Schmidt als sehr sorgfältig und ehrlich wahr und sind wirklich sehr zufrieden. Aber mehr Augen sehen mehr und deswegen baten wir unseren Gutachter zur Rohbauabnahme dazu. Das verlief auch gut und er lobte sogar die gute Arbeit. Ein paar Kleinigkeiten fand er aber natürlich dennoch und das wurde auch alles so von Herrn Schmidt und auch vom Hochbauer anerkannt. Das war wirklich unproblematisch und verschaffte uns ein gutes Gefühl!

Außenanlagen, Garage und Voliere

Die Außenanlagen sind noch ein sehr aktuelles Thema. Einerseits müssen wir das Grundstück über uns mit einer Stützmauer absichern, andererseits sollen ja die Terrasse, die Mauern zur Straße und die Pflasterung für die Garage schon angelegt werden. Auch hierfür haben wir nun endlich einen Termin, und zwar Anfang August. Wenn dieser Act soweit geschafft ist, dann können wir auch endlich die genauen Maße für die Garage und die Voliere ausmessen und diese zwei Dinge bestellen. Auch hier erwarten uns jeweils Lieferzeiten von 8-12 Wochen.

Elektrikplanung und die Kabelmassen

Tja die Elektrikplanung war noch eine große Unbekannte in unserer Kostenaufstellung. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem die Hausautomatisierung, die der Papavogel schon seit Monaten detailliert plant. Als Informatiker ja auch irgendwie ein Muss. Viele Dinge von der Hausautomatisierung weiß auch ich sehr zu schätzen. Viele Dinge brauche ich persönlich aber auch nicht. Ich hake sie aber als Berufskrankheit des Papavogels ab und winke sie durch;-). Auch ich habe schließlich meine Berufskrankheiten, sonst würde ich ja vielleicht auch diesen Blog nicht schreiben;-). Zu Beginn hatten wir 5.000 € für die zusätzliche Elektrik eingeplant. Wir planen, die Hausautomatisierung mit dem System HomeMatic auszuführen. Viele Kosten gehen für einzelne Komponenten drauf, aber auch für die Verkabelung, den Mehraufwand des Elektrikers etc. Das Angebot, dass wir erhalten haben, war fast das Doppelte, also 10.000€. Also haben wir hier auch noch mal alles detailliert durchgehen müssen, Komponenten rausgeschmissen, Planungen verändert usw. Schließlich sind wir so bei ca. 8.000€ angekommen und können aber wiederum durch andere Ersparnisse, die Mehrkosten von 3.000€ auffangen. Nachdem wir unserem Elektriker dann das „GO“ gegeben hatten, erreichten uns auch schon die ersten Hilferufe, denn diese Unmengen an Kabel, die der Papavogel  verlegt haben will, müssen ja auch irgendwo bleiben. In die Wände passen sie teilweise nicht, so viele sind es. Nach langem Hin und her, konnten jetzt aber gute Möglichkeiten gefunden werden mit Kabelschächten zu arbeiten, die entweder nicht stören oder auf ohnehin schon notwendige Kabelschächte aufbauen. Letztlich ist es so ok für uns.

Umzugskartons und Ausmisten

Ansonsten sind es ja wirklich nur noch vier Monate bis zur Hausübergabe. In unserem aktuellen Haus bedeutet das, dass wir nach und nach schon  mal mit Packen beginnen. Nicht mehr benötigte Möbel werden verkauft oder rausgeschmissen. Alles wird durchforstet. Und die Kartons werden nach und nach gepackt. Schön! Es geht wirklich voran. Irgendwie geht es einerseits ganz schnell und andererseits kann es einem nicht schnell genug sehen. Wie auch immer, wir freuen uns schon auf unser erstes Weihnachten im neuen Haus! Mit einem groooßen Weihnachtsbaum, im grooooßen Haus! Natürlich mit Glitzer!!!! 😉

Der Hochbau beginnt. Doch eine Ungewissheit bleibt: der Baustrom..

Nächste Woche soll es losgehen mit dem Hochbau. Am 5.4.2018 sollen Frostschürze und Bodenplatte gegossen werden. Doch dafür benötigen wir natürlich Baustrom und Bauwasser. Letzte Woche sind nun die Säule für den Baustrom und der Bauwasseranschluss montiert worden.

Nachdem wir bei Purena wegen des Bauwassers etwas Druck gemacht hatten, klappte das alles problemlos. Nun macht uns aber leider Avacon bezüglich des Baustroms das Leben schwer. Kein Mensch weiß wieso, aber es hängen insgesamt vier Parteien dran um uns mit Baustrom zu versorgen:

  • Ein Tiefbauer (nicht unserer) der einen Graben für den Baustrom machen muss ✔️
  • Ein Elektriker von Avacon, der das Stromkabel verlegt und die Säule hinstellt✔️
  • Unser Elektriker von HELMA, der dann gemeinsam mit einem Elektriker von Avacon den Baustromkasten mit Zähler anbringt. ❗️

Aber solange Avacon sich nicht bei unserem Elektriker gemeldet hat, kann dieser wichtige letzte Vorgang nicht erfolgen.🤦‍♀️ Die sind nicht mal bereit die Kontaktdaten an uns oder unseren Elektriker weiterzugeben.

Aber ohne Baustromkasten kein Baustrom und ohne Baustrom kein Hochbau. 🤷‍♀️

Es wird also mal wieder spannend. Wird Avacon es noch rechtzeitig schaffen??????

Jetzt heißt es DAUMEN DRÜCKEN!!!!

Auskofferung für die Bodenplatte und Durchsprache der Gestaltung der Außenanlagen

Diese Woche haben wir uns noch mal mit Herrn Hörning auf der Baustelle getroffen. Diese Woche wurde auch die Auskofferung für die Bodenplatte vorgenommen. Das war ein richtig tolles Gefühl, das erste Mal die genauen Umrisse unseres Hauses sehen zu können und sich besser vorstellen zu können, wo sich später die einzelnen Räume befinden werden. So sieht es jetzt aus:

Bei der Durchsprache mit Herrn Hörning ging es vor allem um die Stützmauern, die errichtet werden müssen, um das Grundstück über uns zu sichern, das Grundstück neben uns und um eventuelle Mauern zu den Straßen. Wir haben uns für folgende Vorgehensweise entschieden:

Mauer um das Grundstück über uns abzufangen: Hierbei handelt es sich um unseren Einfahrtsbereich und den Bereich, wo die Garage aufgestellt wird. Am Anfang der Einfahrt haben wir zu unseren Nachbarn über uns nur einen Höhenunterschied von gut 1 m. Je mehr man ins Grundstück reingeht, desto größer wird dieser Höhenunterschied und beträgt an der höchsten Stelle um die 2 Meter. Eigentlich hatten wir geplant ein Mauersystem einzusetzen, um die Stützmauern zu erstellen. Es handelt sich hierbei um das Mauersystem Terrano von KANN in der Farbe Anthrazit. Bei 1 m Höhenunterschied ist das auch kein Problem, wenn dann allerdings 2 m abgefangen werden sollen, dann ist das durch das Mauersystem nicht mehr sicher zu realisieren und wir müssen auf hässliche Winkelstützen zurückgreifen. Glücklicherweise handelt sich aber um den Bereich wo ohnehin unsere Fertiggarage von den GC Profis aus Nienhagen aufgestellt wird, sodass die Winkelstützen nur seitlich sichtbar sein werden. Bei dieser Thematik wurde uns auch erstmals klar, dass wir die Mauer bei dem Garagenkauf bisher nicht bedacht und somit größentechnisch nicht berücksichtigt haben. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil die Garage ohnehin erst nach Abruf und erneutem Vermessen individuell für uns angefertigt wird. Der große Vorteil bei den GC Profis: die Flexibilität und Individualität!!! Hier auf dem Bild habe ich zur Verdeutlichung eingezeichnet, um welchen zu stützenden Bereich es sich in etwa handelt. Der grüne Bereich kann durch das Mauersystem Terrano von KANN abgedeckt werden, der rote Bereich muss durch Winkelstützen gesichert werden. Das Mauersystem Terrano von KANN kann übrigens auch als Pflanzstein benutzt werden. Dafür wird der oberste Mauerstein mit Erde befüllt (der Rest zur Stabilisierung mit Beton). Im Einfahrtsbereich möchte ich dann später die Pflanzsteine nutzen, um jahreszeitliche Bepflanzung vorzunehmen. Zum Beispiel Geranien oder Petunien im Sommer, Stiefmütterchen im Herbst/Winter, Primeln und Frühjahrsblüher im Frühjahr.

Mauer zu den Straßen hin (um die Ecke): Rein theoretisch wäre hier keine Mauer notwendig. Wir haben von der Terrasse bis zur parallel laufenden Straße einen Höhenunterschied von ca. 2,5 m auf ca 5 m Tiefe. Um diesen Höhenunterschied zu überwinden und dabei möglichst viel vom Garten nutzen zu können, hat Herr Hörning uns vorgeschlagen von der Terrasse ca 1 m zu böschen (hier wird ein Hangbeet entstehen) und mit dem zuvor abgetragenen Mutterboden den Garten darunter um 1,5 m aufzuschütten und zur Straße hin wiederum eine Böschung von 0,5 m zu machen (hier werden Hecken und Büsche eingepflanzt werden), sodass wir effektiv noch 1 m über der Straße enden und hier auch wieder mit dem Mauersystem Terrano von KANN arbeiten werden. Zur Straße hin wird also eine anthrazitfarbene Mauer in Höhe von 1 m entstehen, die sich dann auch um die Ecke herum ziehen wird bis zur Einfahrt hin. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir dann auf die Mauer einen anthrazitfarbenen Stabmattenzaun setzen lassen. Ganz nebenbei hat diese Planung noch den netten Nebeneffekt, dass wir durch die Wiederverwendung des Mutterbodens weniger Mutterboden abfahren und entsorgen lassen müssen.

Mauer zu unseren Nachbarn neben uns: Da wir mitten in den Hang reinbauen und uns zum seitlichen Nachbargrundstück hinten eingraben, mittig und vorne aufschütten, müssen wir auch hier sicherstellen, dass weder das Grundstück unserer seitlichen Nachbarn noch unser Grundstück abrutscht. Da unsere Nachbarn sich aber von vorne mit einem Split-Level-Haus in den Berg eingraben um dann mittig zum 1.OG hin aufzuschütten und hinten im Berg das Grundstück so zu belassen, wie es gewachsen ist, werden wir mit unseren Nachbarn gemeinsam versuchen so viel wie möglich miteinander zu böschen, sodass hoffentlich keine oder nur sehr wenig Stützmauern notwendig sein werden. Unsere seitlichen Nachbarn werden ebenfalls demnächst mit dem Bau beginnen, so dass wir das im Verlauf erst mal abwarten können, wie sich die Grundstücke entwickeln.

Zeitpunkt der Umsetzung: Wer uns kennt, weiß, dass wir bei solch großen Projekten nur ungerne etwas dem Zufall überlassen und alles akribisch planen. Das Gleiche gilt für die Umsetzung: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Wir werden daher alles, was zum jetzigen Zeitpunkt von den Außenanlagen schon sinnvoll angelegt werden kann, auch jetzt bereits anlegen lassen. Das werden die Mauern zu den Straßen sein, das Hangbeet von der Terrasse zum Garten und die Stützmauern zu unseren Nachbarn über uns. Ebenfalls soll zeitgleich die Terrasse glatt gezogen, aber natürlich noch nicht gepflastert werden. Von der Terrasse in den Garten sollen 4-5 Treppenstufen hinabführen. Die Treppe wird parallel zu unserer Grundstücksecke (Eckgrundstück) angelegt werden. Wir haben uns hier für die Via Leano Stufen von KANN in der Farbe Sandstein entschieden. Die Terrasse wird später in gleichem Farbton gepflastert werden. Auf dem folgenden Bild habe ich die wichtigsten Elemente eingezeichnet:

Schwarz: Mauern, die bereits zum jetzigen Zeitpunkt errichtet werden.

Blau: Hangbeete/Böschung

Rot: Terrasse

Grün: Treppenstufen, die von der Terrasse in den Garten führen.

Tag 5/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten / Feinabsteckung

Am Freitag war bereits der Fünfte und letzte Tag von 5 geplanten Tagen für die Erschließungs- und Erdarbeiten. An diesem Tag war auch der Vermesser nochmal vor Ort und hat die Feinabsteckung vorgenommen.

Die Feinabsteckung war notwendig um die genauen Punkte für die Errichtung der Bodenplatte festzulegen. Maßgeblich sind hierfür die genaue Höhe und die Außenkanten des geplanten Gebäudes.

Die Erdarbeiten sind nun fertiggestellt und alles ist vorbereitet um mit der Herstellung der Bodenplatte zu beginnen. Nun kann man sich schon besser vorstellen, wie unser Grundstück nach Fertigstellung aussehen wird und wir konnten bereits den schönen Ausblick genießen, den wir später von unserer Terrasse aus haben werden.

Hier sind einige Fotos von den Arbeiten und dem fertiggestellte Ergebnis:

Diese Woche werden Baustrom und Bauwasser gelegt und dann geht es nach Ostern weiter:

3.4.2018 Frostschürze

6.4.2018 Bodenplatte

Es ist einfach so schön, dass es jetzt richtig losgeht und man sich jetzt mit kleinen Schritten seinem großen Ziel nähert!!!

Tag 4/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten /Mehrkosten / Zeitplan

Gestern war bereits Tag 4/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten. Zusammen mit dem kleinen Microvögelchen bin ich am Vormittag auf die Baustelle gefahren, um zu sehen, wie es vorangeht und um mit Herrn Hörning zu besprechen, welche Mehrkosten auf uns durch die veränderten Maße zukommen werden.

Es hat sich wirklich schon ganz schön was getan. Die Fläche für Haus und Terrasse war gestern schon fast vollständig aufgeschüttet und auch der Gartenbereich war schon recht gut angelegt. Das Helle auf den Fotos ist die Kiesschicht für die Gründung und das Braune ist die abgetragene Erde, die für die Anlage des Gartens wiederverwendet werden kann. Und das ist definitiv die gute Nachricht, dass wir durch diese Wiederverwendung deutlich an Kosten sparen können. Nichtsdestotrotz werden wir durch die fehlerhaften Höhenangaben vermutlich Mehrkosten in Höhe von 15.000 – 20.000 Euro haben. Die Kosten entstehen durch den Mehrbedarf an Kies und dadurch, dass wir deutlich mehr Mauer benötigen, um das Grundstück über uns abzusichern. Durch die Ersparnis auf der anderen Seite wird es sich aber auch wieder etwas relativieren und möglicherweise werden wir zu unseren seitlichen Nachbarn weniger Stützmauer benötigen. Das alles wird sich allerdings erst im weiteren Verlauf der Bauarbeiten konkretisieren.

Am Abend sah es auf unserem Grundstück schon richtig gut aus. Der Bagger wurde bereits „eingepackt“ und die letzten Befestigungen wurden vorgenommen.

Heute geht es nun weiter mit den letzten Schliffen und mit der Feinabsteckung durch den Vermesser. Beitrag und Bilder folgen in Kürze.

Tag 3/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten

Heute wurden die ersten Kiesschichten geliefert und verbaut.

Ich sage ganz herzlichen Dank an unsere Nachbarin über uns, die mich wieder so wunderbar mit Fotos versorgt hat. 😊👍🏻

Morgen bin ich wieder selber vor Ort und werde mal schauen was sich so getan hat.

Dokumentation durch unseren Bauleiter zur Flächendränage und die Fakten zum Höhenunterschied

Gut, dass wir einen so gewissenhaften Bauleiter bekommen haben! Herr Schmidt arbeitet wirklich sehr gewissenhaft und sorgfältig und hat schriftlich nochmal alles für uns zusammengefasst, was die aktuellen Erkenntnisse ergeben haben.

Hier sind einige Auszüge aus seinen Ausführungen zum Thema Flächendränage:

„[…] Im Fall Ihrer Gründung unter der Bodenplatte haben wir ein wasserdurchlässiges, mineralisches Polster von ca. 1 m und mehr an der höchsten Stelle des Grundstücks und weit mehr als 2 m an der tiefsten Stelle des Grundstücks zu verbauen. […] dass die Problematik der unzureichenden Wasserabführung hier nicht besteht, weil das mineralische Polster selbst wie eine Dränage wirkt und die verbaute Schichtdicke eine Flächendränage nicht erforderlich macht.

[…] Wir beziehen uns daher auf die fachlich fundierte Aussage des Ingenieurbüros und sehen in diesem Zusammenhang keine Notwendigkeit des Einbaus einer Flächendrainage unter Ihrem Wohnhaus. […]“

Des Weiteren sind hier einige Auszüge aus Herrn Schmidts Ausführungen zu den Höhenunterschieden. Immerhin entsteht dadurch keine Zeitverzögerung, das ist ja schon mal positiv:

„[…] gibt es bezüglich der Höheneinordnung des Wohnhauses Abweichungen zwischen den Höhenangaben, die uns bei der Planung zur Verfügung standen und den tatsächlichen Gegebenheiten auf der Baufläche.

In diesem Zusammenhang wäre die Oberkante des fertigen Fußbodens EG mit 141,00 m gegenüber der anschließenden Straße zu tief angelegt. Wir besprachen deshalb eine Anhebung des Hauses auf Oberkante fertiger Fußboden EG mit 141,35 m.

[…] Im ausgebaggerten Anschnitt war ein anstehendes Gelände in einer Höhe von mehr als 2 m festzustellen. Zusammen mit Ihrer nördlichen Nachbarin berieten wir die spätere Abfangung. […]

[…]Nach jetziger Planung sollte der Unterbau am kommenden Freitag fertiggestellt sein. Der Vermesser ist zur Feinabsteckung für diesen Tag bestellt. Kommende Arbeiten unseres Unternehmens sind durch oben genannte Punkte nicht baubehindert. […]

Nun müssen wir erstmal Abwarten welche Mehrkosten für uns entstehen werden. Aber wenigstens geht es weiter voran. Heute war bereits Tag3/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten. Hierzu später mehr.

Tag 2/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten

Heute wurden meterweise Rohre verlegt. Es ist wirklich irre, in welch kurzer Zeit man 638 m2 mal eben völlig umkrempeln kann.

😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍

Tag 1/5 der Erschließungs- und Tiefbauarbeiten / Die Panik um die Flächendränage / 1,5 m mehr Höhenunterschied

Gestern war es nun endlich so weit. Tag 1 der 5 geplanten Tage für die Erschließungs- und Tiefbauarbeiten.

Nachdem die letzten Tage noch mal bei uns und unserem Bauleiter, nach einem erneuten Blick in den Bebauungsplan, die Frage nach der Notwendigkeit einer Flächendränage aufgekommen war und bei allen zu Hektik und Panik geführt hatte, konnte unser Bauleiter Herr Schmidt diese Frage gestern glücklicherweise dahin gehend klären, dass wir keine extra Flächendränage benötigen. Die geplante Kiesschicht unter unserem Haus wird so dick und aufwendig sein, dass sie quasi wie eine Flächendränage fungiert und das Haus damit genügend absichert, damit es nicht wegrutschen kann.

Schon am frühen Morgen begannen die Arbeiten auf unserem Grundstück. Zunächst wurden die Bäume mit dem Bagger umgeknickt und das gesamte Grünzeug entfernt.

Gegen Mittag bekamen wir dann allerdings einen Anruf von unserem Bauleiter Herrn Schmidt, dass es Probleme mit den bisher geplanten Höhen gibt sowie Differenzen zu den vom Vermesser dokumentierten Höhenunterschieden. Daraufhin machten wir uns gleich auf den Weg zu unserem Grundstück um uns ein Bild von den Gegebenheiten machen zu können.

Beim Ausheben der Erde wurde festgestellt, dass der Höhenunterschied des Geländes stellenweise bis zu 1 m größer ist als bisher angenommen. Sowohl oben wo de Garageneinfahrt hergestellt werden soll, als auch unten zur Straße hin. Auch die Höhe, auf der unser Haus geplant war, kann dadurch nicht eingehalten werden, denn das würde dazu führen, dass das Haus deutlich unter Straßenniveau liegen würde und somit wäre ein Befahren von der Straße zur Garageneinfahrt nicht mehr ohne Weiteres möglich. Das Haus muss also ca 35 cm höher gegründet werden. Dadurch muss auch deutlich mehr ausgekoffert werden als gedacht, wir benötigen mehr Erde zum Befüllen, größere Stützmauern und eine neue Genehmigung vom Bauamt. Natürlich führt das Ganze auch zu höheren Kosten und das, obwohl wir das Baugrundgutachten schon vor Beginn der ganzen Planungen durchführen ließen, um genau diese bösen Überraschungen zu vermeiden. Leider mussten wir jetzt lernen, dass das leider trotzdem passieren kann. Warum und wann letztendlich diese fehlerhaften Annahmen passiert sind, lässt sich nicht abschließend nachvollziehen, es ist aber anzunehmen, dass das an der schwierigen Beschaffenheit des Geländes liegt. Diese war extrem hügelig und sehr schwer vom Höhenniveau einzuschätzen. Außerdem ist die Hanglage an dieser Stelle besonders extrem.

Wie hoch die zusätzlichen Kosten ausfallen werden, werden wir vermutlich erst mit der Rechnung erfahren. Wir hoffen, dass es sich einigermaßen im Rahmen hält – wir werden auf jeden Fall berichten.

Ansonsten war es natürlich superschön zu sehen, wie es jetzt vorangeht. Unser Grundstück sieht ohne das Gestrüpp gleich viel größer aus und man kann sich noch besser vorstellen, wie es später aussehen wird.

Morgen geht es dann weiter mit den Erdarbeiten und mit der Verlegung der Rohre.

 

Bilder der Grobabsteckung, das erste „Traumhaus“ steht bereits und weitere Verzögerungen wegen erneutem Wintereinbruch

Heute waren wir an unserem Grundstück und haben uns mal die Grobabsteckung angeschaut. Wow, das ist schon echt toll, wenn man das erste mal ganz grob ablaufen kann, wo sich wohl welches Zimmer später befinden wird. Wir sind nach wie vor von unserem Grundstück total begeistert. Die Lage und der Schnitt unseres Baugrundstücks sind für uns wirklich nicht besser denkbar. Auch waren wir von der Größe sehr positiv überrascht. Durch die Grobabsteckung haben wir gesehen, dass das Grundstück doch größer sein muss, als wir bisher angenommen haben. Aufgrund der noch fehlenden Grundstücksgrenzen könnten wir das bisher immer nur grob abschätzen.

Aufgrund des ganzen Grünzeugs war es mir leider nicht möglich, ein Foto von allen vier Pflöcken zu knipsen. Auf dem folgenden Foto habe ich zwei gegenüberliegende Eckpunkte markiert.

Dieser Pflock begrenzt unser Haus in Richtung Straße und Ausblick. Hier wird sich später die Terrasse und der Zugang zum Garten befinden.

Besonders erfreut hat uns, dass wir bereits ein kleines Traumhaus auf unserem Grundstück stehen haben, nämlich ein traumhaftes Dixi-Klo. Passender Weise direkt neben unserem Bauschild zu unserem HELMA – Traumhaus! 😂😂😂

Die nicht so gute Nachricht des Tages ist allerdings, dass sich der Baustart nochmals verschieben wird. Wie auf den Bildern bereits unschwer zu erkennen ist, hat es heute erneut heftig geschneit und auch nächste Woche soll es noch mal richtig kalt werden. Nach aktuellem Stand wird Herr Hörning mit seinen Mitarbeitern dennoch am Montag mit den Erd- und Tiefbauarbeiten beginnen können. Die Gründung wird jedoch vermutlich erst Anfang April beginnen können. Das ist natürlich ärgerlich, aber nicht zu ändern. Wie sagte meiner Mutter immer so schön: „Es kommt so, wie es kommen soll!“. Recht hatte sie und das wird sie auch diesmal behalten! 😘 😇