Hausübergabe, Umzug und Fazit zum Thema Hausbau mit HELMA

Der aktuelle Stand im Vogelhaus:

Inzwischen wohnen wir schon über drei Monate in unserem neuen Vogelhaus. Die Zeit rast, aber wir haben auch schon sehr viel geschafft. Inzwischen hängen fast alle Lampen, und sogar einige Bilder haben schon Ihren Platz gefunden. In unseren Büros herrscht allerdings noch etwas Chaos. Wir können in ihnen arbeiten, aber es müssen noch etliche Kisten ausgepackt und alles hübsch verstaut werden. Die anderen Zimmer hatten jetzt erstmal Vorrang und wir sind wirklich froh, dass in allen anderen Zimmer alles aufgebaut, verstaut und angebracht ist. Keine Umzugskartons, keine Taschen – da fühlt man sich doch gleich viel wohler.

bar, kochinsel, rundbogen küche kopie

Der Garten – Unkraut und Absturzsicherung:

Tjah, der Garten. Jahreszeitenbedingt liegt der Garten, wie zu erwarten war, noch brach. Als der Garten „fertig“ war und ich alles bepflanzt hatte, hatten wir ja noch wunderschönes und warmes Wetter draussen. Entsprechend haben sich nicht nur die Pflanzen, sondern auch das Unkraut sehr wohl gefühlt. Einiges habe ich zwar schon entfernt, bei Frost geht das allerdings nur bedingt und wenn es nicht friert, wächst es schnell nach. Sobald es draussen wieder schöner ist, werden wir das Unkraut entfernen und anschließend gleich eine dicke Schicht Mulch aufbringen. Dann sollte das Thema Unkraut erstmal „gegessen“ sein.

haus und terasse kopie

Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass das Unkraut uns derzeit wirklich gute Dienste leistet, es bewahrt unsere Hänge nämlich vor dem Abrutschen. Ich hatte ja gleich nach der Fertigstellung des Gartens durch unseren GaLaBauer so viel wie möglich bepflanzt, um die Hänge vor dem Abrutschen zu sichern. Das hat auch gut geklappt. An den Stellen wo ich aber bereits Unkraut entfernt habe, bzw. an der größeren Fläche, die noch freigeblieben ist, weil wir dort die große 3,80 m Hangrutsche anbringen wollen, sieht man, dass uns der Hang regelrecht aufbricht, sobald er nicht mehr dicht bewachsen ist. Auf dem nachfolgenden Bild sind die Risse im Hang sehr gut zu erkennen. Durch den vielen Regen ist unsere Erde teilweise so aufgeweicht, dass man einsackt oder wegrutscht. Es hilft also alles nichts: wir müssen das unliebsame Unkraut noch ein paar Wochen ertragen. Aber eines ist sicher: sobald das Wetter langfristig wieder besser ist, gehts dem Unkraut an den Kragen!!

unkraut und hang zum nutzbeet kopie

Ein größeres Problem stellt derzeit noch der Abhang vom Rasen zur Straße dar. Denn die gepflanzten Bäume sind natürlich noch klein und kahl und bieten keinen Absturzschutz. Vor allem unser Microvögelchen rennt da immer so voller Eifer hin. Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis sie da mal runterrutscht und sich verletzt. Der Abhang ist 1,5 m lang und auf einer ca. 1 m hohen Mauer aufgebaut. Das Risiko ist zu groß, da besteht also noch Handlungsbedarf. Der aktuelle Plan ist die derzeit gesetzte Rasenkante um ca. 40 cm in den Rasen rein zu verschieben und dahinter eine kleine Hecke aus Thujen zu pflanzen, die wir dann auf ca. 1m gestutzt halten möchten.

rasenkante und hang zur straße kopie

Aktuell haben wir in unserer Grundstücksrandbepflanzung alle drei Meter eine Thuja. Das gefällt uns aber doch nicht so gut, wie wir gedacht haben. Wir werden die Thujen dort rausnehmen und mit in die Hecke pflanzen. Die Obstbüsche werden dann alle an den seitlichen Rand des Rasens gepflanzt und der Abhang zur Straße wird nur noch blühende Bäume und Büsche bekommen. Ich denke an Flieder, Magnolie, Forsythie, Winterkirsche. Einiges davon habe ich ja auch bereits gepflanzt.

Von unserer Terrasse ausgehend haben wir ein kleines Hangbeet zum Rasen und das große Hangbeet mit Bodendeckern zu unserem Nutzgarten. Der Abhang ist ca. 3,80 m lang und prädestiniert für eine Hangrutsche. Diese ist bereits vorhanden, aber noch nicht angebracht. Dies ist der Hang mit den vielen Rissen.

Der Umzug

Zum Glück liegt er hinter uns und zum Glück wohnen wir nun im Eigenheim. Ich denke nicht gerne daran zurück. Es hat zwar alles gut geklappt, war aber auch furchtbar anstrengend. Pünktlich zum Umzugstag hatte ich eine Kehlkopfentzündung, die meine Stimme komplett verschwinden lassen hat. Hervorragendes Timing.

Doch nun zum eigentlichen Umzug. Wir hatten eine Spedition mit dem Umzug beauftragt. Wir haben also morgens unsere Kinder in den Kindergarten gebracht und kurz darauf war die Spedition auch schon da. Ein großer LKW und ein großer Anhänger wurden bis zum Mittag vollgeladen. Anschließend fuhren wir alle gemeinsam in den neuen Wohnort und dort wurde bis abends um 20 Uhr alles wieder ausgepackt. In Summe waren es also 12 Stunden. Heftig!

Zum Glück haben Oma und Opa Vogel die Kinder vom Kindergarten abgeholt und zum neuen Haus gebracht und beschäftigt, bis wir wieder einigermaßen handlungsfähig waren.

Es folgte ein Riesenchaos, das die kommenden Tage erstmal nach und nach beseitigt werden musste.

Gerade für Kinder ist so ein Umzug ja auch immer eine strapazierende Sache, dazu der damit verbundene Kindergartenwechsel. Inzwischen sind der Minivogel und das Microvögelchen aber gut im neuen Haus und auch im neuen Kindergarten angekommen.

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Die Schlußabnahme

Ich hatte ja zuletzt von der Vorabnahme und dem Blower Door Test berichtet. Nur wenige Tage danach fand auch schon die Schlußabnahme statt. Das lief vollkommen problemlos. Die meisten Mängel waren zu dem Zeitpunkt bereits behoben. Es gab nur noch ein paar Kleinigkeiten, die dann im Anschluß noch behoben wurden.

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Unser Fazit zum Thema Hausbau mit HELMA:

Sehr zufrieden! Wirklich! Können wir nicht anders sagen. Über die gesamte Bauzeit gesehen, gab es sicher einige Kleinigkeiten und Problemchen, die aber schnell geregelt werden konnten. Aus meiner Sicht kann ein Hausbau nicht vollkommen ohne Zwischenfälle ablaufen, dafür ist das Projekt einfach zu groß. Wenn man einen gehäkelten Schal oder gestrickte Strümpfe sieht, denkt man sofort an HANDARBEIT. Oft ist das auch zu erkennen. Aber wer denkt bei einem großen Haus schon an Handarbeit. Aber in Wirklichkeit ist es doch genau das. Viele, viele Menschen, die stundenlang mit ihren eigenen Händen mauern, putzen, tapezieren, malern, die Elektrik oder die sanitären Anlagen einbauen. Es ist ein Wahnsinnsprojekt und das kann nur klappen, wenn alles gut koordiniert und organisiert ist. Das ist sicherlich vor allem Sache der Baufirma. Bei vielen Dingen war aber auch unsere Mithilfe entscheidend, denn Gewerke, die man in Eigenleistung erbracht hat, mussten ja exakt eingeplant werden. Ich kann nur sagen: die Kommunikation mit HELMA und vor allem mit unserem Bauleiter war immer super. Wenn wir uns wieder entscheiden müssten: Wir würden wieder mit HELMA bauen!

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Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches (Bau-) Jahr 2019

Mittlerweile wohnen wir schon über zwei Monate in unserem neuen Haus. Der Endspurt war sehr, sehr stressig und wir mussten alle erstmal wieder zur Ruhe kommen. Wir sind überglücklich mit und in unserem neuen Haus und genießen es jeden Tag!

Das erste Weihnachten im eigenen Haus ist schon etwas ganz besonderes und wir freuen uns sehr!!!

Wir haben uns die letzten Wochen die Zeit genommen anzukommen und zu uns zu kommen und deswegen auch noch keine neuen Artikel gepostet.

Es wird im neuen Jahr noch weitere Artikel zur Hausübergabe etc geben. Da wir mit unserem Blog sehr erfolgreich sind und viele Anfragen erhalten, soll er auch nach erfolgreicher Fertigstellung weiterhin existieren. In welcher Form das langfristig der Fall sein wird, ist noch nicht ganz klar. Vorschläge und Wünsche sind herzlich willkommen.

Wir wünschen allen unseren Lesern, Freunden und allen, die bei unserem Hausbau mitgefiebert haben, von Herzen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Bis zum nächsten Jahr mit neuen Artikeln und einer Fortsetzung!

Eure vier Vögel

Unser persönliches Unwort des Jahres 2018 – Rohrkasten!!!

ROHRKASTEN. Ich kann das Wort nicht mehr hören. Es nervt mich bereits seit ich das Wort das erste Mal in meinem Leben bewusst gehört habe, und das war bei der Bemusterung. Nachdem wir nämlich alles so schön vorab geplant hatten, damit auch wirklich jedes Möbelstück seinen Platz findet, wurde uns bei der Bemusterung eröffnet, dass wir an allen Ecken und Enden (ok, ganz so schlimm ist es auch nicht) irgendwelche Rohrkästen akzeptieren müssen. Warum das wirklich so ist habe ich bis heute nicht so richtig verstanden. Ich glaube mein Hirn schaltet bei dem Wort sofort ab und verweigert jegliche Aufnahme. Also einerseits geht es um die Schläuche für die Lüftungsanlage, andererseits aber auch um das Fallrohr vom WC im OG. An manchen Stellen ist es wohl einfach nicht möglich, die Schläuche und Rohre in die Wände zu legen, bzw. durch die Böden an den Bestimmungsort zu führen. Natürlich werden die Rohre nicht mehr Aufputz verlegt, so wie das früher einmal war. Nein, sie werden zum Glück ordentlich mit einem Trockenbau verkleidet. Sie verschwinden also in einer Art ROHRKASTEN. Dieser wird dann auch ganz normal tapeziert und stört nachher nicht weiter. Jemandem Fremdes wird er wahrscheinlich nicht mal auffallen. Ärgerlich ist aber, dass diese Rohrkästen einfach Platz wegnehmen. Wir bekommen einen im Bad im EG, zwei Stück im Bad im OG, zwei Stück im Schlafzimmer und einen in der Speisekammer.

Wenn es nicht anders geht, dann muss es eben so sein. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass man uns bei der Planung vorab schon gesagt hätte, dass diese Rohrkästen auf uns zukommen können oder werden. Bei der Bemusterung hat uns das Thema völlig erschlagen und auch dazu geführt, dass wir bei vielen Möbelstücken echte Probleme hatten sie einzuplanen. Vor allem im Schlafzimmer können wir nun ein Regal nicht mehr stellen. Dennoch haben wir für alles irgendeine Lösung gefunden und wir können damit leben.

Was allerdings super ärgerlich ist und uns erst jetzt im Rohbau so richtig aufgefallen ist (wir waren bei der Bemusterung irgendwann nicht mehr aufnahmefähig), ist das Fallrohr vom WC im OG, dass durch unsere Speisekammer geleitet wird. Eigentlich war vereinbart, dass der Rohrkasten maximal 15 cm herausstehen wird und nun haben wir festgestellt, dass es ca. 20 cm werden. Und obwohl unser Projektleiter sich dahinter geklemmt hat, dass es weniger wird, unter 18 cm sind es aber leider nicht geworden. Eigentlich hatten wir geplant dort einen Weinkühlschrank hinzustellen. Das wird jetzt von der Tiefe her ziemlich schwierig werden.

Eine echte Lösung haben wir dafür jetzt noch nicht, wir werden aber mal versuchen etwas umzuplanen und zwar ohne auf unseren Weinkühlschrank verzichten zu müssen. Der ist nämlich Pflicht!

Fazit: Unser Projektleiter Herr Schmidt hat sich mal wieder ins Zeug gelegt. Die Geschichte mit den Rohrkästen an sich ist aber ziemlich unglücklich. Mal gucken, wie es am Ende jetzt damit ausgehen wird.

Die Bemusterung

Inzwischen ist unser Haus schon zu 75 % fertiggestellt und die Bemusterung liegt schon lange zurück. Insgesamt war es ein Erlebnis, an das ich sehr gerne zurückdenke. Und natürlich freue ich mich auch riesig auf die tollen Sachen, die wir uns bei der Bemusterung ausgesucht haben.

Ich möchte euch natürlich nicht länger unser Erlebnis bei der Bemusterung vorenthalten und zeige natürlich auch gerne unsere Auswahl….

Die Bemusterung für unseren Hausbau:

Mitte November war es endlich soweit: 2 Tage Vollbemusterung! Wir waren aufgeregt, haben uns riesig darauf gefreut und hatten gleichzeitig eine Menge Respekt vor dem was uns erwarten würde. Und das nicht grundlos, wie sich später herausstellte, denn die zwei Tage haben uns ordentlich Hirnschmalz gekostet.

Angekommen am Helma-Gebäude wurden wir erstmal mit dem obligatorischen eigenen Parkplatz empfangen. Obligatorisch – aber nett!

Da wir derzeit nicht weit vom HELMA Musterhauspark in Lehrte entfernt wohnen, konnten wir während der Bemusterung zu Hause schlafen. Während wir den Minivogel im Kindergarten und bei Opa lasssen konnten, mussten wir unser Microvögelchen natürlich mitnehmen. Vom Parplatz aus konnten wir schon die Bemusterungshalle sehen.

Mit Sack und Pack machten wir uns auf den Weg zum Empfang im HELMA-Hauptgebäude.

Zunächst freuten wir uns aber noch, das wir unseren Planer Herrn Ranze nochmal kurz getroffen haben und wir nochmal kurz über die erfolgreiche erste Planung und was uns bei der Bemusterung erwarten wird, sprechen konnten.

An was man alles denken muss, wenn man von morgens bis abends mit so einem kleinen Microvögelchen aus dem Haus ist🙈

Der Kinderwagen platzte aus allen Nähten.

Wir wurden am Empfang im HELMA Hauptgebäude sehr freundlich empfangen und von Herrn Schmidt (unser Betreuer für die Bemusterungstage) zu dem Besprechungsraum geführt, der für uns zwei Tage lang reserviert war. Dort haben wir dann auch gleich unseren Projektleiter (ebenfalls) Herrn Schmidt kennengelernt und unsere Planerin Frau Roggmann.

Gleich zu Beginn wurde mit uns nochmals unser gesamtes Haus durchgesprochen. Es folgte anschließend die technische Durchsprache, bei der jeder Schalter für die elektrischen Rolläden und jedes Rohr durchgesprochen wurde. Danach hat uns ganz schön der Kopf geraucht. Es war viel Input und wir mussten viele Entscheidungen treffen. Was wir ein bisschen schade fanden, war, dass wir die Maße nochmals anpassen mussten, da man vorab die Fenster mittig zum Haus gesetzt hatte und auch übereinander in EG und OG auf exakt mittig geändert hat. Das war bestimmt gut gemeint und wäre optisch auch perfekt gewesen, ändert aber nichts daran, dass unsere Möbel andere Maße vorschreiben und wir es extra so geplant hatten, dass unsere Möbel passen. Bei der Bemusterung lässt sich ja aber noch alles ändern und daher war das nicht so schlimm.

Anschließend sind wir zusammen mit unserem Projektleiter Herrn Schmidt im nahegelegenen Median Hotel Mittagessen gewesen. Das Essen war sehr gut und sehr lecker. Über die Einladung dazu von HELMA haben wir uns sehr gefreut.

Nach der kleinen Stärkung mussten wir dann noch allerhand Zeichnungen und Unterlagen unterschreiben. Zum Beispiel die Unterlagen für die Bauversicherungen, die von HELMA übernommen werden.

Und dann ging es auch schon an den (für mich) schönsten Teil der Bemusterung: SHOPPEN! Nun durften wir, genau wie auch am Folgetag nach Herzenslust (und Geldbeutel) unser Haus ausstatten. Nun folgt unsere Auswahl. Zur Info für andere Bauinteressenten schreibe ich dahinter, ob wir einen Aufpreis für unsere Auswahl gezahlt haben. Allerdings möchte ich hier keine Preise nennen. Wer sich für den eigenen Hausbau aber für die Preise interessiert, darf mir sehr gerne persönlich schreiben und wird auch eine Antwort dazu erhalten.

Dachziegel

Wir haben uns für den Dachziegel Röben Monza Plus schwarz-matt Glasur entschieden. (Kein Aufpreis)

Haustür

Wir bekommen diese Haustür vom Fabrikat Rodenberg, mit jeweils einem schmalen seitlichen Fenster (satiniert). (Kein Aufpreis)

Türklinke Haustür

Hier haben wir uns für das Standardmodell entschieden. (Ohne Aufpreis)

Zimmertüren

Die Zimmertüren sind eins meiner persönlichen Highlights, ich finde die super schön. Sie gehören wohl zum Landhausstil. Wir haben sonst nichts mit Landhausstil am Hut, finden sie aber dennoch sehr passend zu unserem Stil. (Mit sehr moderatem Aufpreis)

Türklinke Zimmertüren

Wir haben die Klinke gewählt, die optisch am Besten zur Tür passt und auch so ausgestellt war. (Mit Aufpreis)

Treppe

Es ist sicher nicht die schönste Treppe, aber sie ist für uns völlig ausreichend. Wir hatten vorab bereits besprochen, dass wir für die Treppe keinen Aufpreis zahlen möchten. Lediglich für die weiß lackierten Wangen und Streben und die Mahagoni gebeizten Stufen und Handläufe haben wir einen Aufpreis gezahlt. Das hatten wir aber bereits in den ursprünglichen Hausvertrag aufnehmen lassen. Der Aufpreis für schöne Treppen liegt gleich bei einigen Tausend Euro und das war es uns einfach nicht wert, die haben wir dann lieber fürs Bad ausgegeben ;-). (Kein Aufpreis)

Dachüberstände

Wir haben uns für weiß grundierte Dachüberstände entschieden. Was wir vorab nicht wussten ist, dass wir die Dachkästen selber streichen müssen. Wir hätten das für ca. 3.000€ dazubuchen können. Das hätten wir schon vor der Bemusterung wissen müssen, dann hätten wir das vielleicht gemacht. Jetzt war uns das Geld dafür viel zu schade. Daher haben wir uns für Streichen in Eigenleistung entschieden. Der erste Teil liegt ja inzwischen hinter uns und war auch völlig unproblematisch. (Ohne Aufpreis)

Außenputz

Wir haben uns für einen 3 mm Außenputz mit Kratzstruktur entschieden. Nicht weil er günstiger ist, als der 2 mm Putz, sondern weil wir ihn tausend Mal schöner finden. (Kein Aufpreis)

Fensterbänke innen

Obwohl HELMA sehr schöne Fensterbänke zur Auswahl hat, haben wir uns entschieden, diese beim Hersteller zu bemustern. Wir lieben braunes Marmor und haben uns für die Fensterbank im spanischen Marmor „Emperador Dark“ entschieden. (Mit Aufpreis, was es uns aber wert war)

Fensterbänke außen

Granitfensterbänke für außen hätte ich sehr schön gefunden. wir waren aber nicht bereit den Aufpreis zu bezahlen und die Alufensterbänke, die bei HELMA im Angebot sind, sind wirklich sehr schön. Wir haben uns für weiß entschieden. (Kein Aufpreis)

Badezimmer

Beim Badezimmer haben wir sehr spezielle Vorstellungen gehabt. Badezimmer und Küche sind unsere persönlichen Highlights im Haus. Das versteht natürlich nicht jeder. Für viele ist ein Bad ein Bad, und nicht mehr. Für uns ist es aber ein persönlicher Rückzugsort, einfach mal abschalten vom Alltag und auch ein bisschen Luxus. Deshalb war für uns klar, dass wir hier ganz spezielle Vorstellungen haben, die wir auch verwirklichen möchten. Wir haben uns tatsächlich fast ausschließlich für Artikel von Villeroy und Boch entschieden. Muss es denn unbedingt Villeroy und Boch sein? Nein, muss es nicht. Und wir haben auch nicht bewusst danach gesucht. Die Keramik, die von Villeroy und Boch angeboten wird, ist in der Struktur aber sehr fein und sehr weiß. Das hat uns einfach so gut gefallen, so dass wir uns einstimmig dafür entschieden haben. Es hat rein optische Gründe.

Waschbecken OG

Wir haben uns für zwei Aufsatzwaschbecken von Villeroy und Boch entschieden. Meine Schwiegermutter sagt ganz liebevoll Spucknapf dazu ;-). (Mit moderatem Aufpreis)

Waschtischunterschrank OG

Normalerweise werden Möbel ja nicht mitbemustert bei HELMA. In diesem Fall hatten wir aber die Möglichkeit die Waschtische direkt vor Ort im Katalog auszusuchen, damit die Waschbecken auch direkt verbaut werden können. Wir haben uns für einen Waschtischunterschrank von Villeroy und Boch entschieden. Mit LED-Beleuchtung. Das Modell heisst Legato, in der Farbe Santana Oak, in 160 cm Breite. (Mit Aufpreis)

WC OG und EG

Wir bekommen jeweils ein spülrandloses WC von Villeroy und Boch, der Serie Avento. Sehr hübsch. (Sehr wenig Aufpreis)

Drückergarnitur WC OG und EG

Wir haben uns für eine Drückergarnitur von Geberit entschieden. Wir fanden sie sehr schick. (Leider mit viel Aufpreis)

Waschbecken mit Waschtischunterschrank im EG

Wir bekommen das Waschbecken Avento von Villeroy und Boch, mit einer Breite von 60 cm. Es ist nicht so schön, wie unsere Waschbecken im OG, reichen für das Bad im EG aber aus. Und sie sind trotzdem total schön, natürlich. (Mit Aufpreis)

Badewanne OG

Eigentlich wollten wir für die Badewanne keinen Aufpreis in Kauf nehmen. Das Probeliegen hat uns aber eines Besseren belehrt. Wir haben uns nun für eine halbfreistehende Badewanne von Vigour entschieden. Sie ist sehr ergonomisch und gemütlich. Und sieht schick aus. Da wir eine T-Wand im Bad geplant haben, finden wir eine halbfreistehende Badewanne sehr schick. (Mit Aufpreis)

Armaturen für Waschbecken und Duschen

Bei den Armaturen haben wir uns ausschließlich Katalogware ausgesucht. Das wussten wir aber schon vorher. Wobei die Wasserhähne gab es auch in der Ausstellung bei HELMA. Ich habe hier leider keine Bilder, die ich posten kann. Aber es handelt sich um die Serie PuraVida von HansGrohe. HansGrohe hat einen besonderen Duschstrahl im Angebot, der sich „Rain Air“ nennt, dabei wird der Regenstrahl mit Luft aufbereitet und ist dadurch besonders weich und angenehm. Der Papavogel wollte ihn unbedingt haben. Nett ist diese Luftsache auf jeden Fall. Ich hätte aber auch ohne leben können, aber nicht ohne den Papavogel ;-). (Mit ordentlich Aufpreis)

Fliesen – die Qual der Wahl

Vorgestern waren wir nochmal beim Fliesenzentrum in Sülzetal und haben uns Fliesen angeschaut, die wir in Küche/Wohn-/Esszimmer, Flure, Speisekammer, Abstellraum und HWR verlegen lassen können.

Leider konnten wir noch keine entgültige Entscheidung treffen. Fest steht für uns, dass die Fliesen eher hell werden sollen. Irgendetwas zwischen weiß und Sand vermutlich. Zur Debatte stehen auch Fliesen in Holzoptik. Leider sind diese aber, vor allem in weiß, gar nicht so günstig. Wir bekommen nun vom Fliesenzentrum noch ein Muster einer Holzoptik-Fliese, die wirklich von der Optik und der Struktur her mit Holz zum verwechseln ähnlich ist. Des Weiteren haben wir uns gestern Abend noch zwei Fliesen als Muster bestellt. Und zwar handelt es sich um die beiden Fliesen, die im Badezimmer als Umrandung der Dekor-Fliese in Frage kommen – Marazzi Plaster Sand und Marazzi Plaster Butter.

Die Fliesen im Badezimmer und im Gästebad stehen allerdings schon definitiv fest.

Diese Kombination aus Wand- und Bodenfliese soll es werden, dazwischen kommt allerdings am Boden noch eine Umrandung aus der bereits erwähnten Marazzi Plaster Fliese in Sand oder Butter.

Bei der Wandfliese handelt es sich um die Fliese Marazzi Allmarble Frappuccino und bei der Bodenfliese um die Fliese Marazzi Plaster Dekor.

Dazu passend haben wir dieses Mosaik gefunden, dass wir in den bodengleichen Duschen verlegen lassen werden.

Die Bemusterung – unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Nächste Woche ist es endlich so weit: Wir dürfen zur Bemusterung. Shoppen xxl sozusagen 😂

Bis dahin müssen aber auch noch einige Vorbereitungen getroffen werden, da wir ja noch bis zur Bemusterung die Möglichkeit haben  kostenlose Änderungen vorzunehmen. 

Wir haben daher bereits einige Möbel nochmal ausgemessen und in einer App die kritischen Zimmer bereits komplett geplant. Dabei hat sich auch ergeben, dass wir bei unserer Küche noch zwei, drei Änderungen vornehmen wollen. Deswegen steht diese Woche nun auch noch ein Termin im Küchenstudio an. 

Was nun noch fehlt ist der HWR, den müssen wir noch etwas durchplanen, ansonsten sind wir schon ganz gut aufgestellt. Wir wissen was wir ändern müssen uns wo die Anschlüsse hinsollen.

Der aktuelle Helna-Standard in der Bemusterungswelt ist aus unserer Sicht schon sehr gut, bei einigen Punkten war aber von Anfang an klar, dass wir upgraden wollen.

Wir sind gespannt was auf uns zukommt und freuen uns schon jetzt sehr darauf. 

Hier sind schonmal einige Beispiele aus dem aktuellen Standard:

Klarstellung Hausvertrag und Finanzierungsunterlagen

Diese Woche haben wir sowohl die Klarstellung zum Hausvertrag als auch die Finanzierungsunterlagen erhalten. 

Finanzierungsunterlagen: 90 Seiten später (man muss aber fairer Weise sagen inklusive der Duplikate für uns) stellten wir fest, dass zwar alles genau so drin steht, wie es schon besprochen war und wir hier nichts Neues lesen, aber puh… die Details über die Folgen wenn… naja so genau will man das eigentlich gar nicht wissen… 🙈

Da wir aber schon seit einigen Jahren für unser Traumhaus ansparen und zwar so, dass wir schon seit 2 Jahren exakt die selbe monatliche Belastung haben wie mit der Finanzierung, sind wir guter Dinge, dass die „Wenns“ einfach nicht eintreten 😜

Über dieses Thema werde ich aber noch einen separaten Beitrag verfassen, weil die monatliche Belastung einfach ein sehr wichtiger Punkt beim Thema Hausbau ist.

Klarstellung zum Hausvertrag: Alles super. Wir hatten ein paar Punkte aus dem Vertrag ergänzt bzw geändert, weil uns z.B. bei der Gasbrennwerttherme und bei der Lüftungsanlage wichtig war, dass wir ein besonderes Fabrikat und Modell erhalten. Auch über diese Themen wird es auch noch Artikel geben, die sich allen wichtigen Details widmen.

Helma hat alles akzeptiert und berücksichtigt unsere Wünsche. Das finden wir absolut super!!! In der Bauleistungsbeschreibung werden nämlich unterschiedliche Varianten aufgeführt. Wie Helma das nachher entscheidet welche Variante verbaut wird, das weiß ich allerdings nicht. Vielleicht wird es einfach gleichmäßig verteilt oder man kann es zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht bei der Bemusterung noch wählen? Auf jeden Fall haben wir jetzt schon die Zusagen für die speziellen Fabrikate in der Tasche. Und das ist gut so, können wir schon wieder nen Haken dran machen! 👍🏻

Was sich allerdings geringfügig geändert hat, ist unser Grundriss. Zuerst waren wir etwas erschrocken, weil die Wohnfläche sich etwas verringert hat. Es sind nur 2,77 m2 gewesen, aber die Auszahlungsbedingungen unserer Bank setzen voraus, dass sich die Quadratmeterzahl und der umbaute Raum nicht mehr ändern dürfen – auch nicht geringfügig. Das liegt an der Bewertung des Hauses nach Fertigstellung. Ein externer Gutachter hat festgelegt welcher Preis für das Haus nach Fertigstellung zu erzielen ist und aufgrund dieses Gutachtens haben wir ja auch unsere (guten) Konditionen für den Kredit bekommen. Wir gerieten jetzt also erstmal etwas in Panik. 

Ein Gespräch mit unserem Planer Herrn Ranze hat dann aber das Thema aufgeklärt und die Problematik behoben. Der Grundriss musste aufgrund der Statik etwas geändert werden. Das Haus ist ja individuell für uns geplant und der 1. Stock ist vorne und hinten eingerückt. So dass die Erdgeschoss-Decke eine ganz andere Belastung trägt als normal. Die Decke muss aus diesem Grund 6cm dicker werden und wir benötigen 1 Stufe mehr in unserer Treppe.  Herr Ranze hat sich aber dann aufgrund der Auszahlungsbedingungen nochmals hingesetzt und die ursprünglichen Quadratmeter wieder hergestellt. Uns fielen gleich mehrere Steine vom Herzen. Wir haben einfach einen super Planer bei Helma erwischt. Toll, dass das alles so unkompliziert von statten geht! 

Jetzt haben wir die Vertragswerke unterschrieben und zurückgeschickt. Auch die Rücktrittsrechte aus dem Hausvertrag konnten wir nun rausnehmen. 

Als nächstes werden wir dann wohl einen Termin zur Bemusterung bekommen. Darauf freue ich mich ja schon ganz besonders… SHOPPEN – yeah!!!!!! 😉😉😉