Es ist (an-gerichtet): Mauerwerk, Dachstuhl, Richtfest

Unser Hausbau mit HELMA

Mittlerweile können wir schon 1 Jahr zurückblicken. Am 20.5.2017 hatten wir unseren ersten Termin bei Herrn Ranze in Lehrte, und eigentlich fing alles damit an, dass wir einfach mal wissen wollten, wie unser persönliches Traumhaus aussehen könnte und ob wir es uns leisten können. Ohne Zeitdruck und ohne sofort loslegen zu müssen. Nach dem Termin waren wir aber so angefixt, dass wir sofort nach Grundstücken gesucht und auch innerhalb von zwei Tagen das für uns perfekte Grundstück gefunden hatten. Heute vor einem Jahr, am 22.5.2017 waren wir das erste Mal auf unserem Grundstück und haben noch am gleichen Abend die Reservierung abgeschickt. Tja, und nun steht sie bereits da, unsere frei geplante Stadtvilla mit 189m2 Wohnfläche, fertig gemauert und mit gerichteten Dachstuhl.

Das Richtfest

Letzte Woche, am Donnerstag den 17.5.2018, war es endlich soweit. Unser Dachstuhl wurde gerichtet, und wir luden zum Richtfest ein.

Wen haben wir zum Richtfest eingeladen

Wir bauen im 2. Bauabschnitt eines Neubaugebiets, das direkt an den 1. Bauabschnitt und an ein Baugebiet aus den 70er-Jahren angrenzt. Durch die Hanglage können wir von unserem Haus zu vielen Grundstücken blicken. Wir haben uns daher entschieden, alle Nachbarn aus dem 2. Bauabschnitt einzuladen sowie aus dem 1. Bauabschnitt und dem älteren Baugebiet alle Nachbarn, dessen Grundstücke wir von unserem Haus aus sehen können. Wir persönlich finden es einfach schön, zu wissen, wer dort überall wohnt und wollten unsere Nachbarn daher auch umgekehrt die Möglichkeit geben, zu erfahren, wer wir sind. Zu unserer großen Freude wurde unsere Einladung von vielen positiv aufgenommen, und so durften wir insgesamt ca. 60-70 Gäste zu unserem Richtfest begrüßen.

Natürlich haben wir auch unsere Familien und Freunde eingeladen. Wer es zeitlich einrichten konnte, war ebenfalls dabei. Ganz besonders haben wir uns aber gefreut, dass unser Planer Herr Ranze dabei war und uns mit einem riesigen Goldregen bewaffnet zum Richtfest gratuliert hat.

Das Buffet

Es gab drei verschiedene Nudelsalate, Bockwürstchen, Unmengen an Brötchen, Kaffee, Kuchen und Frikadellen. Einige Nachbarn hatten uns ebenfalls leckere Salate und Kuchen mitgebracht, worüber wir uns riesig gefreut haben. Lange hatten wir überlegt, wie wir das Essen organisieren und hatten uns dann für diese Variante entschieden. Für die Bockwürstchen hatten wir eine elektrische Herdplatte und einen Topf mitgebracht und unzählige Gläser mit Bockwürstchen. Obwohl wir ständig nachlegten und die Würstchen gut ankamen, befürchte ich, dass es in Zukunft viele Feiern mit HotDogs bei uns geben wird 😉

Geschenke

Ich behaupte, es richtet niemand ein Richtfest aus, um Geschenke zu bekommen. Dennoch haben wir uns riesig über die vielen tollen Mitbringsel gefreut: Blumen, Bäume, Wein, Champagner, Gutscheine von Baumärkten und Gärtnereien und Wünsche von unserer Wunschliste. Wir freuen uns riesig über jede einzelne Kleinigkeit.

Der Dachstuhl

Als wir um 14 Uhr an der Baustelle ankamen, war der Dachstuhl schon fertig gerichtet. Kurz vorher ereilten uns noch einige besorgte Stimmen, ob es denn wirklich rechtzeitig fertig wird, da zuvor noch keine Vorbereitungen getroffen worden waren. Da wir aber ein Binderdach bekommen haben und die Teile dafür im Werk bereits gefertigt und nur noch mit dem Kran aufs Haus gesetzt und befestigt werden, geht die Montage wirklich schnell.

Der Richtkranz

Den Richtkranz hatte ich in einer Gärtnerei bestellt. Zuerst wollte ich mir einen Rohling bestellen, den ich selber begrüne und schmücke. Ich bin aber der Meinung, dass wir damit kaum günstiger gewesen wären und so habe ich mich für die Variante mit der Gärtnerei entschieden und finde 50 Euro für einen fertigen Kranz mit 50cm Durchmesser (und keinem Stress inklusive) nicht zu viel.

Die Tradition

Die Tradition besagt, dass der Bauherr oder die Bauherren mit dem Zimmerer aufs Dach steigen, den letzten Nagel einschlagen, nen Schnaps aufs Haus trinken, der Zimmerer den Richtspruch aufsagt und der Bauherr sich bei den Maurern, Zimmerern und Gästen bedankt. Und genau so kam es 😉

Ich kann nur sagen, es war ein unglaubliches Erlebnis für mich. Ein sehr ergreifender Moment, den ich unglaublich genossen habe.

Sowohl der Papavogel als auch ich durften einen letzten Nagel ins Gebälk einschlagen  und gemeinsam mit dem Zimmerer haben wir drei Schnapsgläser erfolgreich in unserem künftigen Schlafzimmer zerschellt. Es heißt, wenn die Gläser zerschellen, bringe es Glück für den weiteren Bau, wenn sie heile bleiben, bringe es ein schlechtes Omen. Bei drei kaputten Gläsern kann ich nur sagen: LÄUFT 😉

Die Schlagzeile: „Bauherrin stürzt bei Richtfest ins Unglück“…

…ist zum Glück NICHT nötig. Als ich mich aber mit einer lose aufliegenden Leiter „anlegte“, schoss mir diese Schlagzeile sofort in den Kopf 😉 Zum Glück blieb es bei einem Hirngespinst ;-)!!!

Kaputt und Glücklich

Viele feiern ihr Richtfest „open end“. Ist sicher super schön, mit kleinen Kindern aber schwierig. Deshalb haben wir uns entschieden, von 15 Uhr bis 19 Uhr einzuladen. Das hat super geklappt, und wir sind dann um 21 Uhr von der Baustelle wieder abgefahren. Schließlich hatten wir ja auch noch eine Stunde Fahrtweg, bis wir wieder zu Hause waren.

Dankeschön

An dieser Stelle möchte ich ganz besonders meiner lieben Schwiegervogelmutter einen großen Dank aussprechen, die sich ganz tapfer um unser schreiendes Microvögelchen gekümmert und uns somit ermöglicht hat, das Richtfest und besonders den Augenblick während des Richtspruchs auf dem Gerüst gemeinsam zu genießen. Ebenfalls ein riesiges Dankeschön an meinen Schwiegervogelvater, der uns tatkräftig unterstützt hat bei Aufbau und Abbau und bei der ganzen Organisation. Ebenfalls danken wir allen weiteren Helfern, die wir nicht namentlich erwähnt haben, sei es Bewirtung, Fotos, Aufbau, Meinungsäußerung etc. und ganz besonders unseren Hasenfreunden aus Berlin, die uns trotz frisch geborenem Minihasen überrascht und damit sehr glücklich gemacht haben.

Nachbarn

Vielen lieben Dank auch an alle Nachbarn, die wir bei unserem Richtfest begrüßen und kennenlernen durften. Wir freuen uns auf eine gute Nachbarschaft!!

Es hat sich einiges getan… und die ersten Mauern stehen bereits!

Die News in Kürze: Regenfälle, Terminverschiebung, erneuter Ärger über Purena, Upgrade auf bessere Unterbodendämmung und Upgrade auf größere Fenster und vor allem: die ersten Mauern stehen – juhu!

Regenfälle und Terminverschiebung

Am Donnerstag, den 5.4.2018 wäre es so weit gewesen und die Bodenplatte hätte gegossen werden sollen. Da es am Tag zuvor allerdings so heftig geregnet hat, dass man beim Betreten der aufgeschütteten Fläche um ganze 5 cm eingesunken ist, entschied unser Bauleiter, dass der Boden zunächst erneut verdichtet werden muss, bevor die Bodenplatte gegossen wird. Das war sicherlich die richtige Entscheidung, denn aufgrund der starken Hanglage und des extrem lehmigen Bodens, sind in unserem Baugebiet schon mehrere Terrassen und Winkelsteine abgerutscht. Das wollen wir ja schließlich nicht riskieren.

Das Gießen der Bodenplatte wird sich daher um etwa 1 Woche verzögern und wird alle weiteren Termine ebenfalls um ca. 1 Woche nach hinten schieben.

Erneuter Ärger über Purena

Wie sich aber später herausstellen sollte, hatten wir sogar mehr oder weniger „Glück“, dass der starke Regen für die Terminverschiebung gesorgt hatte, denn bei einem Blick auf unseren Bauwasseranschluss stellte Herr Schmidt fest, dass sich an diesem weder Zähler noch Wasserhahn befinden. Papavogel hing dann erst mal den halben Morgen am Telefon, um jemanden bei Purena zu erwischen und für Klarheit zu sorgen. Nach dem gefühlt hundertsten Anruf erklärte ihm dann die Dame am Telefon, dass wir bei unserem Auftrag zur Installation des Bauwassers keinen Zähler und auch keinen Wasserhahn beauftragt hätten!?!?!?!? DAS MUSS nämlich separat erfolgen, WENN MAN DAS MÖCHTE???? Uff….. Da fiel dem Papavogel dann auch nichts mehr zu ein, außer die Bitte um einen schnellen Lösungsvorschlag. Also wenn irgendjemand, der diesen Artikel liest, mir erklären kann was man als Bauherr mit einem Wasseranschluss ohne Wasserhahn und Zähler anfangen kann: er möge mich bitte davon in Kenntnis setzen, es interessiert mich wirklich brennend….!!!

Zurück zum geforderten Lösungsvorschlag. Vorschlag 1 der Purena-Dame: Zähler und Wasserhahn beauftragen. Dauer der Umsetzung mindestens 1 Woche. Vorschlag 2 (kam nur nach mehrfachem Drängeln): Expressbeauftragung. Umsetzung innerhalb von 24 Stunden. Kostenpunkt 70 Euro. Na klar, man hat als Bauherr ja sonst keine Ausgaben….. zumindest hat Purena ihr Expressversprechen eingehalten. Siehe da:

Bewehrung und Bodenplatte und Upgrade auf bessere Unterbodendämmung

Die Bodenplatte sollte also nun vorletzte Woche gegossen werden. Die Tage davor wurde erneut verdichtet und die Bewehrung der Bodenplatte ausgeführt. Sehr erfreulicherweise haben wir ein kostenloses Upgrade auf unsere Unterbodendämmung bekommen. Anstatt einer Sauberkeitsschicht aus 5 cm Magerbeton unter der Bodenplatte haben wir eine Untersohlendämmung bekommen, die eigentlich erst ab einem KfW55-Haus standardmäßig verbaut wird. Obwohl wir ein EnEv-Haus bauen, haben unser Bauleiter und unser Hochbauer miteinander abgestimmt, dass bei uns die bessere Untersohlendämmung verbaut wird.

Am 12. April wurde dann endlich unsere Bodenplatte gegossen. Ein paar Tage  später haben wir uns das Werk natürlich gleich angeschaut und sind alle Räume abgelaufen, haben uns an die „virtuelle“ Kochinsel in unserer „Küche“ gestellt und sind in die „Speisekammer“ gelaufen..! Achja, wenn es dann doch erst mal Wirklichkeit wird. Aber auch die ersten Schritte auf der neuen Bodenplatte waren schon ein tolles Erlebnis!!!

Upgrade auf größere Fenster

Relativ zeitgleich mit der Fertigstellung der Bodenplatte bekamen wir einen Anruf von unserem Bauleiter Herr Schmidt. Bei der Planung der Fenster ist der Ingenieurin von HELMA ein Fehler unterlaufen. Und zwar hat der Lieferant unserer Fenster zurückgemeldet, dass das Fenster, das als zweiter Fluchtweg im Obergeschoss deklariert wurde, nicht groß genug sei. Das Fenster muss also zwingend um 3 cm vergrößert werden, um den gesetzlichen Vorschriften gerecht zu werden. Zunächst bekamen wir etwas Panik, ob uns dadurch weitere Kosten entstehen. Herr Schmidt versicherte uns jedoch sofort, dass das ein Planungsfehler von HELMA sei und HELMA daher auch die zusätzlichen Kosten in voller Höhe übernehmen wird. Herr Schmidt hat uns sogar ein kostenloses Upgrade für alle im Obergeschoss befindlichen Fenster angeboten, damit die äußere Optik gleich bleibt. Nachdem wir gedanklich noch mal alle Räume eingerichtet haben, haben wir das Upgrade dankend angenommen und freuen uns jetzt auf größere Fenster. Mit einer Ausnahme: die drei Fenster auf der Hauseingangsseite. Da unter dem einen Fenster unsere Bettanlage stehen wird, und diese ein Kopfteil mit einer Höhe von 1 m hat, hatten wir schon bei der regulären Planung die Fenster auf dieser Hausseite entsprechend erhöht.

Fehler sind menschlich und passieren. Entscheidend ist letztlich immer, wie solche Probleme gelöst werden. In unserem Fall kann man wirklich nur sagen: DAUMEN HOCH. Wir sind total begeistert, dass wir sofort einen so tollen Lösungsvorschlag erhalten haben und nun sogar von größeren Fenstern in allen Räumen im Obergeschoss profitieren. Und das vollkommen kostenlos! TOP!!!

Die ersten Mauern stehen

Für die letzte Woche stand nun das Mauerwerk im EG auf dem Terminplan. Innerhalb von zwei Tagen wuchsen die kompletten Außenmauern im EG in die Höhe. Es ist ein tolles Gefühl zu beobachten, wie man jedem Tag seinem Traumhaus ein wenig näher kommt.

Diese Woche soll das EG fertiggemauert werden, die Stahlbetondecke vom EG und die Bautreppe eingebaut und das Gerüst aufgestellt werden. Wenn diese Meilensteine geschafft sind, bekommen wir auch die Info, wann unser Richtfest stattfinden wird, und ich kann zur Planung schreiten…;-)

Ostergrüße und Terminplanung für die kommende Woche

Die VogelHausbauer sagen ihren treuen Lesern „DANKE“ für die vielen Klicks und die rege Anteilnahme an unserem großen Projekt „VogelHausbau“.

Wir wünschen allseits FROHE OSTERN und schöne Stunden im Kreise der Familien!

Bei uns geht es nächste Woche weiter (wenn der Baustrom bis dahin installiert wurde 😤) mit dem Gießen der Bodenplatte! Ein weiterer großer Meilenstein!

Am 5.4.2018 ist es soweit und wir sind schon ganz gespannt und melden uns spätestens dann natürlich wieder mit Fotos von der Baustelle!

Liebe Grüße an alle und ein schönes Osterfest wünschen

Mamavogel, Papavogel, Minivogel und Microvögelchen

Der Hochbau beginnt. Doch eine Ungewissheit bleibt: der Baustrom..

Nächste Woche soll es losgehen mit dem Hochbau. Am 5.4.2018 sollen Frostschürze und Bodenplatte gegossen werden. Doch dafür benötigen wir natürlich Baustrom und Bauwasser. Letzte Woche sind nun die Säule für den Baustrom und der Bauwasseranschluss montiert worden.

Nachdem wir bei Purena wegen des Bauwassers etwas Druck gemacht hatten, klappte das alles problemlos. Nun macht uns aber leider Avacon bezüglich des Baustroms das Leben schwer. Kein Mensch weiß wieso, aber es hängen insgesamt vier Parteien dran um uns mit Baustrom zu versorgen:

  • Ein Tiefbauer (nicht unserer) der einen Graben für den Baustrom machen muss ✔️
  • Ein Elektriker von Avacon, der das Stromkabel verlegt und die Säule hinstellt✔️
  • Unser Elektriker von HELMA, der dann gemeinsam mit einem Elektriker von Avacon den Baustromkasten mit Zähler anbringt. ❗️

Aber solange Avacon sich nicht bei unserem Elektriker gemeldet hat, kann dieser wichtige letzte Vorgang nicht erfolgen.🤦‍♀️ Die sind nicht mal bereit die Kontaktdaten an uns oder unseren Elektriker weiterzugeben.

Aber ohne Baustromkasten kein Baustrom und ohne Baustrom kein Hochbau. 🤷‍♀️

Es wird also mal wieder spannend. Wird Avacon es noch rechtzeitig schaffen??????

Jetzt heißt es DAUMEN DRÜCKEN!!!!

Auskofferung für die Bodenplatte und Durchsprache der Gestaltung der Außenanlagen

Diese Woche haben wir uns noch mal mit Herrn Hörning auf der Baustelle getroffen. Diese Woche wurde auch die Auskofferung für die Bodenplatte vorgenommen. Das war ein richtig tolles Gefühl, das erste Mal die genauen Umrisse unseres Hauses sehen zu können und sich besser vorstellen zu können, wo sich später die einzelnen Räume befinden werden. So sieht es jetzt aus:

Bei der Durchsprache mit Herrn Hörning ging es vor allem um die Stützmauern, die errichtet werden müssen, um das Grundstück über uns zu sichern, das Grundstück neben uns und um eventuelle Mauern zu den Straßen. Wir haben uns für folgende Vorgehensweise entschieden:

Mauer um das Grundstück über uns abzufangen: Hierbei handelt es sich um unseren Einfahrtsbereich und den Bereich, wo die Garage aufgestellt wird. Am Anfang der Einfahrt haben wir zu unseren Nachbarn über uns nur einen Höhenunterschied von gut 1 m. Je mehr man ins Grundstück reingeht, desto größer wird dieser Höhenunterschied und beträgt an der höchsten Stelle um die 2 Meter. Eigentlich hatten wir geplant ein Mauersystem einzusetzen, um die Stützmauern zu erstellen. Es handelt sich hierbei um das Mauersystem Terrano von KANN in der Farbe Anthrazit. Bei 1 m Höhenunterschied ist das auch kein Problem, wenn dann allerdings 2 m abgefangen werden sollen, dann ist das durch das Mauersystem nicht mehr sicher zu realisieren und wir müssen auf hässliche Winkelstützen zurückgreifen. Glücklicherweise handelt sich aber um den Bereich wo ohnehin unsere Fertiggarage von den GC Profis aus Nienhagen aufgestellt wird, sodass die Winkelstützen nur seitlich sichtbar sein werden. Bei dieser Thematik wurde uns auch erstmals klar, dass wir die Mauer bei dem Garagenkauf bisher nicht bedacht und somit größentechnisch nicht berücksichtigt haben. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil die Garage ohnehin erst nach Abruf und erneutem Vermessen individuell für uns angefertigt wird. Der große Vorteil bei den GC Profis: die Flexibilität und Individualität!!! Hier auf dem Bild habe ich zur Verdeutlichung eingezeichnet, um welchen zu stützenden Bereich es sich in etwa handelt. Der grüne Bereich kann durch das Mauersystem Terrano von KANN abgedeckt werden, der rote Bereich muss durch Winkelstützen gesichert werden. Das Mauersystem Terrano von KANN kann übrigens auch als Pflanzstein benutzt werden. Dafür wird der oberste Mauerstein mit Erde befüllt (der Rest zur Stabilisierung mit Beton). Im Einfahrtsbereich möchte ich dann später die Pflanzsteine nutzen, um jahreszeitliche Bepflanzung vorzunehmen. Zum Beispiel Geranien oder Petunien im Sommer, Stiefmütterchen im Herbst/Winter, Primeln und Frühjahrsblüher im Frühjahr.

Mauer zu den Straßen hin (um die Ecke): Rein theoretisch wäre hier keine Mauer notwendig. Wir haben von der Terrasse bis zur parallel laufenden Straße einen Höhenunterschied von ca. 2,5 m auf ca 5 m Tiefe. Um diesen Höhenunterschied zu überwinden und dabei möglichst viel vom Garten nutzen zu können, hat Herr Hörning uns vorgeschlagen von der Terrasse ca 1 m zu böschen (hier wird ein Hangbeet entstehen) und mit dem zuvor abgetragenen Mutterboden den Garten darunter um 1,5 m aufzuschütten und zur Straße hin wiederum eine Böschung von 0,5 m zu machen (hier werden Hecken und Büsche eingepflanzt werden), sodass wir effektiv noch 1 m über der Straße enden und hier auch wieder mit dem Mauersystem Terrano von KANN arbeiten werden. Zur Straße hin wird also eine anthrazitfarbene Mauer in Höhe von 1 m entstehen, die sich dann auch um die Ecke herum ziehen wird bis zur Einfahrt hin. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir dann auf die Mauer einen anthrazitfarbenen Stabmattenzaun setzen lassen. Ganz nebenbei hat diese Planung noch den netten Nebeneffekt, dass wir durch die Wiederverwendung des Mutterbodens weniger Mutterboden abfahren und entsorgen lassen müssen.

Mauer zu unseren Nachbarn neben uns: Da wir mitten in den Hang reinbauen und uns zum seitlichen Nachbargrundstück hinten eingraben, mittig und vorne aufschütten, müssen wir auch hier sicherstellen, dass weder das Grundstück unserer seitlichen Nachbarn noch unser Grundstück abrutscht. Da unsere Nachbarn sich aber von vorne mit einem Split-Level-Haus in den Berg eingraben um dann mittig zum 1.OG hin aufzuschütten und hinten im Berg das Grundstück so zu belassen, wie es gewachsen ist, werden wir mit unseren Nachbarn gemeinsam versuchen so viel wie möglich miteinander zu böschen, sodass hoffentlich keine oder nur sehr wenig Stützmauern notwendig sein werden. Unsere seitlichen Nachbarn werden ebenfalls demnächst mit dem Bau beginnen, so dass wir das im Verlauf erst mal abwarten können, wie sich die Grundstücke entwickeln.

Zeitpunkt der Umsetzung: Wer uns kennt, weiß, dass wir bei solch großen Projekten nur ungerne etwas dem Zufall überlassen und alles akribisch planen. Das Gleiche gilt für die Umsetzung: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Wir werden daher alles, was zum jetzigen Zeitpunkt von den Außenanlagen schon sinnvoll angelegt werden kann, auch jetzt bereits anlegen lassen. Das werden die Mauern zu den Straßen sein, das Hangbeet von der Terrasse zum Garten und die Stützmauern zu unseren Nachbarn über uns. Ebenfalls soll zeitgleich die Terrasse glatt gezogen, aber natürlich noch nicht gepflastert werden. Von der Terrasse in den Garten sollen 4-5 Treppenstufen hinabführen. Die Treppe wird parallel zu unserer Grundstücksecke (Eckgrundstück) angelegt werden. Wir haben uns hier für die Via Leano Stufen von KANN in der Farbe Sandstein entschieden. Die Terrasse wird später in gleichem Farbton gepflastert werden. Auf dem folgenden Bild habe ich die wichtigsten Elemente eingezeichnet:

Schwarz: Mauern, die bereits zum jetzigen Zeitpunkt errichtet werden.

Blau: Hangbeete/Böschung

Rot: Terrasse

Grün: Treppenstufen, die von der Terrasse in den Garten führen.

Tag 5/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten / Feinabsteckung

Am Freitag war bereits der Fünfte und letzte Tag von 5 geplanten Tagen für die Erschließungs- und Erdarbeiten. An diesem Tag war auch der Vermesser nochmal vor Ort und hat die Feinabsteckung vorgenommen.

Die Feinabsteckung war notwendig um die genauen Punkte für die Errichtung der Bodenplatte festzulegen. Maßgeblich sind hierfür die genaue Höhe und die Außenkanten des geplanten Gebäudes.

Die Erdarbeiten sind nun fertiggestellt und alles ist vorbereitet um mit der Herstellung der Bodenplatte zu beginnen. Nun kann man sich schon besser vorstellen, wie unser Grundstück nach Fertigstellung aussehen wird und wir konnten bereits den schönen Ausblick genießen, den wir später von unserer Terrasse aus haben werden.

Hier sind einige Fotos von den Arbeiten und dem fertiggestellte Ergebnis:

Diese Woche werden Baustrom und Bauwasser gelegt und dann geht es nach Ostern weiter:

3.4.2018 Frostschürze

6.4.2018 Bodenplatte

Es ist einfach so schön, dass es jetzt richtig losgeht und man sich jetzt mit kleinen Schritten seinem großen Ziel nähert!!!

Tag 4/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten /Mehrkosten / Zeitplan

Gestern war bereits Tag 4/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten. Zusammen mit dem kleinen Microvögelchen bin ich am Vormittag auf die Baustelle gefahren, um zu sehen, wie es vorangeht und um mit Herrn Hörning zu besprechen, welche Mehrkosten auf uns durch die veränderten Maße zukommen werden.

Es hat sich wirklich schon ganz schön was getan. Die Fläche für Haus und Terrasse war gestern schon fast vollständig aufgeschüttet und auch der Gartenbereich war schon recht gut angelegt. Das Helle auf den Fotos ist die Kiesschicht für die Gründung und das Braune ist die abgetragene Erde, die für die Anlage des Gartens wiederverwendet werden kann. Und das ist definitiv die gute Nachricht, dass wir durch diese Wiederverwendung deutlich an Kosten sparen können. Nichtsdestotrotz werden wir durch die fehlerhaften Höhenangaben vermutlich Mehrkosten in Höhe von 15.000 – 20.000 Euro haben. Die Kosten entstehen durch den Mehrbedarf an Kies und dadurch, dass wir deutlich mehr Mauer benötigen, um das Grundstück über uns abzusichern. Durch die Ersparnis auf der anderen Seite wird es sich aber auch wieder etwas relativieren und möglicherweise werden wir zu unseren seitlichen Nachbarn weniger Stützmauer benötigen. Das alles wird sich allerdings erst im weiteren Verlauf der Bauarbeiten konkretisieren.

Am Abend sah es auf unserem Grundstück schon richtig gut aus. Der Bagger wurde bereits „eingepackt“ und die letzten Befestigungen wurden vorgenommen.

Heute geht es nun weiter mit den letzten Schliffen und mit der Feinabsteckung durch den Vermesser. Beitrag und Bilder folgen in Kürze.

Tag 3/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten

Heute wurden die ersten Kiesschichten geliefert und verbaut.

Ich sage ganz herzlichen Dank an unsere Nachbarin über uns, die mich wieder so wunderbar mit Fotos versorgt hat. 😊👍🏻

Morgen bin ich wieder selber vor Ort und werde mal schauen was sich so getan hat.

Dokumentation durch unseren Bauleiter zur Flächendränage und die Fakten zum Höhenunterschied

Gut, dass wir einen so gewissenhaften Bauleiter bekommen haben! Herr Schmidt arbeitet wirklich sehr gewissenhaft und sorgfältig und hat schriftlich nochmal alles für uns zusammengefasst, was die aktuellen Erkenntnisse ergeben haben.

Hier sind einige Auszüge aus seinen Ausführungen zum Thema Flächendränage:

„[…] Im Fall Ihrer Gründung unter der Bodenplatte haben wir ein wasserdurchlässiges, mineralisches Polster von ca. 1 m und mehr an der höchsten Stelle des Grundstücks und weit mehr als 2 m an der tiefsten Stelle des Grundstücks zu verbauen. […] dass die Problematik der unzureichenden Wasserabführung hier nicht besteht, weil das mineralische Polster selbst wie eine Dränage wirkt und die verbaute Schichtdicke eine Flächendränage nicht erforderlich macht.

[…] Wir beziehen uns daher auf die fachlich fundierte Aussage des Ingenieurbüros und sehen in diesem Zusammenhang keine Notwendigkeit des Einbaus einer Flächendrainage unter Ihrem Wohnhaus. […]“

Des Weiteren sind hier einige Auszüge aus Herrn Schmidts Ausführungen zu den Höhenunterschieden. Immerhin entsteht dadurch keine Zeitverzögerung, das ist ja schon mal positiv:

„[…] gibt es bezüglich der Höheneinordnung des Wohnhauses Abweichungen zwischen den Höhenangaben, die uns bei der Planung zur Verfügung standen und den tatsächlichen Gegebenheiten auf der Baufläche.

In diesem Zusammenhang wäre die Oberkante des fertigen Fußbodens EG mit 141,00 m gegenüber der anschließenden Straße zu tief angelegt. Wir besprachen deshalb eine Anhebung des Hauses auf Oberkante fertiger Fußboden EG mit 141,35 m.

[…] Im ausgebaggerten Anschnitt war ein anstehendes Gelände in einer Höhe von mehr als 2 m festzustellen. Zusammen mit Ihrer nördlichen Nachbarin berieten wir die spätere Abfangung. […]

[…]Nach jetziger Planung sollte der Unterbau am kommenden Freitag fertiggestellt sein. Der Vermesser ist zur Feinabsteckung für diesen Tag bestellt. Kommende Arbeiten unseres Unternehmens sind durch oben genannte Punkte nicht baubehindert. […]

Nun müssen wir erstmal Abwarten welche Mehrkosten für uns entstehen werden. Aber wenigstens geht es weiter voran. Heute war bereits Tag3/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten. Hierzu später mehr.

Tag 2/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten

Heute wurden meterweise Rohre verlegt. Es ist wirklich irre, in welch kurzer Zeit man 638 m2 mal eben völlig umkrempeln kann.

😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍

Tag 1/5 der Erschließungs- und Tiefbauarbeiten / Die Panik um die Flächendränage / 1,5 m mehr Höhenunterschied

Gestern war es nun endlich so weit. Tag 1 der 5 geplanten Tage für die Erschließungs- und Tiefbauarbeiten.

Nachdem die letzten Tage noch mal bei uns und unserem Bauleiter, nach einem erneuten Blick in den Bebauungsplan, die Frage nach der Notwendigkeit einer Flächendränage aufgekommen war und bei allen zu Hektik und Panik geführt hatte, konnte unser Bauleiter Herr Schmidt diese Frage gestern glücklicherweise dahin gehend klären, dass wir keine extra Flächendränage benötigen. Die geplante Kiesschicht unter unserem Haus wird so dick und aufwendig sein, dass sie quasi wie eine Flächendränage fungiert und das Haus damit genügend absichert, damit es nicht wegrutschen kann.

Schon am frühen Morgen begannen die Arbeiten auf unserem Grundstück. Zunächst wurden die Bäume mit dem Bagger umgeknickt und das gesamte Grünzeug entfernt.

Gegen Mittag bekamen wir dann allerdings einen Anruf von unserem Bauleiter Herrn Schmidt, dass es Probleme mit den bisher geplanten Höhen gibt sowie Differenzen zu den vom Vermesser dokumentierten Höhenunterschieden. Daraufhin machten wir uns gleich auf den Weg zu unserem Grundstück um uns ein Bild von den Gegebenheiten machen zu können.

Beim Ausheben der Erde wurde festgestellt, dass der Höhenunterschied des Geländes stellenweise bis zu 1 m größer ist als bisher angenommen. Sowohl oben wo de Garageneinfahrt hergestellt werden soll, als auch unten zur Straße hin. Auch die Höhe, auf der unser Haus geplant war, kann dadurch nicht eingehalten werden, denn das würde dazu führen, dass das Haus deutlich unter Straßenniveau liegen würde und somit wäre ein Befahren von der Straße zur Garageneinfahrt nicht mehr ohne Weiteres möglich. Das Haus muss also ca 35 cm höher gegründet werden. Dadurch muss auch deutlich mehr ausgekoffert werden als gedacht, wir benötigen mehr Erde zum Befüllen, größere Stützmauern und eine neue Genehmigung vom Bauamt. Natürlich führt das Ganze auch zu höheren Kosten und das, obwohl wir das Baugrundgutachten schon vor Beginn der ganzen Planungen durchführen ließen, um genau diese bösen Überraschungen zu vermeiden. Leider mussten wir jetzt lernen, dass das leider trotzdem passieren kann. Warum und wann letztendlich diese fehlerhaften Annahmen passiert sind, lässt sich nicht abschließend nachvollziehen, es ist aber anzunehmen, dass das an der schwierigen Beschaffenheit des Geländes liegt. Diese war extrem hügelig und sehr schwer vom Höhenniveau einzuschätzen. Außerdem ist die Hanglage an dieser Stelle besonders extrem.

Wie hoch die zusätzlichen Kosten ausfallen werden, werden wir vermutlich erst mit der Rechnung erfahren. Wir hoffen, dass es sich einigermaßen im Rahmen hält – wir werden auf jeden Fall berichten.

Ansonsten war es natürlich superschön zu sehen, wie es jetzt vorangeht. Unser Grundstück sieht ohne das Gestrüpp gleich viel größer aus und man kann sich noch besser vorstellen, wie es später aussehen wird.

Morgen geht es dann weiter mit den Erdarbeiten und mit der Verlegung der Rohre.

 

Bilder der Grobabsteckung, das erste „Traumhaus“ steht bereits und weitere Verzögerungen wegen erneutem Wintereinbruch

Heute waren wir an unserem Grundstück und haben uns mal die Grobabsteckung angeschaut. Wow, das ist schon echt toll, wenn man das erste mal ganz grob ablaufen kann, wo sich wohl welches Zimmer später befinden wird. Wir sind nach wie vor von unserem Grundstück total begeistert. Die Lage und der Schnitt unseres Baugrundstücks sind für uns wirklich nicht besser denkbar. Auch waren wir von der Größe sehr positiv überrascht. Durch die Grobabsteckung haben wir gesehen, dass das Grundstück doch größer sein muss, als wir bisher angenommen haben. Aufgrund der noch fehlenden Grundstücksgrenzen könnten wir das bisher immer nur grob abschätzen.

Aufgrund des ganzen Grünzeugs war es mir leider nicht möglich, ein Foto von allen vier Pflöcken zu knipsen. Auf dem folgenden Foto habe ich zwei gegenüberliegende Eckpunkte markiert.

Dieser Pflock begrenzt unser Haus in Richtung Straße und Ausblick. Hier wird sich später die Terrasse und der Zugang zum Garten befinden.

Besonders erfreut hat uns, dass wir bereits ein kleines Traumhaus auf unserem Grundstück stehen haben, nämlich ein traumhaftes Dixi-Klo. Passender Weise direkt neben unserem Bauschild zu unserem HELMA – Traumhaus! 😂😂😂

Die nicht so gute Nachricht des Tages ist allerdings, dass sich der Baustart nochmals verschieben wird. Wie auf den Bildern bereits unschwer zu erkennen ist, hat es heute erneut heftig geschneit und auch nächste Woche soll es noch mal richtig kalt werden. Nach aktuellem Stand wird Herr Hörning mit seinen Mitarbeitern dennoch am Montag mit den Erd- und Tiefbauarbeiten beginnen können. Die Gründung wird jedoch vermutlich erst Anfang April beginnen können. Das ist natürlich ärgerlich, aber nicht zu ändern. Wie sagte meiner Mutter immer so schön: „Es kommt so, wie es kommen soll!“. Recht hatte sie und das wird sie auch diesmal behalten! 😘 😇

Grobabsteckung

Heute geht es endlich los auf unserem Grundstück. Heute wird die Grobabsteckung vorgekommen.

Aber was ist das eigentlich und wer führt diese Arbeiten durch oder kann man die Grobabsteckung sogar selber machen?

Die Grobabsteckung gehört neben der Erstellung des Lageplans, der Feinabsteckung und der Hauseinmessung zu den Vermessungstätigkeiten bei einem Hausbau und wird in der Regel vom Bauherr beauftragt. Dazu wendet sich der Bauherr an ein Vermessungsbüro, bittet um die Zusendung eines Angebots und beauftragt die Grobabsteckung schriftlich.

Die Durchführung der Grobabsteckung

Die Grobabsteckung an sich erfolgt, kurz bevor die Erdarbeiten beginnen sollen. Der Vermesser geht dazu mit Pflöcken bewaffnet, wo der Erdaushub für das Haus vorgenommen werden soll.

Kann man die Grobabsteckung selber machen?

Was sich jetzt vielleicht nicht sonderlich anspruchsvoll anhört, ist dennoch aber eine grundlegende Arbeit für die Erdarbeiten und sollte natürlich fehlerfrei ausgeführt werden. Bei der Markierung wird nämlich auch der Höhenbezugspunkt für die Erdarbeiten vorgegeben. Wenn sich in der Grobabsteckung größere Fehler eingeschlichen haben, könnte das also einen großen und kostspieligen Aufwand mit sich ziehen. Aus diesem Grund sollte man sich ganz genau überlegen, ob man die Grobabsteckung selber machen möchte und Kosten zu sparen oder lieber auf Nummer sicher geht und diese Investition tätigt.

Kostenpunkt Grobabsteckung

Die Grobabsteckung kostet Geld. Und für das, was dort zu tun ist, sogar relativ viel. Wir zahlen ganze 595,- € für die Grobabsteckung. Man muss aber dazu sagen, dass wir KEINEN Preisvergleich durchgeführt haben. Ihr denkt jetzt vielleicht „Na, dann sind die auch selber Schuld“? Ja, das mag sein, wir haben aber unsere Gründe dafür gehabt. Das Vermessungsbüro ist uns von HELMA empfohlen worden. Unser Bauleiter Herr Schmidt arbeitet schon seit vielen Jahren mit diesem Vermessungsbüro zusammen. Bei der Durchsprache der durchzuführenden Arbeiten, wusste der Vermesser sofort, welche Besonderheiten aus welchen Gründen zu beachten sind. Die Kommunikation stimmt und es hat uns mehrere Irritationen und Nachfragen erspart. Allein die Aussage „Herr Schmidt weiß genau was er beauftragt und warum das notwendig ist“, hat uns ein sicheres Gefühl gegeben. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, wir fühlen uns mit dieser Vorgehensweise aber sehr wohl.

Wie geht es nach der Grobabsteckung weiter

Wenn die Grobabsteckung vorgenommen wurde, dann können die Erdarbeiten losgehen. Bei uns wird die Erdarbeiten die Firma Galabau Plus GmbH durchführen. Wir haben uns nun schon einige Male mit Herrn Hörning, dem Geschäftsführer der Galabau Plus GmbH getroffen und alles detailliert durchgesprochen. Herr Hörning ist absoluter Profi auf dem Gebiet des Tiefbaus und der Außenanlagen, das merkt man einfach sofort. Da die Galabau Plus GmbH im Harz ansässig ist, sind Grundstücke mit Hanglage keine Besonderheit für Herrn Hörning und seine Mitarbeiter. Das ist natürlich sehr hilfreich, denn da wir in unserem Wohngebiet eine Steigung von rund 7% haben und die Bodenverhältnisse nicht besonders gut sind, sind schon jetzt einige Terrassen von anderen Neubauten abgerutscht. Das muss ja nicht sein. 😉

Am Montag, den 19.3.2018 wird Herr Hörning dann also mit seinen Mitarbeitern auf unserem Grundstück mit den Erdarbeiten beginnen. Was genau zu tun ist und wie es vorher und nachher aussieht, werden wir natürlich berichten.

Bauwasser

Ob unser Wasserversorger nun unsere Androhung der täglichen Anrufe gelesen hat oder nicht: Das Angebot von Purena ist endlich da und auch sofort unterschrieben wieder zurückgegangen! Wir haben also endlich Bauwasser und dem geplanten Baustart sollte nun nichts mehr im Wege stehen… HOFFENTLICH!!!!

Die Chronik der Betonmonster

Weil die Geschichte um die Betonmonster doch irgendwie etwas aufreibend war und weil mich nun schon vermehrt entsetzte Reaktionen ereilt haben, möchte ich die Gelegenheit nochmal nutzen, um noch ein paar Bilder der Winkelstützen zu verewigen.

Um nochmal die Ausmaße festzuhalten:

  • Ca. 40 Winkelstützen a‘ 420 kg
  • Einzelmaße 180x80x100x10
  • Insgesamt sprechen wir von 17.000 kg Beton (-Monstern)

Die (falsche) Anlieferung der Winkelstützen am 21. und 22.2.2018:

Das Grauen, dass sich uns gestern offenbarte:

Die heutige Entfernung der L-Steine:

Nun erfreuen sie einen anderen Grundstücksbesitzer:

Wir sind gespannt, ob die 17.000 kg nochmal umziehen dürfen, denn wenn uns nicht alles täuscht, dann liegen sie jetzt auf dem Grundstück, das als nächstes bebaut wird. 🤣

Frühlingsausflug in die neue Walheimat oder „das Rätsel um 17.000kg Beton“!!!!

Der spontane Wintereinbruch ist zu Ende und der Frühling lässt sich endlich blicken. Sonntag, 17 Grad und Sonnenschein – für uns die ideale Kombination für einen spontanen Sonntagsausflug in unsere neue Wahlheimat. Es blühen sogar schon Krokusse auf unserem Grundstück.

Nachdem das Gestrüpp auf unserem Grundstück durch Frost und Winter weitestgehend vertrocknet ist, hatten wir endlich mal die Möglichkeit unser Grundstück richtig zu betreten. Nun könnten wir auch mal ungefähr ablaufen, wo wohl unser Haus später stehen wird, und haben mal wieder den schönen Ausblick genossen.

Auch unser Minivogel hatte viel Spaß dabei.

Und unser Microvögelchen war natürlich auch tatkräftig dabei und hat schon mal angefangen Steine zu sortieren, damit der Tiefbauer nächste Woche nicht so viel zu tun hat.

Was uns allerdings vor ein großes Rätsel gestellt hat, sind rund 40 Winkelstützen mit jeweils 420kg!!!!!

Diese Kolosse „schmücken“ nämlich neuerdings unser Grundstück. Deswegen haben wir den gestrigen Ausflug auch genutzt um uns a) mal bei unseren neuen Nachbarn vorzustellen und b) herauszufinden, wem diese Betonklötze gehören könnten. Leider aber wären wir nicht sehr erfolgreich bei unserer Recherche. Allerdings hatte unsere Nachbarin über uns zufälligerweise ein Foto von dem Lkw gemacht, der die Winkelstützen abgeladen hat, sodass wir zumindest den Lieferanten in Erfahrung bringen konnten.

Nach einiger Telefoniererei war zumindest geklärt, wer veranlasst hat, dass die Dinger bei uns zwischengelagert werden, und wurde gebeten die Winkelstützen schleunigst umzulagern.

Tatsächlich wurde der Aufforderung auch umgehend nachgekommen und sie schmücken nun ein anderes Grundstück. Na dann bin ich ja mal gespannt, wann die nächste Beschwerde bei der besagten Baufirma eintrudelt 🙈.

Dann steht der Grobabsteckung am Mittwoch ja nichts mehr im Weg! Eine Sache könnte allerdings noch spannend werden. Nämlich der Bauwasseranschluss bei unserem Versorger „Purena“. Seit nunmehr zwei Monaten versucht der Papavogel nun schon die Damen und Herren dazu zu bewegen uns ein Angebot zu schicken. So richtig einfach gestaltet sich das aber nicht. Krankheitsfälle, keine Kapazitäten. Bei allem Verständnis für solche Probleme: ohne Bauwasser kein Hausbau! Und den wollen wir jetzt echt nicht nochmal verschoben haben und schon gar nicht, weil wir das Angebot noch nicht vorliegen haben. Naja, Papavogel gibt nicht auf und wird weiterhin den Versorger „stalken“. Ab heute wird die Frequenz von wöchentlich auf täglich erhöht 😉! Wir halten euch auf dem Laufenden!!!

Schnee, Schnee und nochmal Schnee

Tjah, das war wohl ein Satz mit X… Baustart am 12.3.2018? Nein, denn genau jetzt muss ja der Wintereinbruch kommen! 🙄

So sah unser Grundstück am Mittwoch aus:

Zum Glück soll der Winter ja genauso schnell gehen wie er gekommen ist, daher hält sich die Verzögerung in Grenzen.

Die neuen Termine stehen bereits:

14.3.2018 Grobabsteckung

ab 19.3.2018 Tiefbau- Erdarbeiten

23.3.2018 Feinabsteckung

ab 26.3.2018 Hochbau

Macht nichts, wir sind weiterhin guter Dinge und freuen uns einfach, dass es endlich bald losgeht.

Hausbau – Sidetalk : Krippenplatz/ KiTa-Platz

Heute haben wir einen für uns sehr wichtigen Meilenstein geschafft. Er hat zwar nicht unmittelbar mit unserem Hausbau zu tun, aber mit dem darauffolgenden Umzug:

Wir haben heute die Aufnahme für die Betreuung unserer Kinder unterschrieben!

Leider sind die verfügbaren Betreuungsplätze auch in unserer neuen Wahlheimat ein Grund zur Beunruhigung. Die Betreuungsplätze sind leider sehr knapp. Umso glücklicher sind wir, dass wir diese Sorge nun nicht mehr haben, wir auch noch die Plätze in unserer Wunscheinrichtung (Kindergarten und Krippe in einem Haus) bekommen haben und unser Minivogel und unser Microvögelchen auch nach dem Umzug zusammenbleiben können und nicht in verschiedene Einrichtungen gehen müssen!

Super, super, super!!!

Offizieller Baubeginn

Es ist soweit, der offizielle Termin zum Baubeginn steht. Am 12.3.2018 soll es endlich losgehen.

Die Witterung darf uns natürlich keinen Strich durch die Rechnung machen, aber ich bin guter Dinge!!

Es ist ein sehr gutes Gefühl, dass es nun bald wirklich richtig losgeht!!

Unser HELMA Traumhaus – juhu wir haben ein Bauschild

Juhu, es geht voran: Wir haben endlich ein Bauschild auf unserem Grundstück, auf dem wir unser Haus – unser Traumhaus bauen.

„Hier entsteht ein individuelles HELMA Traumhaus“.

Ohja, es wird unser Traumhaus, das wir hier bauen und es wird absolut individuell! Wie sehr wir uns doch freuen!!!

Fliesen – die Qual der Wahl

Vorgestern waren wir nochmal beim Fliesenzentrum in Sülzetal und haben uns Fliesen angeschaut, die wir in Küche/Wohn-/Esszimmer, Flure, Speisekammer, Abstellraum und HWR verlegen lassen können.

Leider konnten wir noch keine entgültige Entscheidung treffen. Fest steht für uns, dass die Fliesen eher hell werden sollen. Irgendetwas zwischen weiß und Sand vermutlich. Zur Debatte stehen auch Fliesen in Holzoptik. Leider sind diese aber, vor allem in weiß, gar nicht so günstig. Wir bekommen nun vom Fliesenzentrum noch ein Muster einer Holzoptik-Fliese, die wirklich von der Optik und der Struktur her mit Holz zum verwechseln ähnlich ist. Des Weiteren haben wir uns gestern Abend noch zwei Fliesen als Muster bestellt. Und zwar handelt es sich um die beiden Fliesen, die im Badezimmer als Umrandung der Dekor-Fliese in Frage kommen – Marazzi Plaster Sand und Marazzi Plaster Butter.

Die Fliesen im Badezimmer und im Gästebad stehen allerdings schon definitiv fest.

Diese Kombination aus Wand- und Bodenfliese soll es werden, dazwischen kommt allerdings am Boden noch eine Umrandung aus der bereits erwähnten Marazzi Plaster Fliese in Sand oder Butter.

Bei der Wandfliese handelt es sich um die Fliese Marazzi Allmarble Frappuccino und bei der Bodenfliese um die Fliese Marazzi Plaster Dekor.

Dazu passend haben wir dieses Mosaik gefunden, dass wir in den bodengleichen Duschen verlegen lassen werden.

Fensterbänke

Fensterbänke – der Eine sucht sich welche bei der Bemusterung aus und der Andere (wir zum Beispiel) hat eine ganz spezielle Vorstellung im Kopf, von der er nicht abweichen kann oder will 😂!

Obwohl Helma drei wirklich schöne Fensterbänke zur Auswahl anbietet, haben wir uns entschieden die Fensterbänke direkt beim Händler zu bemustern. Wir hatten schon lange eine ganz bestimmte Fensterbank im Auge und bangten nun darum, dass wir diese auch bekommen können.

Es handelt sich dabei um eine Marmorfensterbank namens „Emperador dark“. Das ist ein brauner Marmor aus Spanien – wir finden ihn wunderschön!!

Letzte Woche waren wir nun bei dem Vertragshändler unseres Fliesenlegers und waren super glücklich, als der Händler uns nach einigen Recherchen mitgeteilt hat, dass er uns diese Fensterbänke besorgen kann. Natürlich bedeutet das für uns einen Aufpreis, den wir aber in unserer Gesamtkalkulation bereits berücksichtigt hatten.

Jedenfalls sind wir total happy. Es ist schon Wahnsinn, wie sich unser Traumhaus, zumindest in der Theorie, schon so langsam aus vielen kleinen Puzzleteilen zusammensetzt! Einfach super schön!!

Baugenehmigung – jetzt kann (könnte) es losgehen

Wow, was für ein Gefühl! Heute ist sie endlich ins Haus geflattert – unsere Baugenehmigung! Mit gerade mal einem Monat Bearbeitungszeit für eine komplette Baugenehmigung für eine Stadtvilla mit Doppelgarage und Stützmauern, hat das Bauamt wirklich gute und schnelle Arbeit geleistet!! 👍🏻 Und das obwohl es mehrere Rückfragen und Änderungen bedurfte.

Jetzt könnte es also wirklich losgehen mit dem Bau unseres Traumhauses, wenn da nicht der Winter wäre.

Laut unserem Bauleiter benötigen wir 2 Wochen am Stück Temperaturen über 5 Grad 🤔 um beginnen zu können. Ich glaube, ich habe mir noch nie so früh im Jahr gewünscht, dass der Winter bald vorbei ist 😂😂

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen unseren Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein aufregendes, neues Jahr 2018.

Wie das nun mal alljährlich ist, war auch unser diesjähriger Jahresendspurt stressig.

Ein ausführlicher Bericht über unsere Bemusterung erfolgt daher erst Anfang 2018.

Im Moment warten wir voller Vorfreude auf die Baugenehmigung und sind guter Dinge mit allem was uns noch bevorsteht!

Wir danken allen unseren Lesern für die Anteilnahme an unserem Bauvorhaben und freuen uns euch auch im nächsten Jahr mit neuen, spannenden Artikeln versorgen zu können!

Alles Liebe von den vier Vögeln!!!

Die Bemusterung – unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Nächste Woche ist es endlich so weit: Wir dürfen zur Bemusterung. Shoppen xxl sozusagen 😂

Bis dahin müssen aber auch noch einige Vorbereitungen getroffen werden, da wir ja noch bis zur Bemusterung die Möglichkeit haben  kostenlose Änderungen vorzunehmen. 

Wir haben daher bereits einige Möbel nochmal ausgemessen und in einer App die kritischen Zimmer bereits komplett geplant. Dabei hat sich auch ergeben, dass wir bei unserer Küche noch zwei, drei Änderungen vornehmen wollen. Deswegen steht diese Woche nun auch noch ein Termin im Küchenstudio an. 

Was nun noch fehlt ist der HWR, den müssen wir noch etwas durchplanen, ansonsten sind wir schon ganz gut aufgestellt. Wir wissen was wir ändern müssen uns wo die Anschlüsse hinsollen.

Der aktuelle Helna-Standard in der Bemusterungswelt ist aus unserer Sicht schon sehr gut, bei einigen Punkten war aber von Anfang an klar, dass wir upgraden wollen.

Wir sind gespannt was auf uns zukommt und freuen uns schon jetzt sehr darauf. 

Hier sind schonmal einige Beispiele aus dem aktuellen Standard:

Der Bemusterungstermin steht

Juhu, endlich steht unser Bemusterungstermin fest. Mitte November ist es endlich soweit und wir können unser Haus komplett ausstatten. Darauf freuen der Papavogel und ich (Mamavogel) uns schon die ganze Zeit. Natürlich haben wir schon viele Ideen und wir waren mit unserem Planer Herrn Ranze ja auch schon in der Vorbemusterung gewesen (Artikel hierüber folgt), um die Extra-Kosten in der Finanzierung mit einplanen zu können, aber dann wirklich alles so richtig durchzuplanen, ist dann echt das Highlight für uns. 

Erstmal bin ich aber von der Vorab-Planung von Helma sehr begeistert. In der Termin-Absprache wurden wir sogar gleich gefragt, mit wievielen Personen wir kommen, ob wir unsere Kinder mitbringen (da der Besprechungsraum entsprechend gewählt wird) oder wie wir betreuungstechnisch auf unsere Kinder Rücksicht nehmen müssen. 

Unser Microvögelchen nehmen wir natürlich mit und der Minivogel ist ja erstmal im Kindergarten. Später dann kommen Omavogel und Opavogel und holen den großen ab und nisten sich dann auch über Nacht bei uns ein, so haben wir keinerlei Zeitsruck! PERFEKT!!

Nun erstmal zur Planung. Empfangen werden wir an unseren Bemusterungstagen mit eigenen Parkplätzen, bevor es dann zur Durchspräche geht. Auch unseren Bauleiter werden wir an diesen Tagen kennenlernen. 

Folgenden Ablaufplan haben wir bekommen: 




Dies ist der Lageplan vom Helma-Musterhauspark in Lehrte, die Zahlen kennzeichnen die Stationen 

Wir sind schon mächtig gespannt. Währenddessen versuchen wir schonmal unsere Vorstellungen zu sammeln und etwas zu planen. Auch versuchen wir unsere Wünsche und Vorstellungen aus der Vorab-Bemusterung zusammenzutragen und abzuwägen. Was wir schon in der Vorab-Bemusterung alles erfahren haben, werdet ihr hier im nächsten Artikel lesen können. 

Grundstück – jetzt gehört es endlich uns! 

Heute, am 19.9.2017 hatten wir, wie vereinbart, den Notartermin zum Grundstückskauf!!

Es hat alles geklappt – jetzt gehört es endlich uns.

Das ganze Gestrüpp auf unserem Grundstück leider auch… da ließen sie leider nicht mit sich verhandeln 🙈🙈🙈

Tapeten 

Am Wochenende haben wir uns endlich Tapeten ausgesucht. 

Wir hatten ja schon lange in Musterbüchern gestöbert, die wir von unserem Maler und Tapezierer zum Aussuchen bekommen hatten. Wir waren jedoch noch unsicher welchen Stil wir tatsächlich in unserem Haus haben wollen. Eigentlich stand für uns immer fest, dass wir schlichte weiße Tapeten haben möchten, aber keine Rauhfaser.

Wenn man aber dann in den ganzen tollen Muster-Katalogen blättert, findet man wirklich so tolle Muster, dass man da schon mal ins Schwanken kommt. Letztendlich sind wir nun aber doch zurück bei den schlichten Tapeten. Mamavogel dekoriert einfach zu gerne und Papavogel liebt große Gemälde – nicht dass wir solche hätten, aber wer weiß vielleicht irgendwann mal – zumindest als Nachdruck😁

Und für die Kinderzimmer finden wir Wandtatoos immernoch am schönsten, schließlich ändern sich Geschmack und Hobbies der Kinder auch mal schnell.

Diese Tapeten haben wir uns ausgesucht:

Die rechte Tapete mit den feinen glitzernden Streifen für den kompletten Flurbereich oben und unten, inklusive Galerie.

Die linke Tapete für alle anderen Räume.

Es sind beides Vliestapeten. Die Decken bekommen einen Q3-Putz mit weißem Anstrich.

Wir werden alle Maler und Tapezierarbeiten von der Firma Noack – Alles unter einem Dach ausführen lassen. Das sind liebe Freunde von uns und wir haben bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Vertragsentwurf und Notartermin 

Am Freitag haben wir den Vertragsentwurf für den Grundstückskauf bekommen. 

Der Inhalt ist genau so, wie erwartet. Der Kaufpreis passt und auch sonst gab es keine ungeliebten Überraschungen. 

Da zwischen Zustellung des Vertragsentwurfes und Notartermin mind. 14 Tage liegen müssen, haben wir nun einen Termin am 19.09.2017.

Danach ist es endlich UNSER!!! 😊😊😊

Unser Grundstück – mit Hanglage und Aussicht 

Zuerst hatten wir uns von Herrn Ranze von Helma mal ein Haus planen lassen, weil wir einfach mal wissen wollen, was unsere Vorstellungen im Gesamten denn wohl kosten werden. Zuerst noch mit den Gedanken, dass wir ja noch Zeit haben und uns nichts drängt sofort loszulegen. Doch wenn einmal die Begeisterung entfacht ist, dann wird man plötzlich doch schneller aktiv als man eigentlich vorhatte… 😉

Und so hatten wir bereits drei Tage später die Reservierung für unser Grundstück in der Tasche.

Wie sind wir vorgegangen? 

Wir haben zunächst die Online-Grundstücksbörsen durchforstet, Quadratmeterpreise verglichen, Neubaugebiete erkundet, Planungen von Baugebieten der unterschiedlichsten Gemeinden in Erfahrung gebracht, Listen aufgestellt welche Kriterien für uns welche Priorität haben und was wir bereit bzw in der Lage sind an Höchstpreis für das Grundstück zu bezahlen. 

Nachdem wir immernoch nicht fündig geworden waren, begannen wir durch Studieren der Landkarte weitere Optionen in Bezug auf Wohnort ausfindig zu machen.

Unsere Hauptkriterien waren:

  • Entfernung zur Arbeit (max. 30 Min.)
  • Entfernung zu Großeltern (max. 20 Min. länger als bisher)
  • Entfernung zu Freunden und sonstigen Familienmitgliedern (max. 30 Min. länger als bisher)
  • Gute Erreichbarkeit und Anbindung an Schulen und Kindergärten
  • Infrastruktur muss vorhanden und gut erreichbar sein (z.B. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Restaurants, ÖPNV (max. 10 Min. Fußentfernung)
  • Max. 30 Min. bis zur nächsten Großstadt
  • Naherholungsmöglichleiten in unmittelbarer Nähe (z.B. Wald, Fußwege, Wanderwege und/oder Gewässer)
  • Anbindung an die Autobahn (max. 10 Min.)

Dann fanden wir eine wunderschöne Kleinstadt – nennen wir sie hier Vogelhausen– die alles das zu bieten hatte was wir suchten. Sogar ein Kino ist in Vogelhausen vorhanden. Alle Schulformen sind vorhanden, sogar mehrere Schulen pro Schulform, nur 30. Min zu Fuß zum nächsten Bahnhof, mitten im Grünen und doch so zentral. Und vor allem ein Neubaugebiet mit Hanglage und Aussicht!!! 

Ich bin ja ein geborener Flachlandvogel aber der Papavogel ist mitten in den 7-Bergen aufgewachsen und freut sich umso mehr darüber.

Die Grundstücke mit der besten Aussicht waren natürlich schon vergriffen, aber ein Grundstpck hatte es uns ganz besonders angetan: 

Ein Eckgrundstück mit 638m2, das von der Seitenstraße erschliessbar ist und auf dem wir Richtung Ausblick (Süden) unsere Terrasse mit Garten bauen können. 

Durch den besonderen Schnitt des Grundstücks werden wir kein Haus direkt gegenüber unserem Haus haben. Der Höhenunterschied beträgt bei unserem Hanggrundstück ca 3,5 Meter, so dass uns der schöne Ausblick nicht verbaut werden kann.


Aber das Wichtigste ist, dass wir uns jedes Mal, wenn wir an unserem Grundstück sind, uns einfach nur wohl und heimisch fühlen. Wir haben ein gutes Gefühl und freuen uns wenn wir es endlich unser Eigen nennen können! 

Unser Haus – da ist es!! 

Nachdem nun mit Finanzierung und Hausvertrag alles in trockenen Tüchern ist, möchten wir euch auch endlich unser Haus zeigen. 

Straßenansicht:

Hinteransicht:

Wir finden es total toll. Es hat allerdings ganz schön lange gedauert bis es so geplant war, wie ihr es jetzt sehr.

Ursprünglich hatten wir die Planung mal mit einem Friesengiebelhaus begonnen. Ganz klassisch: Satteldach und vorne und hinten Friesengiebel. Und zwar das Haus Hamburg aus dem Helma-Katalog. Und hatte der Grundriss sehr gut gefallen und Satteldach-Häuser gehen schließlich immer-egal was der Bebauungsplan vorschreibt.

Unser Traum war es eigentlich immer 2-stöckig zu bauen, einerseits mögen wir den Haustyp Stadtvilla – die wirken immer so imposant und andererseits ist es natürlich toll wenn man keine Schrägen und somit auch keine Einschränkungen für die Möbel im oberen Stockwerk hat. Nur leider ist 2-stöckige Bauweise nicht in jedem Baugebiet zulässig.

Als wir dann allerdings unser Grundstück gefunden und den Bebauungsplan gesichtet hatten, waren wir super glücklich, dass zwar nur 1-stöckige Bauweise erlaubt ist, jedoch die Giebelhöhe nicht vorgegeben ist. Das bedeutet, wir dürfen zwar 2-stöckig bauen, es darf nur laut Baurecht nicht als 2-stöckig gelten. 

Um diese Vorgabe zu erfüllen, haben wir das obere Stockwerk vorne und hinten eingerückt und die Wohnfläche darf oben maximal 2/3 der Wohnfläche der unteren Etage betragen. Um aber wiederum die Vorgaben des Baufensters einzuhalten, musste der ursprüngliche Grundriss auch noch massiv geändert werden. Der Grundriss vom Haus Hamburg war nämlich breit und nicht so tief. Jetzt ist unser Haus schmaler und dafür tiefer. Hierzu schreibe ich aber in einem weiteren Artikel mehr, wenn ich die endgültigen Grundrisse vorliegen habe. 
Noch zwei Details zu den Fotos:

  • Die Straßenansicht zeigt links neben der Haustür eine weitere weiße Tür – das wird der Eingang zum Haus von der Garage aus.
  • Die Straßenansicht zeigt links eine größere weiße Wandfläche ohne Fenster. Wir haben uns entschieden die 3. Terrassentür auf die Seite zu verlegen. Zum einen möchten wir im Wohnzimmer an diese Wand unsere große klassische Kirschholz-Wohnwand stellen und zum anderen finden wir es schön auch seitlich noch eine Terrassentür zum Garten zu haben. Praktisch, wenn die Kinder draußen spielen, aber auch um Sonnentechnisch mal die andere Seite zum Sitzen nutzen zu können. Außen auf der Terrasse werden wir diese Fläche ohne Fenster nutzen um dort z.B. unsere Liegen aufzubauen. Später soll da auch mal ne tolle Liegeinsel hinkommen. 

Klarstellung Hausvertrag und Finanzierungsunterlagen

Diese Woche haben wir sowohl die Klarstellung zum Hausvertrag als auch die Finanzierungsunterlagen erhalten. 

Finanzierungsunterlagen: 90 Seiten später (man muss aber fairer Weise sagen inklusive der Duplikate für uns) stellten wir fest, dass zwar alles genau so drin steht, wie es schon besprochen war und wir hier nichts Neues lesen, aber puh… die Details über die Folgen wenn… naja so genau will man das eigentlich gar nicht wissen… 🙈

Da wir aber schon seit einigen Jahren für unser Traumhaus ansparen und zwar so, dass wir schon seit 2 Jahren exakt die selbe monatliche Belastung haben wie mit der Finanzierung, sind wir guter Dinge, dass die „Wenns“ einfach nicht eintreten 😜

Über dieses Thema werde ich aber noch einen separaten Beitrag verfassen, weil die monatliche Belastung einfach ein sehr wichtiger Punkt beim Thema Hausbau ist.

Klarstellung zum Hausvertrag: Alles super. Wir hatten ein paar Punkte aus dem Vertrag ergänzt bzw geändert, weil uns z.B. bei der Gasbrennwerttherme und bei der Lüftungsanlage wichtig war, dass wir ein besonderes Fabrikat und Modell erhalten. Auch über diese Themen wird es auch noch Artikel geben, die sich allen wichtigen Details widmen.

Helma hat alles akzeptiert und berücksichtigt unsere Wünsche. Das finden wir absolut super!!! In der Bauleistungsbeschreibung werden nämlich unterschiedliche Varianten aufgeführt. Wie Helma das nachher entscheidet welche Variante verbaut wird, das weiß ich allerdings nicht. Vielleicht wird es einfach gleichmäßig verteilt oder man kann es zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht bei der Bemusterung noch wählen? Auf jeden Fall haben wir jetzt schon die Zusagen für die speziellen Fabrikate in der Tasche. Und das ist gut so, können wir schon wieder nen Haken dran machen! 👍🏻

Was sich allerdings geringfügig geändert hat, ist unser Grundriss. Zuerst waren wir etwas erschrocken, weil die Wohnfläche sich etwas verringert hat. Es sind nur 2,77 m2 gewesen, aber die Auszahlungsbedingungen unserer Bank setzen voraus, dass sich die Quadratmeterzahl und der umbaute Raum nicht mehr ändern dürfen – auch nicht geringfügig. Das liegt an der Bewertung des Hauses nach Fertigstellung. Ein externer Gutachter hat festgelegt welcher Preis für das Haus nach Fertigstellung zu erzielen ist und aufgrund dieses Gutachtens haben wir ja auch unsere (guten) Konditionen für den Kredit bekommen. Wir gerieten jetzt also erstmal etwas in Panik. 

Ein Gespräch mit unserem Planer Herrn Ranze hat dann aber das Thema aufgeklärt und die Problematik behoben. Der Grundriss musste aufgrund der Statik etwas geändert werden. Das Haus ist ja individuell für uns geplant und der 1. Stock ist vorne und hinten eingerückt. So dass die Erdgeschoss-Decke eine ganz andere Belastung trägt als normal. Die Decke muss aus diesem Grund 6cm dicker werden und wir benötigen 1 Stufe mehr in unserer Treppe.  Herr Ranze hat sich aber dann aufgrund der Auszahlungsbedingungen nochmals hingesetzt und die ursprünglichen Quadratmeter wieder hergestellt. Uns fielen gleich mehrere Steine vom Herzen. Wir haben einfach einen super Planer bei Helma erwischt. Toll, dass das alles so unkompliziert von statten geht! 

Jetzt haben wir die Vertragswerke unterschrieben und zurückgeschickt. Auch die Rücktrittsrechte aus dem Hausvertrag konnten wir nun rausnehmen. 

Als nächstes werden wir dann wohl einen Termin zur Bemusterung bekommen. Darauf freue ich mich ja schon ganz besonders… SHOPPEN – yeah!!!!!! 😉😉😉

Geschafft… jetzt kann es losgehen 

WOW,  9 Wochen, 1.000 zusätzliche Unterlagen und etwa 500.000 graue Haare später, haben wir nun endlich die endgültige Finanzierungszusage bekommen! 

Wir sind erleichtert, dass wir unserem Traumhaus nun wieder ein Stück näher sind!

Nun kann es endlich losgehen!  

VogelHausBautagebuch.com ist jetzt eingetragen!!!

Juhu ab sofort sind wir auch in den großen Sammlungen von Bautagebücherm eingetragen.

Und wir sind weiterhin auf der Suche nach Listen, auf denen wir unser Bautagebuch eintragen um somit anderen Bauherren und Bauwilligen mit unserer Erfahrung helfen zu können.

Eingetragen sind wir bereits hier:  

www.hausbau-forum.de
http://baublog-liste.de/
bautagebuch-liste.de
http://www.bautagebuch-sammlung.de

Warten…

Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.

Leo N. Tolstoi

Tjah, nun sind bereits 2 Wochen um und wir warten leider immernoch auf die Finanzierungs-Zusage. Allerdings wurden bereits ergänzende Unterlagen von uns eingefordert. Wir werten das als gutes Zeichen und bleiben weiterhin optimistisch!!! 👍🏻👍🏻👍🏻

Wenn man wartet zieht sich allerdings die Zeit wie Kaugummi in die Länge! Den Spruch von Herrn Tolstoi halten wir daher zur Zeit in Ehren!!! ☺️

Wir haben es getan…

… wir haben bei Helma unterschrieben!!

Wahnsinn! Nach so vielen Stunden der Planung und des Nachdenkens ist das ein richtig gutes Gefühl, dass wir unser Traumhaus nun endlich fertig geplant haben! 

Man fühlt sich fast befreit….

…Wäre da nicht das Warten auf die Finanzierungszusage…

Leider werden wir uns da aber wohl noch etwas gedulden müssen… bitte also weiterhin die Daumen drücken!!! ☺️☺️😊

Jetzt heißt es Daumen drücken 

Juhu, heute können wir einen großen Haken setzen!!! Und zwar an den Punkt Finanzierung! 

Wir haben unterschrieben und sind sehr zufrieden mit dem Finanzierungsplan! Nun heißt es warten auf das Ergebnis und Daumen drücken!

Leider beträgt die Bearbeitungszeit momentan ca. 2-3 Wochen 😳👍🏻

Bodengutachten und Erdarbeiten 

Endlich ist das Angehot vom Tiefbauer da! Wie erwartet sind die Kosten hoch! Durch die Hanglage müssen wir aufschütten und teilweise auch Stützmauern verarbeiten! 

Aber man baut ja schließlich nur einmal und der Ausblick vom Haus ist eben einfach einmalig! 

Wir waren heute shoppen…

… und haben mal schnell eine Garage eingekauft 🙈

Wir waren in der Muster-Ausstellung von den GC-Profis in Nienhagen und haben uns ein Angebot  für eine Stahl-Fertiggarage geben lassen! Die Garagen machen wirklich einen super Eindruck und vor allem kann man vor Ort alles angucken und anfassen und weiß genau was man bestellt! Was uns vor allem ganz wichtig ist: Die GC-Profis kommen vor der Produktion nochmal selber vor Ort und messen aus! Das ist vor allem dann, wie bei uns auch, ganz wichtig, wenn die Garage bündig am Grundstücksrand stehen muss!

Warum das so wichtig ist? Es gibt ja auf den Grundstücken immer ein bestimmtes Baufenster auf dem das Haus stehen darf! Und vom Haus zu den Nachbargrundstücken müssen mind. 3 Meter Abstand eingehalten werden! Als Sondergenehmigung dürfen laut Baurecht Nebengebäude (Schuppen, Garagen) auch Außerhalb des Baufensters stehen und müssen keinen Abstand von 3 Metern einhalten! Dann allerdings muss die Garage bündig am Grundstücksende stehen! So soll es auch bei uns werden.

Jedenfalls hat uns Herr Ahrenbeck alles gezeigt und erklärt und im Anschluss haben wir unterschrieben!!! Die erste Unterschrift für den Hausbau!!! Wahnsinn!!!!! Komisches und tolles Gefühl!! 

(natürlich noch mit Rücktrittsrecht, falls es aus irgendeinem Grund nicht zum Hausbau kommen sollte, aber das wollen wir ja mal nicht hoffen!)☺️

Es ist eine Doppelgarage mit elektrischem Sektionaltor von Hörmann geworden mit einem Abstellraum an der rechten Seite und Zugang zum Haus! Das nötige Punkt-Fundament lassen wir einfach vom GaLa-Bau mitmachen! 

Die Entscheidung ist gefallen – Wir bauen mit Helma!!!

Nach nunmehr über 20 Stunden Planung im Musterhauspark von Helma in Lehrte, unzähligen Telefonaten und zig ausgetauschten E-Mails mit unserem Planer Herrn Ranze steht unsere Entscheidung nun entgültig fest: Wir bauen mit Helma und wir haben ein richtig gutes Gefühl dabei!

Gestern wurde nun auch die Bohrungen auf unserem Grundstück gemacht und wir sollten das Bodengutachten spätestens Montag bekommen um uns ein Angebot vom Tiefbauer für die Erdarbeiten geben lassen zu können!

Es geht voran!!!

Zwischenstand: Haus, Außenanlagen, Finanzierung

In den letzten zwei Wochen hat sich bereits einiges getan:

– die Planung des Hauses bei Helma schreitet immer mehr voran! Wir sind richtig guter Dinge,  dass es genau so wird wie wir uns vorstellen! Obwohl es sich manchmal gar nicht so einfach gestaltet! Das Baurecht und der B-Plan machen einem den ein oder anderen strich durch die Rechnung! Zum Glück sind wir bei Helma so flexibel in der Planung unseres Hauses, dass wir bisher für alles eine Lösung gefunden haben!

 – die Außenanlagen lassen wir von Freunden machen, die einen GaLa-Bau haben! Ein erstes Angebot haben wir bereits! Auf die Details werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer eingehen! 

-die Art der Finanzierung steht inzwischen auch, mit dem Zinssatz sind wir sehr einverstanden! 
Jetzt fehlen uns noch die Garage, das fertige Angebot fürs Haus und ein Bodengutachten, das uns aufgrund der Hanglage Aufschluss über die anstehenden Erdarbeiten geben soll! 

Wir haben ein Grundstück..

… ok zugegeben, das ging jetzt echt ganz schön schnell! Voller Euphorie nach unserem ersten Gespräch bei Helma gingen wir auf Grundstückssuche und sind sofort fündig geworden:

Genau das was wir uns vorgestellt haben:

  • Eckgrundstück mit unverbaubarer Aussicht
  • Leichte Hanglage
  • Neubaugebiet
  • Spielstraße
  • Zentral und doch ruhig gelegen
  • Einfach toll

Grundstück ist bereits reserviert! Jetzt kann die Planung richtig losgehen!!! 

Jetzt brauchen wir ein Grundstück….

Wir melden uns zurück von unserem ersten Termin bei Helma!

Super, kann von uns aus sofort losgehen mit dem Bau!😂😂😂

Ein erster Entwurf unseres Hauses steht und unser Planer Herr Ranze macht einen sehr guten Eindruck auf uns! Was wir auch wirklich toll finden ist, dass er anscheinend sehr verständnisvoll ist, was Kinder angeht! Unser Mini-Vogel ist da rumgeturnt und hat das halbe Musterhaus auseinander genommen und neugestalten, aber Herr Ranze nein völlig entspannt! 

Hört sich doof an? Ist unwichtig? 

Ja, auf den ersten Blick vielleicht nicht das Entscheidungskriterium schlechthin, aber wenn sich die Kinder wohlfühlen, dann sind auch Mana und Papa entspannt! Und wenn mama und Papa entspannt sind, plant sich ein Haus doch noch viel besser! ☺️👍🏻

Mal gucken, im Moment ist noch nichts im Stein gemeisselt, aber auf jeden Fall haben wir erstmal einen sehr guten Eindruck von Helma gewonnen und werden das erstmal weiter verfolgen!

Jetzt brauchen wir aber erstmal ein Grundstück! Danach geht es an die weitere Planung! 

Wir sind ab sofort AUF DER SUCHE!! ☺️☺️☺️

Wir bauen Massiv – aber mit welchem Bauträger???

So nun steht fest, wir bauen Massiv! Aber um Himmels Willen – MIT WEM??????????

Google-Suche spuckte ja einiges aus:

  • Heinz von Heiden
  • HELMA
  • Viehbrockhaus
  • Kern-Haus
  • Fischer Bau
  • Ein SteinHaus
  • FIBAV

So nun erstmal durchwühlen durch die ganzen Bau-Leistungsbeschreibungen und durch die Häuser!

Einige Bauträger schieden aus verschiedenen Gründen sofort aus!

Übrig waren dann zunächst noch HELMA, Viehbrockhaus und FIBAV.

Während unserer Recherchen unterhielten wir uns auch mit vielen Freunden und bekannten über unser Bauvorhaben und wir bekamen mehrere sehr, sehr gute Empfehlungen für HELMA!

Da HELMA nach unseren ersten Erfahrungen auch auf uns einen sehr guten Eindruck macht, haben wir uns jetzt mal einen ersten Termin vereinbart! Unser Planer Heißt Sven Ranze und er erwartet uns am 20.05.2017 im HELMA Musterhaus Park in Lehrte! Wir sind schon sehr gespannt!!! Der erste Eindruck am Telefon war jedenfalls schon super!

Massiv oder Fertighaus?

Nun hatten wir die Entscheidung getroffen: Wir bauen: aber wie denn eigentlich? 

Massiv oder Fertighaus?

Zuerst dachten wir an ein Fertighaus, was vermutlich aber auch einfach daran liegt, dass die Fertighaus-Bauträger gerade zu penetrant für ihre Leistungen werben! Egal wo man hinguckt im Internet und teilweise auch in der Zeitung, es wird mit schlüsselfertigen Fertighäusern geworben! 

Nach Massivhaus-Bauträgern müssten wir tatsächlich erstmal gezielt suchen! 

Letztendlich fiel unsere Entscheidung aber auf ein Massivhaus, weil wir bereits durch unser Mietshaus und durch Freunde sowie Familien mit vielen Fertighäusern die Erfahrung gemacht haben, dass sie deutlich hellhöriger sind und das ist ein Punkt der uns wirklich stört! Vor allem mit Kindern!! 

Und mal ganz ehrlich, heutzutage sind sogar Massivhäuser so schnell hochgezogen, dass das Argument der schnelleren Bauzeit zumindest für uns nicht ausschlaggebend war! 

Bauen oder kaufen? 

Ein Eigenheim – das war schon immer unser Traum und unser festes Ziel! Die Entscheidung zu bauen hingegen haben wir uns wirklich nicht leicht gemacht! Warum nicht? Wir sind beide sehr sicherheitsorientierte Menschen und wissen einfach gerne womit wir es zu tun haben, sowohl finanziell als auch organisatorisch! Ein Neubau birgt natürlich ein gewisses finanzielles Risiko und frisst selbstverständlich viel Zeit! Eine Bestandsimmobilie hingegen kostet einen Festpreis und ist im besten Fall sofort beziehbar! Es sei denn man muss sanieren oder renovieren – da wären wir dann allerdings wieder bei den Risiken des Neubaus! 

Sicherlich gibt es für beide Varianten einen Haufen Vor- und Nachteile! 

Wir haben vor unserer Entscheidung zu bauen eine Pro- und Contraliste aufgestellt, die ich euch natürlich nicht vorenthalten moechte:
Pro Bestandsimmobilie:

  • Man weiß optisch genau was man bekommt und kann sich das Gazs vorher angucken.
  • Kosten sind besser kalkulierbar, es sei denn man muss noch vieles sanieren/renovieren.
  • Die Außenanlagen sind bereits angelegt und sofort nutzbar.
  • Der Einzugstermin ist sofort planbar 
  • Die Immobilie ist u.U. sofort verfügbar.

    Contra Bestandsimmobilie:

    • Man weiß zwar optisch was man bekommt, kann aber nicht mitentscheiden.
    • Was sich hinter dem Mauerwerk verbirgt (Dämmung, Elektrik, Schallschutz) ist nicht sichtbar und nicht zu beeinflussen. Ein Gutachter kann sicher einiges aufdecken, aber sicherlich nicht jedes Manko
    • Veränderungen sind möglich, aber nur in dem Rahmen, den die Bestandsimmobilie hergibt.

      Pro Neubau:

      • Man kann von Anfang an alles selber entscheiden. 
      • Der Grundriss kann exakt so geplant werden, wie man ihn für seine Möbel und sein Wohlbefinden am besten braucht.
      • Das Haus bekommt eine ganz persönliche Note und trägt ausschließlich die Handschrift der Bauherren! Der Individualität sind keine Grenzen gesetzt.
      • Bei Einzug ist alles neu und es dauert in der Regel 5-10 Jahre bis wieder Geld ins Haus gesteckt werden muss! 
      • Wenn man in einem Neubaugebiet baut muss sich die Nachbarschaft erst gegenseitig kennenlernen! Alle sitzen im gleichen Boot und haben ein Interesse daran sich gegenseitig kennenzulernen! 
      • Häufig wohnen in Neubaugebieten viele Familien mit Kindern

      Contra Neubau:

      • Die Planung kann nur fiktiv erfolgen. Man benötigt viel Vorstellungsvermögen bei der Planung
      • Planung, Grundriss etc. erfordern viel viel Zeitaufwand, ganz zu schweigen vom Bau an sich.
      • Bis man ins neue Haus ziehen kann dauert es von der Planung bis zum Einzug viele Monate! In der Regel muss man von 8-12 Monaten ausgehen!

      Für uns haben die Vorteile für einen Neubau eindeutig überwogen, so dass wir uns einstimmig dafür entschieden haben! Spätestens als wir uns mit Ausstattungs-Details beschäftigt hatten und wir feststellten was für tolle Möglichkeiten es gibt, wussten wir: Wir machen uns das richtig schön – genau so wie es für uns eben am schönsten ist!