Auf in den Endspurt…

Auch wir haben die Sommerferien genutzt um mal vom Alltag auszuspannen und uns ein wenig Urlaub gegönnt! Hiermit melden wir uns also zurück vom Urlaub und sind damit auch bereit für den Endspurt. Morgen ist bereits der 12.8.2018 und damit sind es (Stand jetzt) noch genau 2 Monate bis zur geplanten Hausübergabe.

Natürlich ist inzwischen viel passiert in unserem Häuschen und es gibt viel zu berichten. Wir werden daher in den nächsten Tagen immer mal wieder kleine Artikel über die aktuellen Neuerungen posten.

Estrich, Küche, Rohrkästen, Außenanlagen, Abwasserschacht und eine Insolvenz… ihr dürft gespannt sein!

Dachkästen, Putz, Fensterbänke, Tapeten, Einzugstermin, Fußbodenheizung und Fliesen

Morgen ist schon der 12.7.2018. Das bedeutet nur noch 3 Monate bis zur Hausübergabe. Wahnsinn. Und obwohl mein letzter Post zur aktuellen Terminplanung schon fast 1 Monat her ist, steht noch immer der 12.10.2018 als geplanter Hausübergabetermin im Bauablaufplan. Aber was ist im vergangenen Monat eigentlich alles passiert:

Die 1. Eigenleistung: Streichen der Dachkästen Teil 1

Wir haben es vollbracht. Zumindest den 1. Teil der Dachkästen haben wir gestrichen. Da wir ja zwei Zwischendächer bekommen (weil das OG vorne und hinten eingerückt ist) müssen wir aber noch mal ran. Sobald die beiden Zwischendächer montiert und eingedeckt sind.

Außen- und Innenputz

Inzwischen ist innen bereits alles verputzt. Vor allem von unseren Rundbögen sind wir total begeistert. Verputzt sehen sie noch toller aus.

Auch der Außenputz ist teilweise schon fertig. Mit Ausnahme der halben Hausseiten, über denen die Zwischendächer angebracht werden. Die werden erst verputzt, nachdem wir die Dachkästen gestrichen haben.

Fensterbänke

Unsere Fensterbänke sind schon vor längerer Zeit eingebaut worden, ich habe aber festgestellt, dass ich noch gar keine Fotos davon gepostet habe. Das möchte ich hiermit nachholen:-).

Tapeten

Inzwischen hatten wir auch schon die Durchsprache mit unserem Maler. Es sind Freunde von uns, die selbstständig sind und bei denen wir das Gewerk beauftragt haben. Nach derzeitigem Stand, werden unsere Maler- und Tapezierarbeiten schon im September ausgeführt, so dass sie relativ zeitgleich mit der Hausübergabe fertig sein sollten. Tapeten haben wir uns auch schon ausgesucht.

Einzugstermin

Dadurch, dass die Maler- und Tapezierarbeiten schon im September begonnen werden können, haben wir unseren Umzugstermin auf Mitte-Ende Oktober vorgezogen. Ein exakter Termin steht noch nicht fest.

Sanitärrohinstallation

Die Sanitärrohinstallation ist bereits abgeschlossen. Leider haben wir festgestellt, dass der Wandauslass für die Waschtischbeleuchtung nicht mittig über dem Waschtisch ist. Wie wir jetzt festgestellt haben, ist es ein Fehler bei der Elektroinstallation gewesen, der jetzt aber umgehend behoben wird.

Fußbodenheizung

Diese Woche sind auch die Schlaufen für die Fußbodenheizung verlegt worden. In unserem Hausvertrag hatten wir extra festlegen lassen, dass die Schlaufen einen bestimmten Abstand bekommen, so dass wir jederzeit in der Lage sind auf eine Wärmepumpe aufzurüsten. Der Papavogel hat die Abstände nochmals nachgemessen und ist zufrieden mit der exakten Ausführung.

Estrich und Küchenaufmaß

Morgen, am 12.7.2018 wird nun der Estrich verlegt. Etwas später als geplant. Dennoch dürfen wir, mit besonderen Vorkehrungen, am Freitag für das Küchenaufmaß ins Haus gehen. Herr Schmidt hat uns dies explizit erlaubt.

Außenanlagen und Stützmauer

Ansonsten habe ich heute noch mal mit Herrn Hörning bezüglich unserer Außenanlagen telefoniert. Anfang August sollen die Stützmauer und die Außenanlagen komplett fertiggestellt werden. Gemeinsam haben wir nochmals erörtert, ob wir die GFZ von 0,3 (erlaubte bebaubare Fläche auf unserem Grundstück einhalten). Ja, wir halten sie ein, aber gerade so;-).

Fliesen

Auch unseren Fliesenleger haben wir inzwischen kennengelernt und wir haben nächsten Montag mit ihm einen Termin zur genauen Absprache. Unsere Fliesen hatten wir ja bereits ausgesucht. Da wir ausschließlich Fliesen der italienischen Marke Marazzi ausgesucht haben, müssen wir hier etwas in Eile sein: das Werk von Marazzi hat den gesamten August über Betriebsferien.

Das sind die Fliesen, die wir uns ausgesucht haben:

Badezimmer oben und unten: Wandfliesen

Mosaik für die begehbaren Duschen:

Badezimmer oben und unten: Bodenfliesen Mitte

Badezimmer oben Bodenfliese Umrandung und Flur oben

Badezimmer unten Bodenfliese Umrandung, Flur unten, Wohn- und Esszimmer, Küche, Speisekammer, Abstellraum, HWR: Bodenfliese

Hausübergabe, Einzugstermin, Kabelmassen, Starkregen und jede Menge Lieferzeiten…

Wie die Zeit vergeht. Inzwischen ist schon wieder einiges passiert. Auch wenn sich optisch im Moment gar nicht so viel tut, rumpelt es da ganz schön im Karton. Doch eins nach dem anderen:

Der Starkregen und unsere Terrasse.

Das Wetter macht dieses Jahr wirklich, was es will. Zwischen knalle heiß und Starkregen, es ist alles dabei. Der Starkregen vor gut zwei Wochen hatte es in sich. Zwar erfreuten wir uns an der bereits vorhandenen Regenrinne an unserem Dach, doch genau diese hat leider dafür gesorgt, dass das ganze Wasser zentral auf die aufgeschüttete und verdichtete Terrasse prallte. Das hat ziemlich viele Risse verursacht und muss nun von Seiten unseres Galabauers Herrn Hörning nachgebessert werden. Unser Bauleiter Herr Schmidt von HELMA hat auf unseren Notruf gleich reagiert und mit flexiblen Rohren  einen Abfluss von den Dachrinnen über die Terrasse hinweg geschaffen. Wir haben das jetzt zusätzlich noch mal mit drei Meter Rohren verlängert und hoffen, dass beim nächsten Starkregen nichts mehr passiert.

Das Upgrade auf die seitliche Abflussrinne in der OG-Dusche…

…haben wir gecancelt. Beim letzten Mal hatte ich noch berichtet, dass wir diesbezüglich upgegradet hatten und darüber so glücklich waren, inzwischen haben wir uns aber doch dagegen entschieden. Eigentlich ist es ja eine schöne Idee eine Fußbodenheizung in der begehbaren Dusche zu haben. Ich habe aber noch mal verstärkt darauf geachtet, wie lange man in den Genuss des beheizten Bodens kommt. Es handelt sich ja wirklich nur um Sekunden. Und zwar die Sekunden zwischen „Ich stelle mich mit nackten Füssen in die Dusche“ und „ich schalte jetzt das warme Wasser an“. Denn mit dem warmen Wasser wird auch automatisch der Boden bzw. die Füße warm. Trotzdem nett. Aber wenn nett 550 Euro kostet, ist es eben doch nicht so nett. Nachdem uns mit dem Angebot der Elektroplanung inzwischen die nächste Kostenfalle ins Haus flatterte, musste dieses „nett“ jetzt eben weichen. Zur Elektroplanung komme ich aber später noch detaillierter.

Die Lüftungsschlitze der Lüftungsanlage

Das ist auch so ein Thema, bei dem wir gut und gerne noch einige Tausende ausgeben könnten. Ich erwähnte es beim letzten Mal bereits, dass wir nicht ganz glücklich mit den Standard-Schlitzen sind, aber dass das günstigste Upgrade bei 150 € pro Schlitz losgeht (aufwärts bis 800 €) und wir von ca. 10 Schlitzen sprechen. Wir sind nun auch hier beim Standard geblieben. Schön sind die alle nicht, aber eben notwendig.

Wir haben eine Bautreppe…

Super schöne Sache: eine Bautreppe. Wir haben jetzt eine und das bedeutet, dass wir und auch unsere Vogelkinder ganz gefahrlos ins OG gehen können. Macht anscheinend nicht jede Baufirma. HELMA macht es. Wir freuen uns. Die Brüstungen drumherum, also vom OG zur Galerie und zur Treppe sind inzwischen auch fertig gemauert und sehen toll aus!

Die Galerie und der „Kronleuchter“

Die Galerie vom OG-Flur in den EG-Flur, mit Blick zur Haustür, ist eigentlich mehr notgedrungen entstanden. Wir wollten gerne ohne Dachschrägen bauen, also zweigeschossig. Der Bebauungsplan gab aber max. 1,5-geschossig vor, allerdings ohne Höhenbegrenzung. Baurechtlich gibt es aber legale „Tricks“ mit denen man dann ein Haus zweigeschossig bauen kann, ohne baurechtlich als zweigeschossig zu gelten. Eine Bedingung hierfür ist, dass die Wohnfläche im OG nur max. 2/3 der Wohnfläche des EG betragen darf. Um das zu erreichen haben wir vorne und hinten die Zwischendächer eingeplant und die Galerie geschaffen. Nun ist die Galerie da und sie ist auch sehr schön. Uns gefällt es sehr. Wer mich kennt, weiß wie sehr ich jeglichen Glitzer und Kristalle liebe;-). Also habe ich vorgeschlagen irgendwann mal (!!!) einen Kronleuchter in die Mitte der Galerie zu hängen. Habe ich schon oft gesehen, sieht toll aus. Muss ja nicht sofort sein. Der Papavogel mag das auch und fand die Idee gut. ABER: Unser Elektriker hat uns bei der Planung der Elektrik zu bedenken gegeben, dass die Galerie fast 6 Meter hoch sein wird und niemand, jemals in der Lage sein wird, dort einen Kronleuchter nachträglich anzubringen. Die einzige Chance ist, dies jetzt zu Beginn zu machen, wenn unser Maler ein Gerüst zum Tapezieren aufgebaut hat. Lange haben wir überlegt. Machen oder nicht machen? Wir haben uns jetzt für MACHEN entschieden. Wir finden es schade, wenn wir uns diese Chance entgehen lassen würden. Zumal es auch ein schönes Licht geben wird. Aus diesem Grund haben wir uns nun auch schon für die konkrete Lampe entschieden. Es wird kein echter Kronleuchter, sondern eine Lampe, die insgesamt 14 Lichtkugeln mit einstellbaren Höhen hat. Bis zu 4 Meter ist die maximalste Länge. Wir denken, dass das sicher sehr schön aussehen wird. Wir werden natürlich Bilder posten, wenn es so weit ist.

Der Bauzeitplan bis zur Hausübergabe und Umzugstermin

Ja, wir haben ihn. Den kompletten Plan bis zur Hausübergabe. Natürlich können sich die Termine noch geringfügig ändern. Aber wir liegen gut in der Zeit. Nach derzeitigem Stand soll die Hausübergabe am 12.10.2018 Stattfinden. Die Vorabnahme und der DEKRA-Test bereits am 1.10.2018, so dass noch genügend Zeit dazwischen liegt, um eventuelle Ausbesserungen vorzunehmen. Wir haben jetzt natürlich auch schon geplant und gerechnet. Wir streben im Moment an, am 5.11.2018 in unser neues Haus einzuziehen. Allerdings soll vor allem der Speditionstermin am 5.11.2018 stattfinden. Die Spedition soll alle Möbel umziehen und auch dort wieder aufbauen. Vorher und möglicherweise auch nachher werden wir alle Umzugskartons selber umziehen und auch danach noch solange wie nötig mit Matratzenlager im alten Haus bleiben, bis das Schlimmste im neuen Haus beseitigt ist und das alte Haus abgegeben werden kann. Lange haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie wir das machen können. Da wir ja aber den Wohnort wechseln und der Minivogel in einen neuen Kindergarten und unser Microvögelchen in eine neue Krippe eingewöhnt werden müssen, erscheint uns diese Planung für alle am stressfreisten zu sein. Wir werden sehen.

Möbel und Teppiche

Da wir nun die Termine kennen, können wir nun auch schon Liefertermine vereinbaren. Das ist vor allem für die Dinge wichtig, die eine längere Lieferzeit haben. Zum Beispiel das neue Bett vom Minivogel und die Teppichfliesen, die wir in 5 Zimmern verlegen wollen. Ich habe für beide Sachen Angebote bei verschiedenen Lieferanten angefragt und, wie ich finde, seht gute Preise bekommen. An diese zwei Themen können wir also auch schon Haken dransetzen.

Küchenaufmaß im Neubau

Auch die Küche hat eine lange Lieferzeit. Ca. 10-14 Wochen nach Küchenaufmaß. Wir werden Anfang Juli unseren Estrich eingebaut bekommen und dürfen dann am 13.7. zum Küchenaufmaß ins Haus. Das reicht also zeitlich auf jeden Fall bis zum Einzugstermin.

Sanitärrohinstallation planen

Beim letzten Blogpost hatte ich berichtet, dass wir lange über die Höhen der Toiletten diskutiert hatten. Wir hatten uns auf 43 cm geeinigt. Inzwischen haben wir entschieden, dass die Toiletten doch nur auf einer Höhe von 42 cm angebracht werden. Damit haben wir ein besseres Gefühl.

Die erste Begehung mit unserem externen Gutachter

Wir haben uns zu Beginn entschieden, einen externen Gutachter vom VPB in Anspruch zu nehmen. Zu dieser Entscheidung stehen wir auch weiterhin. Wir befassen uns zwar sehr intensiv mit der Materie, sind und bleiben aber ja doch Laien und sehen einfach nicht alles, was ein Gutachter sieht. Wir haben ein super Verhältnis zu HELMA und zu unserem Bauleiter Herrn Schmidt. Wir haben in keiner Weise das Gefühl, dass irgendjemand in irgendeiner Weise versucht uns über den Tisch zu ziehen. Im Gegenteil, wir nehmen Herrn Schmidt als sehr sorgfältig und ehrlich wahr und sind wirklich sehr zufrieden. Aber mehr Augen sehen mehr und deswegen baten wir unseren Gutachter zur Rohbauabnahme dazu. Das verlief auch gut und er lobte sogar die gute Arbeit. Ein paar Kleinigkeiten fand er aber natürlich dennoch und das wurde auch alles so von Herrn Schmidt und auch vom Hochbauer anerkannt. Das war wirklich unproblematisch und verschaffte uns ein gutes Gefühl!

Außenanlagen, Garage und Voliere

Die Außenanlagen sind noch ein sehr aktuelles Thema. Einerseits müssen wir das Grundstück über uns mit einer Stützmauer absichern, andererseits sollen ja die Terrasse, die Mauern zur Straße und die Pflasterung für die Garage schon angelegt werden. Auch hierfür haben wir nun endlich einen Termin, und zwar Anfang August. Wenn dieser Act soweit geschafft ist, dann können wir auch endlich die genauen Maße für die Garage und die Voliere ausmessen und diese zwei Dinge bestellen. Auch hier erwarten uns jeweils Lieferzeiten von 8-12 Wochen.

Elektrikplanung und die Kabelmassen

Tja die Elektrikplanung war noch eine große Unbekannte in unserer Kostenaufstellung. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem die Hausautomatisierung, die der Papavogel schon seit Monaten detailliert plant. Als Informatiker ja auch irgendwie ein Muss. Viele Dinge von der Hausautomatisierung weiß auch ich sehr zu schätzen. Viele Dinge brauche ich persönlich aber auch nicht. Ich hake sie aber als Berufskrankheit des Papavogels ab und winke sie durch;-). Auch ich habe schließlich meine Berufskrankheiten, sonst würde ich ja vielleicht auch diesen Blog nicht schreiben;-). Zu Beginn hatten wir 5.000 € für die zusätzliche Elektrik eingeplant. Wir planen, die Hausautomatisierung mit dem System HomeMatic auszuführen. Viele Kosten gehen für einzelne Komponenten drauf, aber auch für die Verkabelung, den Mehraufwand des Elektrikers etc. Das Angebot, dass wir erhalten haben, war fast das Doppelte, also 10.000€. Also haben wir hier auch noch mal alles detailliert durchgehen müssen, Komponenten rausgeschmissen, Planungen verändert usw. Schließlich sind wir so bei ca. 8.000€ angekommen und können aber wiederum durch andere Ersparnisse, die Mehrkosten von 3.000€ auffangen. Nachdem wir unserem Elektriker dann das „GO“ gegeben hatten, erreichten uns auch schon die ersten Hilferufe, denn diese Unmengen an Kabel, die der Papavogel  verlegt haben will, müssen ja auch irgendwo bleiben. In die Wände passen sie teilweise nicht, so viele sind es. Nach langem Hin und her, konnten jetzt aber gute Möglichkeiten gefunden werden mit Kabelschächten zu arbeiten, die entweder nicht stören oder auf ohnehin schon notwendige Kabelschächte aufbauen. Letztlich ist es so ok für uns.

Umzugskartons und Ausmisten

Ansonsten sind es ja wirklich nur noch vier Monate bis zur Hausübergabe. In unserem aktuellen Haus bedeutet das, dass wir nach und nach schon  mal mit Packen beginnen. Nicht mehr benötigte Möbel werden verkauft oder rausgeschmissen. Alles wird durchforstet. Und die Kartons werden nach und nach gepackt. Schön! Es geht wirklich voran. Irgendwie geht es einerseits ganz schnell und andererseits kann es einem nicht schnell genug sehen. Wie auch immer, wir freuen uns schon auf unser erstes Weihnachten im neuen Haus! Mit einem groooßen Weihnachtsbaum, im grooooßen Haus! Natürlich mit Glitzer!!!! 😉

Es hat sich einiges getan… und die ersten Mauern stehen bereits!

Die News in Kürze: Regenfälle, Terminverschiebung, erneuter Ärger über Purena, Upgrade auf bessere Unterbodendämmung und Upgrade auf größere Fenster und vor allem: die ersten Mauern stehen – juhu!

Regenfälle und Terminverschiebung

Am Donnerstag, den 5.4.2018 wäre es so weit gewesen und die Bodenplatte hätte gegossen werden sollen. Da es am Tag zuvor allerdings so heftig geregnet hat, dass man beim Betreten der aufgeschütteten Fläche um ganze 5 cm eingesunken ist, entschied unser Bauleiter, dass der Boden zunächst erneut verdichtet werden muss, bevor die Bodenplatte gegossen wird. Das war sicherlich die richtige Entscheidung, denn aufgrund der starken Hanglage und des extrem lehmigen Bodens, sind in unserem Baugebiet schon mehrere Terrassen und Winkelsteine abgerutscht. Das wollen wir ja schließlich nicht riskieren.

Das Gießen der Bodenplatte wird sich daher um etwa 1 Woche verzögern und wird alle weiteren Termine ebenfalls um ca. 1 Woche nach hinten schieben.

Erneuter Ärger über Purena

Wie sich aber später herausstellen sollte, hatten wir sogar mehr oder weniger „Glück“, dass der starke Regen für die Terminverschiebung gesorgt hatte, denn bei einem Blick auf unseren Bauwasseranschluss stellte Herr Schmidt fest, dass sich an diesem weder Zähler noch Wasserhahn befinden. Papavogel hing dann erst mal den halben Morgen am Telefon, um jemanden bei Purena zu erwischen und für Klarheit zu sorgen. Nach dem gefühlt hundertsten Anruf erklärte ihm dann die Dame am Telefon, dass wir bei unserem Auftrag zur Installation des Bauwassers keinen Zähler und auch keinen Wasserhahn beauftragt hätten!?!?!?!? DAS MUSS nämlich separat erfolgen, WENN MAN DAS MÖCHTE???? Uff….. Da fiel dem Papavogel dann auch nichts mehr zu ein, außer die Bitte um einen schnellen Lösungsvorschlag. Also wenn irgendjemand, der diesen Artikel liest, mir erklären kann was man als Bauherr mit einem Wasseranschluss ohne Wasserhahn und Zähler anfangen kann: er möge mich bitte davon in Kenntnis setzen, es interessiert mich wirklich brennend….!!!

Zurück zum geforderten Lösungsvorschlag. Vorschlag 1 der Purena-Dame: Zähler und Wasserhahn beauftragen. Dauer der Umsetzung mindestens 1 Woche. Vorschlag 2 (kam nur nach mehrfachem Drängeln): Expressbeauftragung. Umsetzung innerhalb von 24 Stunden. Kostenpunkt 70 Euro. Na klar, man hat als Bauherr ja sonst keine Ausgaben….. zumindest hat Purena ihr Expressversprechen eingehalten. Siehe da:

Bewehrung und Bodenplatte und Upgrade auf bessere Unterbodendämmung

Die Bodenplatte sollte also nun vorletzte Woche gegossen werden. Die Tage davor wurde erneut verdichtet und die Bewehrung der Bodenplatte ausgeführt. Sehr erfreulicherweise haben wir ein kostenloses Upgrade auf unsere Unterbodendämmung bekommen. Anstatt einer Sauberkeitsschicht aus 5 cm Magerbeton unter der Bodenplatte haben wir eine Untersohlendämmung bekommen, die eigentlich erst ab einem KfW55-Haus standardmäßig verbaut wird. Obwohl wir ein EnEv-Haus bauen, haben unser Bauleiter und unser Hochbauer miteinander abgestimmt, dass bei uns die bessere Untersohlendämmung verbaut wird.

Am 12. April wurde dann endlich unsere Bodenplatte gegossen. Ein paar Tage  später haben wir uns das Werk natürlich gleich angeschaut und sind alle Räume abgelaufen, haben uns an die „virtuelle“ Kochinsel in unserer „Küche“ gestellt und sind in die „Speisekammer“ gelaufen..! Achja, wenn es dann doch erst mal Wirklichkeit wird. Aber auch die ersten Schritte auf der neuen Bodenplatte waren schon ein tolles Erlebnis!!!

Upgrade auf größere Fenster

Relativ zeitgleich mit der Fertigstellung der Bodenplatte bekamen wir einen Anruf von unserem Bauleiter Herr Schmidt. Bei der Planung der Fenster ist der Ingenieurin von HELMA ein Fehler unterlaufen. Und zwar hat der Lieferant unserer Fenster zurückgemeldet, dass das Fenster, das als zweiter Fluchtweg im Obergeschoss deklariert wurde, nicht groß genug sei. Das Fenster muss also zwingend um 3 cm vergrößert werden, um den gesetzlichen Vorschriften gerecht zu werden. Zunächst bekamen wir etwas Panik, ob uns dadurch weitere Kosten entstehen. Herr Schmidt versicherte uns jedoch sofort, dass das ein Planungsfehler von HELMA sei und HELMA daher auch die zusätzlichen Kosten in voller Höhe übernehmen wird. Herr Schmidt hat uns sogar ein kostenloses Upgrade für alle im Obergeschoss befindlichen Fenster angeboten, damit die äußere Optik gleich bleibt. Nachdem wir gedanklich noch mal alle Räume eingerichtet haben, haben wir das Upgrade dankend angenommen und freuen uns jetzt auf größere Fenster. Mit einer Ausnahme: die drei Fenster auf der Hauseingangsseite. Da unter dem einen Fenster unsere Bettanlage stehen wird, und diese ein Kopfteil mit einer Höhe von 1 m hat, hatten wir schon bei der regulären Planung die Fenster auf dieser Hausseite entsprechend erhöht.

Fehler sind menschlich und passieren. Entscheidend ist letztlich immer, wie solche Probleme gelöst werden. In unserem Fall kann man wirklich nur sagen: DAUMEN HOCH. Wir sind total begeistert, dass wir sofort einen so tollen Lösungsvorschlag erhalten haben und nun sogar von größeren Fenstern in allen Räumen im Obergeschoss profitieren. Und das vollkommen kostenlos! TOP!!!

Die ersten Mauern stehen

Für die letzte Woche stand nun das Mauerwerk im EG auf dem Terminplan. Innerhalb von zwei Tagen wuchsen die kompletten Außenmauern im EG in die Höhe. Es ist ein tolles Gefühl zu beobachten, wie man jedem Tag seinem Traumhaus ein wenig näher kommt.

Diese Woche soll das EG fertiggemauert werden, die Stahlbetondecke vom EG und die Bautreppe eingebaut und das Gerüst aufgestellt werden. Wenn diese Meilensteine geschafft sind, bekommen wir auch die Info, wann unser Richtfest stattfinden wird, und ich kann zur Planung schreiten…;-)

Der Bemusterungstermin steht

Juhu, endlich steht unser Bemusterungstermin fest. Mitte November ist es endlich soweit und wir können unser Haus komplett ausstatten. Darauf freuen der Papavogel und ich (Mamavogel) uns schon die ganze Zeit. Natürlich haben wir schon viele Ideen und wir waren mit unserem Planer Herrn Ranze ja auch schon in der Vorbemusterung gewesen (Artikel hierüber folgt), um die Extra-Kosten in der Finanzierung mit einplanen zu können, aber dann wirklich alles so richtig durchzuplanen, ist dann echt das Highlight für uns. 

Erstmal bin ich aber von der Vorab-Planung von Helma sehr begeistert. In der Termin-Absprache wurden wir sogar gleich gefragt, mit wievielen Personen wir kommen, ob wir unsere Kinder mitbringen (da der Besprechungsraum entsprechend gewählt wird) oder wie wir betreuungstechnisch auf unsere Kinder Rücksicht nehmen müssen. 

Unser Microvögelchen nehmen wir natürlich mit und der Minivogel ist ja erstmal im Kindergarten. Später dann kommen Omavogel und Opavogel und holen den großen ab und nisten sich dann auch über Nacht bei uns ein, so haben wir keinerlei Zeitsruck! PERFEKT!!

Nun erstmal zur Planung. Empfangen werden wir an unseren Bemusterungstagen mit eigenen Parkplätzen, bevor es dann zur Durchspräche geht. Auch unseren Bauleiter werden wir an diesen Tagen kennenlernen. 

Folgenden Ablaufplan haben wir bekommen: 




Dies ist der Lageplan vom Helma-Musterhauspark in Lehrte, die Zahlen kennzeichnen die Stationen 

Wir sind schon mächtig gespannt. Währenddessen versuchen wir schonmal unsere Vorstellungen zu sammeln und etwas zu planen. Auch versuchen wir unsere Wünsche und Vorstellungen aus der Vorab-Bemusterung zusammenzutragen und abzuwägen. Was wir schon in der Vorab-Bemusterung alles erfahren haben, werdet ihr hier im nächsten Artikel lesen können.