Blower Door Test erfolgreich bestanden

Gestern morgen um 8:30 war es dann soweit. Wir hatten den Termin mit unserem Bauleiter Herrn Schmidt und einer unabhängigen Gutachterin der Dekra zur Vorabnahme und zum Blower Door Test. Wir waren sehr gespannt und angespannt 😉! Wir hatten ja doch ein paar (kleinere) Punkte, von der Durchsprache mit unserem Gutachter und wussten nicht wie die Reaktionen darauf sein werden.

Vor allem waren wir auf die Dame von der Dekra gespannt, denn wir hatten auch schon einige Diskussionen darüber verfolgt, dass diese Durchsicht mit einem unabhängigen Gutachter der Dekra, mit der HELMA ja wirbt, nicht wirklich unabhängig und damit sinnig ist, da die Dekra ja von HELMA bezahlt wird und man somit natürlich eine vorherige Absprache unterstellen könnte! Ich muss aber ganz ehrlich sagen, wenn ich als Bauherr einem Bauträger solche Machenschaften unterstellen würde, dann wäre dieser Bauträger definitiv nicht der richtige Partner für mich gewesen. Wir waren diesbezüglich daher eigentlich immer positiv gestimmt. Haben für das eigene gute Gefühl aber, wie gesagt, auch eine separate Durchsprache mit unserem eigenen Gutachter des VPB gehabt.

Wir waren trotz der ohnehin positiven Einstellung zur Gutachterin von der Dekra sehr positiv überrascht. Sie hat bei den meisten Punkten genau das gleiche bemängelt, was auch unser Gutachter bemängelt hatte. Und das sogar bevor wir überhaupt die Punkte ansprechen konnten. Bei einer Diskussion über unsere Treppe, die mit zu großem Abstand eingebaut wurde, hat sie sogar gesagt, dass der Versuch des Treppenbauers, den Fehler zu korrigieren, ganz klar außerhalb jeglicher Toleranz liegt. Hier und auch in den meisten anderen Punkten war unser Bauleiter Herr Schmidt aber auch genau der gleichen Ansicht. Wir gingen also sehr guter Dinge aus dem Termin. Es gab keinerlei Unstimmigkeiten. Die Punkte, die noch nachzubessern sind, wurden in einem Protokoll vermerkt und werden nun abgearbeitet.

Dem Hausübergabe am 16.10.2018 steht nun definitiv nichts mehr im Wege!!!!! 😍😍😍

Bei Beginn unseres Baus wurde ein erster Hausübergabetermin am 12.10. anvisiert! Der 16.10. wird es nun werden! Wenn das mal nicht eine top Planung ist!!! Wir sind begeistert und freuen uns riesig!

Am 15. und 16.10. wird auch unsere Küche eingebaut und am 18.10. wollen wir einziehen!

Nun möchte ich anschließend noch ein paar Worte zum Blower Door Test sagen. Bei diesem Test wird das Haus komplett dicht gemacht und die Haustür mit einem Ventilator versehen, der zuerst einen Überdruck und dann einen Unterdruck erzeugt. Es werden damit extreme Wettersituationen simuliert. Die Gutachterin der Dekra lief dann mit einer Wärmebildkamera durchs Haus und Herr Schmidt mit einem Gerät, dass den Luftstrom misst. Es wurden wirklich alle Steckdosen, Schalter, Fenster überprüft. Es konnten keinerlei Leckagen festgestellt werden.

Unser Haus hat den Blower Door Test mit einem Topwert von 1,05 bestanden!

Endspurt – Morgen ist Vorabnahme und Blower Door Test

Unfassbar schnell geht es jetzt voran. Wir nutzen wirklich jede freie Minute, um uns und unser neues Häuschen auf unseren Umzug vorzubereiten. Und dann ist da ja auch noch das alte Haus und unser ganzes Zeug, dass zusammengeklaubt werden will. Was soll ich sagen, der Endspurt zerrt ganz schön an unseren Nerven.

Aber wir haben schon viel geschafft und freuen uns schon sehr auf den Umzug! Bzw auf die Zeit danach 😬!

Es ist alles bepflanzt, bezwiebelt und ausgesäht. sogar den Rasen hat der Papavogel schon gesäht. Nun wird fleißig bewässert. Es fehlen nun nur noch einige Obstbäume, die erst Mitte Oktober geliefert werden. Außerdem ist die Voliere schon aufgebaut, unser Rosenbogen mit Tor ebenfalls und wir haben einen provisorischen Zaun angebracht.

Wir haben die Teppichfliesen verlegt und sind begeistert. Das hat wirklich super geklappt und nach dem ersten Saugen und einigen Malen rüberlaufen kann man das Fliesenmuster schon kaum noch erkennen.

Ansonsten sind inzwischen alle Sanitaerobjejte eingezogen. Super schön! Heute wurden auch die Silikonfugen gesetzt und der Hauszähler eingebaut. Wir können also ab heute alles im Haus benutzen! 👏Dixie Klo ade!!!!

Morgen werden weitere Restarbeiten durchgeführt, der Blower Door Test findet statt sowie die Vorabnahme mit unserem Bauleiter und einer unabhängigen Gutachterin der Dekra. Wir sind gespannt.

Wir wollen morgen noch Strom in die Voliere legen und sie fertig ausstatten, so dass unsere Wellis am Wochenende schon einziehen können!

Der Countdown läuft – nur noch 22 Tage bis zur Hausübergabe

Kaum zu glauben aber wahr, was vor fast 1,5 Jahren bei einem ersten Gespräch bei unserem Fachberater Herrn Ranze in Lehrte begonnen hat, wird in nunmehr 22 Tage endlich Wirklichkeit. Unser Hausbau befindet sich nun in den letzten Zügen. Im vergangenen Monat ist wieder viel passiert. Und da auch wir uns nun immer öfter vorort befinden, um die letzten Details mit den Gewerken abzusprechen, Eigenleistungen zu erbringen oder Ergebnisse zu kontrollieren, bleibt im Moment leider wenig Zeit für Blogartikel übrig. Nun möchte ich mir aber einen Moment Zeit nehmen und euch über die wichtigsten und schönsten Neuerungen informieren:

Innentüren

Seit letzter Woche haben wir auch endlich Innentüren. Wir finden sie nach wie vor sehr schön und sind sehr zufrieden mit unserer Wahl. Immer wieder werden wir darauf angesprochen, dass die Türen eigentlich zum Landhausstil gehören, wir unser Haus aber eher modern einrichten!? Keine Ahnung, wir sind nicht auf eine bestimmte Stilrichtung festgelegt, wir mixen gerne klassisch mit modern, Landhaus mit Bauhaus. Stilmix ist unsere Devise. Hauptsache es gefällt uns :-).

Fensterbänke

Bei einigen Fensterbänken gab es Kratzer. Inzwischen sind alle betroffenen Fensterbänke ausgetauscht und einwandfrei.

Stützmauern zu den Nachbargrundstücken:

Auch unsere Stützmauern sind inzwischen komplett. Der Teil, der aufgrund der Höhe durch Winkelstützen gestützt wurde, wird dann bis auf einen Metern mit der Garage verdeckt werden. Den einen verbliebenen Meter werden wir mit einem Pflanzkasten mit Rankhilfe verdecken und Wein pflanzen. Das wird das Ganze etwas verschönern ;-).

Außenanlagen

Alles ist fertig angelegt :-). Terrasse, Einfahrt, Beete, Mauern, Wege. Alles ist fertig und wartet nun darauf bepflanzt zu werden. Eine kleine Araukarie haben wir bereits gemeinsam gepflanzt. Unser erstes Bäumchen. Wir nennen sie liebevoll Pieksi ;-). Ein Haufen weiterer Pflanzen wartet schon darauf von mir gepflanzt zu werden und ich kann es kaum erwarten 😉

Außenvoliere

Der Untergrund für unsere Voliere ist bereits vorbereitet, der Platz fest reserviert. Am Mittwoch wird unsere Voliere geliefert und aufgebaut. Die Einrichtung für unsere Wellis ist bereits bestellt und soll am Wochenende eingerichtet werden, damit  unsere Lieblinge auch bald einziehen dürfen.

Maler- und Tapezierarbeiten

Unser Maler ist ein guter Freund uns. Was gibt es besseres als wenn ein Freund ein Unternehmen besitzt und man ihn mit einem solchen Gewerk beauftragen kann? Aus diesem Grund haben wir Sven beauftragt und sind mehr als begeistert, Das meiste ist bereits fertiggestellt. Es fehlen nur noch einzelne Dinge, wie die Tapete in den Badezimmern, die er erst ergänzen kann, wenn die Fliesen alle fertig sind. Besonders begeistert sind wir von unserer Tapete im Schlafzimmer. Es ist so toll geworden. Danke Sven Noack – Alles unter einem Dach!!!

Fliesen

Schön, schön, schön. Was anderes fällt uns dazu nicht ein. Bisher sieht wirklich alles mindestens genauso schon aus, wie wir es uns vorgestellt hatten. Besonders unsere geliebten Badezimmerfliesen :-). Wir sind schon ganz gespannt auf die Kombi mit den Bodenfliesen, die wir uns ausgesucht haben.

Teppichböden

Der Teppich wurde bereits geliefert und wartet darauf von uns kommende Woche verlegt zu werden. Es handelt sich um Teppichfliesen von Vorwerk. Das Material zum Verlegen haben wir bereits gekauft und freuen uns schon darauf. Hier gibt es schon erste Fotos vom Probeanlegen.

Treppe

Wir haben inzwischen unsere Treppe. Sie ist schön, jedoch wurde beim Vermessen nicht beachtet, wo die Decke des EGs endet und nun haben wir einen Spalt von 25cm. Unser Bauleiter hat das aber bereits bei der Treppenfirma bemängelt und an einer Lösung wird gearbeitet.

Wie geht es jetzt weiter?

Es stehen inzwischen fast alle Termine fest:

KW 39: Volierenaufbau, Bepflanzung, Sanitärobjekte werden eingebaut.

KW 40: Teppich verlegen, Regale für Speisekammer aufbauen, Dachboden im alten Haus ausmisten und Sperrmüll wird abgeholt. Begehung mit unserem Baugutachter.

KW 41: Vorabnahme mit Bauleiter und Dekra, sowie Blower Door Test. Aufbau der Kinderbetten.

KW 42: Küchenaufbau, Lieferung unseres neuen Kühlschranks und auch bereits der EINZUG!! 🙂

Unser Haus ist fertig (von außen) und die Geschichte von der Insolvenz

Kaum zu glauben aber wahr: Von außen ist unser schönes Vogelhaus bereits komplett fertig. Das Zwischendach ist nun endlich montiert und gedeckt und der letzte Putz ist aufgetragen. Schön! Schön! Schön! Wir sind happy!

Das Zwischendach, ja das war so eine Sache. Eigentlich hätten diese ja schon Mitte Juli montiert und gedeckt werden sollen. Noch vor unserem Urlaub wollten wir die Dachkästen streichen. Zuerst verschob der Zimmermann immer wieder den Termin und dann plötzlich war er insolvent! BÄM!! Niemand mehr erreichbar! Bauleiter im Urlaub! Die Vertretung von Herrn Schmidt hat mir wirklich Leid getan. Aber er hat wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt! Eigentlich ist es mir ja ein Rätsel wie man in Zeiten vom Bauboom insolvent werden kann!? Aber wie es aussieht ist auch das möglich 😉!

Mit einem Monat Verzögerung haben wir unsere Dächer und Dachkästen aber nun endlich. Am Wochenende ist daher Dachkästen streichen angesagt! An dieser Stelle möchte ich unbedingt ein riesiges Lob an Herrn Schmidt und seinen Vertreter aussprechen, die es geschafft haben, in kürzester Zeit sämtliche Gewerke umzudisponieren und einen Ersatz zu finden. Und das Beste ist: wir haben trotz der massiven Verzögerung zwischendrin im Endeffekt mit 0 Tagen Verzögerung zu rechnen!!!! Das ist doch Wahnsinn oder? Das nenne ich Planung!! Unser Hausübergabetermin am 12.10. wurde uns diese Woche nochmals als absolut fix bestätigt!! Toll!!

Zeitgleich ist auch Herr Hörning mit seiner Truppe bereits fleißig am werkeln. Die Stützmauern, die das Grundstück hinter uns sichern, stehen bereits vollständig. Der Rest der Außenanlagen wird nun nach und nach fertiggestellt. Viele von euch werden jetzt vielleicht denken: „das muss doch jetzt noch nicht sein“. Doch muss es. Wir haben in unserem Grundstück eine Höhendifferenz von insgesamt ca. 6 Metern. Unser Haus steht auf 4 Metern. Einerseits müssen wir uns mit der Straße angleichen, andererseits auch die Fundamente für die Garage vorbereiten. Was aber viel wichtiger ist, wir müssen die Erdmassen sichern. Und das können wir nur mit Mauern, Pflaster, Böschungen und vor allem Bepflanzung. Und das muss zwingend noch vor dem Winter passieren.

Das ist der Preis eines Hanggrundstückes. Andererseits freuen wir uns riesig darauf, dass wir es bald schon sehr schön haben werden.

Immer wieder kommen uns neue Ideen was wir alles umsetzen möchten und wir erstellen derzeit bereits einen Bepflanzungsplan, damit wir die Pflanzen auch schön und sinnvoll verteilen.

Nächste Woche wird schon gepflastert und der Trockenbauer wird unser Haus innen noch komplettieren!

So sieht es inzwischen aus:

Unser persönliches Unwort des Jahres 2018 – Rohrkasten!!!

ROHRKASTEN. Ich kann das Wort nicht mehr hören. Es nervt mich bereits seit ich das Wort das erste Mal in meinem Leben bewusst gehört habe, und das war bei der Bemusterung. Nachdem wir nämlich alles so schön vorab geplant hatten, damit auch wirklich jedes Möbelstück seinen Platz findet, wurde uns bei der Bemusterung eröffnet, dass wir an allen Ecken und Enden (ok, ganz so schlimm ist es auch nicht) irgendwelche Rohrkästen akzeptieren müssen. Warum das wirklich so ist habe ich bis heute nicht so richtig verstanden. Ich glaube mein Hirn schaltet bei dem Wort sofort ab und verweigert jegliche Aufnahme. Also einerseits geht es um die Schläuche für die Lüftungsanlage, andererseits aber auch um das Fallrohr vom WC im OG. An manchen Stellen ist es wohl einfach nicht möglich, die Schläuche und Rohre in die Wände zu legen, bzw. durch die Böden an den Bestimmungsort zu führen. Natürlich werden die Rohre nicht mehr Aufputz verlegt, so wie das früher einmal war. Nein, sie werden zum Glück ordentlich mit einem Trockenbau verkleidet. Sie verschwinden also in einer Art ROHRKASTEN. Dieser wird dann auch ganz normal tapeziert und stört nachher nicht weiter. Jemandem Fremdes wird er wahrscheinlich nicht mal auffallen. Ärgerlich ist aber, dass diese Rohrkästen einfach Platz wegnehmen. Wir bekommen einen im Bad im EG, zwei Stück im Bad im OG, zwei Stück im Schlafzimmer und einen in der Speisekammer.

Wenn es nicht anders geht, dann muss es eben so sein. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass man uns bei der Planung vorab schon gesagt hätte, dass diese Rohrkästen auf uns zukommen können oder werden. Bei der Bemusterung hat uns das Thema völlig erschlagen und auch dazu geführt, dass wir bei vielen Möbelstücken echte Probleme hatten sie einzuplanen. Vor allem im Schlafzimmer können wir nun ein Regal nicht mehr stellen. Dennoch haben wir für alles irgendeine Lösung gefunden und wir können damit leben.

Was allerdings super ärgerlich ist und uns erst jetzt im Rohbau so richtig aufgefallen ist (wir waren bei der Bemusterung irgendwann nicht mehr aufnahmefähig), ist das Fallrohr vom WC im OG, dass durch unsere Speisekammer geleitet wird. Eigentlich war vereinbart, dass der Rohrkasten maximal 15 cm herausstehen wird und nun haben wir festgestellt, dass es ca. 20 cm werden. Und obwohl unser Projektleiter sich dahinter geklemmt hat, dass es weniger wird, unter 18 cm sind es aber leider nicht geworden. Eigentlich hatten wir geplant dort einen Weinkühlschrank hinzustellen. Das wird jetzt von der Tiefe her ziemlich schwierig werden.

Eine echte Lösung haben wir dafür jetzt noch nicht, wir werden aber mal versuchen etwas umzuplanen und zwar ohne auf unseren Weinkühlschrank verzichten zu müssen. Der ist nämlich Pflicht!

Fazit: Unser Projektleiter Herr Schmidt hat sich mal wieder ins Zeug gelegt. Die Geschichte mit den Rohrkästen an sich ist aber ziemlich unglücklich. Mal gucken, wie es am Ende jetzt damit ausgehen wird.

Estrich, Elektrik, Heizungsmontage und wie es jetzt weitergeht

Vor genau einem Monat, am 12.7.2018 wurde der Estrich in unser Haus eingebaut.

Natürlich sind wir keine Profis, aber das was wir sehen können, sieht richtig gut aus. Alles schön glatt und eben.

Das Haus wirkt mit Estrich nochmal ganz anders und jedes fertige Gewerk gibt einem mehr das Gefühl, wie toll es dann sein wird, wenn es mal fertig ist.

Inzwischen ist auch die Elektrik komplett eingebaut und auch der Zählerkasten ist schon montiert.

Die Versorger haben bereits alle Hausanschlüsse gelegt und am Freitag wurde unsere Heizung eingebaut. Somit beginnt für uns nun die Aufheizphase vom Estrich! Danach geht es dann sofort weiter mit dem Verlegen der Fliesen, den Maler- und Tapezierarbeiten und dem Verlegen der Teppichböden in Eigenleistung.

Auf in den Endspurt…

Auch wir haben die Sommerferien genutzt um mal vom Alltag auszuspannen und uns ein wenig Urlaub gegönnt! Hiermit melden wir uns also zurück vom Urlaub und sind damit auch bereit für den Endspurt. Morgen ist bereits der 12.8.2018 und damit sind es (Stand jetzt) noch genau 2 Monate bis zur geplanten Hausübergabe.

Natürlich ist inzwischen viel passiert in unserem Häuschen und es gibt viel zu berichten. Wir werden daher in den nächsten Tagen immer mal wieder kleine Artikel über die aktuellen Neuerungen posten.

Estrich, Küche, Rohrkästen, Außenanlagen, Abwasserschacht und eine Insolvenz… ihr dürft gespannt sein!

Die Bemusterung

Inzwischen ist unser Haus schon zu 75 % fertiggestellt und die Bemusterung liegt schon lange zurück. Insgesamt war es ein Erlebnis, an das ich sehr gerne zurückdenke. Und natürlich freue ich mich auch riesig auf die tollen Sachen, die wir uns bei der Bemusterung ausgesucht haben.

Ich möchte euch natürlich nicht länger unser Erlebnis bei der Bemusterung vorenthalten und zeige natürlich auch gerne unsere Auswahl….

Die Bemusterung für unseren Hausbau:

Mitte November war es endlich soweit: 2 Tage Vollbemusterung! Wir waren aufgeregt, haben uns riesig darauf gefreut und hatten gleichzeitig eine Menge Respekt vor dem was uns erwarten würde. Und das nicht grundlos, wie sich später herausstellte, denn die zwei Tage haben uns ordentlich Hirnschmalz gekostet.

Angekommen am Helma-Gebäude wurden wir erstmal mit dem obligatorischen eigenen Parkplatz empfangen. Obligatorisch – aber nett!

Da wir derzeit nicht weit vom HELMA Musterhauspark in Lehrte entfernt wohnen, konnten wir während der Bemusterung zu Hause schlafen. Während wir den Minivogel im Kindergarten und bei Opa lasssen konnten, mussten wir unser Microvögelchen natürlich mitnehmen. Vom Parplatz aus konnten wir schon die Bemusterungshalle sehen.

Mit Sack und Pack machten wir uns auf den Weg zum Empfang im HELMA-Hauptgebäude.

Zunächst freuten wir uns aber noch, das wir unseren Planer Herrn Ranze nochmal kurz getroffen haben und wir nochmal kurz über die erfolgreiche erste Planung und was uns bei der Bemusterung erwarten wird, sprechen konnten.

An was man alles denken muss, wenn man von morgens bis abends mit so einem kleinen Microvögelchen aus dem Haus ist🙈

Der Kinderwagen platzte aus allen Nähten.

Wir wurden am Empfang im HELMA Hauptgebäude sehr freundlich empfangen und von Herrn Schmidt (unser Betreuer für die Bemusterungstage) zu dem Besprechungsraum geführt, der für uns zwei Tage lang reserviert war. Dort haben wir dann auch gleich unseren Projektleiter (ebenfalls) Herrn Schmidt kennengelernt und unsere Planerin Frau Roggmann.

Gleich zu Beginn wurde mit uns nochmals unser gesamtes Haus durchgesprochen. Es folgte anschließend die technische Durchsprache, bei der jeder Schalter für die elektrischen Rolläden und jedes Rohr durchgesprochen wurde. Danach hat uns ganz schön der Kopf geraucht. Es war viel Input und wir mussten viele Entscheidungen treffen. Was wir ein bisschen schade fanden, war, dass wir die Maße nochmals anpassen mussten, da man vorab die Fenster mittig zum Haus gesetzt hatte und auch übereinander in EG und OG auf exakt mittig geändert hat. Das war bestimmt gut gemeint und wäre optisch auch perfekt gewesen, ändert aber nichts daran, dass unsere Möbel andere Maße vorschreiben und wir es extra so geplant hatten, dass unsere Möbel passen. Bei der Bemusterung lässt sich ja aber noch alles ändern und daher war das nicht so schlimm.

Anschließend sind wir zusammen mit unserem Projektleiter Herrn Schmidt im nahegelegenen Median Hotel Mittagessen gewesen. Das Essen war sehr gut und sehr lecker. Über die Einladung dazu von HELMA haben wir uns sehr gefreut.

Nach der kleinen Stärkung mussten wir dann noch allerhand Zeichnungen und Unterlagen unterschreiben. Zum Beispiel die Unterlagen für die Bauversicherungen, die von HELMA übernommen werden.

Und dann ging es auch schon an den (für mich) schönsten Teil der Bemusterung: SHOPPEN! Nun durften wir, genau wie auch am Folgetag nach Herzenslust (und Geldbeutel) unser Haus ausstatten. Nun folgt unsere Auswahl. Zur Info für andere Bauinteressenten schreibe ich dahinter, ob wir einen Aufpreis für unsere Auswahl gezahlt haben. Allerdings möchte ich hier keine Preise nennen. Wer sich für den eigenen Hausbau aber für die Preise interessiert, darf mir sehr gerne persönlich schreiben und wird auch eine Antwort dazu erhalten.

Dachziegel

Wir haben uns für den Dachziegel Röben Monza Plus schwarz-matt Glasur entschieden. (Kein Aufpreis)

Haustür

Wir bekommen diese Haustür vom Fabrikat Rodenberg, mit jeweils einem schmalen seitlichen Fenster (satiniert). (Kein Aufpreis)

Türklinke Haustür

Hier haben wir uns für das Standardmodell entschieden. (Ohne Aufpreis)

Zimmertüren

Die Zimmertüren sind eins meiner persönlichen Highlights, ich finde die super schön. Sie gehören wohl zum Landhausstil. Wir haben sonst nichts mit Landhausstil am Hut, finden sie aber dennoch sehr passend zu unserem Stil. (Mit sehr moderatem Aufpreis)

Türklinke Zimmertüren

Wir haben die Klinke gewählt, die optisch am Besten zur Tür passt und auch so ausgestellt war. (Mit Aufpreis)

Treppe

Es ist sicher nicht die schönste Treppe, aber sie ist für uns völlig ausreichend. Wir hatten vorab bereits besprochen, dass wir für die Treppe keinen Aufpreis zahlen möchten. Lediglich für die weiß lackierten Wangen und Streben und die Mahagoni gebeizten Stufen und Handläufe haben wir einen Aufpreis gezahlt. Das hatten wir aber bereits in den ursprünglichen Hausvertrag aufnehmen lassen. Der Aufpreis für schöne Treppen liegt gleich bei einigen Tausend Euro und das war es uns einfach nicht wert, die haben wir dann lieber fürs Bad ausgegeben ;-). (Kein Aufpreis)

Dachüberstände

Wir haben uns für weiß grundierte Dachüberstände entschieden. Was wir vorab nicht wussten ist, dass wir die Dachkästen selber streichen müssen. Wir hätten das für ca. 3.000€ dazubuchen können. Das hätten wir schon vor der Bemusterung wissen müssen, dann hätten wir das vielleicht gemacht. Jetzt war uns das Geld dafür viel zu schade. Daher haben wir uns für Streichen in Eigenleistung entschieden. Der erste Teil liegt ja inzwischen hinter uns und war auch völlig unproblematisch. (Ohne Aufpreis)

Außenputz

Wir haben uns für einen 3 mm Außenputz mit Kratzstruktur entschieden. Nicht weil er günstiger ist, als der 2 mm Putz, sondern weil wir ihn tausend Mal schöner finden. (Kein Aufpreis)

Fensterbänke innen

Obwohl HELMA sehr schöne Fensterbänke zur Auswahl hat, haben wir uns entschieden, diese beim Hersteller zu bemustern. Wir lieben braunes Marmor und haben uns für die Fensterbank im spanischen Marmor „Emperador Dark“ entschieden. (Mit Aufpreis, was es uns aber wert war)

Fensterbänke außen

Granitfensterbänke für außen hätte ich sehr schön gefunden. wir waren aber nicht bereit den Aufpreis zu bezahlen und die Alufensterbänke, die bei HELMA im Angebot sind, sind wirklich sehr schön. Wir haben uns für weiß entschieden. (Kein Aufpreis)

Badezimmer

Beim Badezimmer haben wir sehr spezielle Vorstellungen gehabt. Badezimmer und Küche sind unsere persönlichen Highlights im Haus. Das versteht natürlich nicht jeder. Für viele ist ein Bad ein Bad, und nicht mehr. Für uns ist es aber ein persönlicher Rückzugsort, einfach mal abschalten vom Alltag und auch ein bisschen Luxus. Deshalb war für uns klar, dass wir hier ganz spezielle Vorstellungen haben, die wir auch verwirklichen möchten. Wir haben uns tatsächlich fast ausschließlich für Artikel von Villeroy und Boch entschieden. Muss es denn unbedingt Villeroy und Boch sein? Nein, muss es nicht. Und wir haben auch nicht bewusst danach gesucht. Die Keramik, die von Villeroy und Boch angeboten wird, ist in der Struktur aber sehr fein und sehr weiß. Das hat uns einfach so gut gefallen, so dass wir uns einstimmig dafür entschieden haben. Es hat rein optische Gründe.

Waschbecken OG

Wir haben uns für zwei Aufsatzwaschbecken von Villeroy und Boch entschieden. Meine Schwiegermutter sagt ganz liebevoll Spucknapf dazu ;-). (Mit moderatem Aufpreis)

Waschtischunterschrank OG

Normalerweise werden Möbel ja nicht mitbemustert bei HELMA. In diesem Fall hatten wir aber die Möglichkeit die Waschtische direkt vor Ort im Katalog auszusuchen, damit die Waschbecken auch direkt verbaut werden können. Wir haben uns für einen Waschtischunterschrank von Villeroy und Boch entschieden. Mit LED-Beleuchtung. Das Modell heisst Legato, in der Farbe Santana Oak, in 160 cm Breite. (Mit Aufpreis)

WC OG und EG

Wir bekommen jeweils ein spülrandloses WC von Villeroy und Boch, der Serie Avento. Sehr hübsch. (Sehr wenig Aufpreis)

Drückergarnitur WC OG und EG

Wir haben uns für eine Drückergarnitur von Geberit entschieden. Wir fanden sie sehr schick. (Leider mit viel Aufpreis)

Waschbecken mit Waschtischunterschrank im EG

Wir bekommen das Waschbecken Avento von Villeroy und Boch, mit einer Breite von 60 cm. Es ist nicht so schön, wie unsere Waschbecken im OG, reichen für das Bad im EG aber aus. Und sie sind trotzdem total schön, natürlich. (Mit Aufpreis)

Badewanne OG

Eigentlich wollten wir für die Badewanne keinen Aufpreis in Kauf nehmen. Das Probeliegen hat uns aber eines Besseren belehrt. Wir haben uns nun für eine halbfreistehende Badewanne von Vigour entschieden. Sie ist sehr ergonomisch und gemütlich. Und sieht schick aus. Da wir eine T-Wand im Bad geplant haben, finden wir eine halbfreistehende Badewanne sehr schick. (Mit Aufpreis)

Armaturen für Waschbecken und Duschen

Bei den Armaturen haben wir uns ausschließlich Katalogware ausgesucht. Das wussten wir aber schon vorher. Wobei die Wasserhähne gab es auch in der Ausstellung bei HELMA. Ich habe hier leider keine Bilder, die ich posten kann. Aber es handelt sich um die Serie PuraVida von HansGrohe. HansGrohe hat einen besonderen Duschstrahl im Angebot, der sich „Rain Air“ nennt, dabei wird der Regenstrahl mit Luft aufbereitet und ist dadurch besonders weich und angenehm. Der Papavogel wollte ihn unbedingt haben. Nett ist diese Luftsache auf jeden Fall. Ich hätte aber auch ohne leben können, aber nicht ohne den Papavogel ;-). (Mit ordentlich Aufpreis)

Dachkästen, Putz, Fensterbänke, Tapeten, Einzugstermin, Fußbodenheizung und Fliesen

Morgen ist schon der 12.7.2018. Das bedeutet nur noch 3 Monate bis zur Hausübergabe. Wahnsinn. Und obwohl mein letzter Post zur aktuellen Terminplanung schon fast 1 Monat her ist, steht noch immer der 12.10.2018 als geplanter Hausübergabetermin im Bauablaufplan. Aber was ist im vergangenen Monat eigentlich alles passiert:

Die 1. Eigenleistung: Streichen der Dachkästen Teil 1

Wir haben es vollbracht. Zumindest den 1. Teil der Dachkästen haben wir gestrichen. Da wir ja zwei Zwischendächer bekommen (weil das OG vorne und hinten eingerückt ist) müssen wir aber noch mal ran. Sobald die beiden Zwischendächer montiert und eingedeckt sind.

Außen- und Innenputz

Inzwischen ist innen bereits alles verputzt. Vor allem von unseren Rundbögen sind wir total begeistert. Verputzt sehen sie noch toller aus.

Auch der Außenputz ist teilweise schon fertig. Mit Ausnahme der halben Hausseiten, über denen die Zwischendächer angebracht werden. Die werden erst verputzt, nachdem wir die Dachkästen gestrichen haben.

Fensterbänke

Unsere Fensterbänke sind schon vor längerer Zeit eingebaut worden, ich habe aber festgestellt, dass ich noch gar keine Fotos davon gepostet habe. Das möchte ich hiermit nachholen:-).

Tapeten

Inzwischen hatten wir auch schon die Durchsprache mit unserem Maler. Es sind Freunde von uns, die selbstständig sind und bei denen wir das Gewerk beauftragt haben. Nach derzeitigem Stand, werden unsere Maler- und Tapezierarbeiten schon im September ausgeführt, so dass sie relativ zeitgleich mit der Hausübergabe fertig sein sollten. Tapeten haben wir uns auch schon ausgesucht.

Einzugstermin

Dadurch, dass die Maler- und Tapezierarbeiten schon im September begonnen werden können, haben wir unseren Umzugstermin auf Mitte-Ende Oktober vorgezogen. Ein exakter Termin steht noch nicht fest.

Sanitärrohinstallation

Die Sanitärrohinstallation ist bereits abgeschlossen. Leider haben wir festgestellt, dass der Wandauslass für die Waschtischbeleuchtung nicht mittig über dem Waschtisch ist. Wie wir jetzt festgestellt haben, ist es ein Fehler bei der Elektroinstallation gewesen, der jetzt aber umgehend behoben wird.

Fußbodenheizung

Diese Woche sind auch die Schlaufen für die Fußbodenheizung verlegt worden. In unserem Hausvertrag hatten wir extra festlegen lassen, dass die Schlaufen einen bestimmten Abstand bekommen, so dass wir jederzeit in der Lage sind auf eine Wärmepumpe aufzurüsten. Der Papavogel hat die Abstände nochmals nachgemessen und ist zufrieden mit der exakten Ausführung.

Estrich und Küchenaufmaß

Morgen, am 12.7.2018 wird nun der Estrich verlegt. Etwas später als geplant. Dennoch dürfen wir, mit besonderen Vorkehrungen, am Freitag für das Küchenaufmaß ins Haus gehen. Herr Schmidt hat uns dies explizit erlaubt.

Außenanlagen und Stützmauer

Ansonsten habe ich heute noch mal mit Herrn Hörning bezüglich unserer Außenanlagen telefoniert. Anfang August sollen die Stützmauer und die Außenanlagen komplett fertiggestellt werden. Gemeinsam haben wir nochmals erörtert, ob wir die GFZ von 0,3 (erlaubte bebaubare Fläche auf unserem Grundstück einhalten). Ja, wir halten sie ein, aber gerade so;-).

Fliesen

Auch unseren Fliesenleger haben wir inzwischen kennengelernt und wir haben nächsten Montag mit ihm einen Termin zur genauen Absprache. Unsere Fliesen hatten wir ja bereits ausgesucht. Da wir ausschließlich Fliesen der italienischen Marke Marazzi ausgesucht haben, müssen wir hier etwas in Eile sein: das Werk von Marazzi hat den gesamten August über Betriebsferien.

Das sind die Fliesen, die wir uns ausgesucht haben:

Badezimmer oben und unten: Wandfliesen

Mosaik für die begehbaren Duschen:

Badezimmer oben und unten: Bodenfliesen Mitte

Badezimmer oben Bodenfliese Umrandung und Flur oben

Badezimmer unten Bodenfliese Umrandung, Flur unten, Wohn- und Esszimmer, Küche, Speisekammer, Abstellraum, HWR: Bodenfliese

Unser Grundriss

Einen wunderschönen guten Morgen zusammen und allen einen guten Start in die neue Woche. Soeben hat mich eine Anfrage einer Leserin unseres Blogs ereilt, die sich für unseren Grundriss interessiert hat. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Unser Grundriss ist noch gar nicht online!!!

Natürlich möchten wir euch unseren Grundriss nicht länger vorenthalten. In unserem Grundriss stecken viele, viele Stunden Planung, Hirnschmalz und einiges von unserem bisherigen Haus, das wir gemietet haben. Für uns ist er (fast) perfekt!

Viel Spaß beim Entdecken.

Eure Vögel

Wir haben eine neue Haustür! Außerdem: Kabel, Elektro, Dämmung, Putz und Dachkästen in Eigenleistung.

Endlich ist unsere Haustür ausgetauscht worden. Fälschlicherweise war ja eine Haustür mit einem großen seitlichen Fenster eingebaut worden. Ein Gräuel für mich. Aber jetzt passt endlich alles und wir haben eine schöne, mittige Tür mit zwei kleinen seitlichen Fenstern. Super schön!!! Bzw noch sind keine Fenster drin, die kommen aber natürlich noch rein.

Ansonsten ist die Elektroinstallation bereits abgeschlossen und die Kabel haben sich noch mal vermehrt 🙈.

Die Dämmung wurde auch bereits geliefert und wird ab heute verbaut. Gleichzeitig beginnen heute auch schon die Putzer innen und außen mit ihrem Werk.

Nächste Woche müssen wir dann das erste Mal mit unserer Eigenleistung dran und zwar die Dachkästen streichen. Wir werden natürlich berichten…

Hausübergabe, Einzugstermin, Kabelmassen, Starkregen und jede Menge Lieferzeiten…

Wie die Zeit vergeht. Inzwischen ist schon wieder einiges passiert. Auch wenn sich optisch im Moment gar nicht so viel tut, rumpelt es da ganz schön im Karton. Doch eins nach dem anderen:

Der Starkregen und unsere Terrasse.

Das Wetter macht dieses Jahr wirklich, was es will. Zwischen knalle heiß und Starkregen, es ist alles dabei. Der Starkregen vor gut zwei Wochen hatte es in sich. Zwar erfreuten wir uns an der bereits vorhandenen Regenrinne an unserem Dach, doch genau diese hat leider dafür gesorgt, dass das ganze Wasser zentral auf die aufgeschüttete und verdichtete Terrasse prallte. Das hat ziemlich viele Risse verursacht und muss nun von Seiten unseres Galabauers Herrn Hörning nachgebessert werden. Unser Bauleiter Herr Schmidt von HELMA hat auf unseren Notruf gleich reagiert und mit flexiblen Rohren  einen Abfluss von den Dachrinnen über die Terrasse hinweg geschaffen. Wir haben das jetzt zusätzlich noch mal mit drei Meter Rohren verlängert und hoffen, dass beim nächsten Starkregen nichts mehr passiert.

Das Upgrade auf die seitliche Abflussrinne in der OG-Dusche…

…haben wir gecancelt. Beim letzten Mal hatte ich noch berichtet, dass wir diesbezüglich upgegradet hatten und darüber so glücklich waren, inzwischen haben wir uns aber doch dagegen entschieden. Eigentlich ist es ja eine schöne Idee eine Fußbodenheizung in der begehbaren Dusche zu haben. Ich habe aber noch mal verstärkt darauf geachtet, wie lange man in den Genuss des beheizten Bodens kommt. Es handelt sich ja wirklich nur um Sekunden. Und zwar die Sekunden zwischen „Ich stelle mich mit nackten Füssen in die Dusche“ und „ich schalte jetzt das warme Wasser an“. Denn mit dem warmen Wasser wird auch automatisch der Boden bzw. die Füße warm. Trotzdem nett. Aber wenn nett 550 Euro kostet, ist es eben doch nicht so nett. Nachdem uns mit dem Angebot der Elektroplanung inzwischen die nächste Kostenfalle ins Haus flatterte, musste dieses „nett“ jetzt eben weichen. Zur Elektroplanung komme ich aber später noch detaillierter.

Die Lüftungsschlitze der Lüftungsanlage

Das ist auch so ein Thema, bei dem wir gut und gerne noch einige Tausende ausgeben könnten. Ich erwähnte es beim letzten Mal bereits, dass wir nicht ganz glücklich mit den Standard-Schlitzen sind, aber dass das günstigste Upgrade bei 150 € pro Schlitz losgeht (aufwärts bis 800 €) und wir von ca. 10 Schlitzen sprechen. Wir sind nun auch hier beim Standard geblieben. Schön sind die alle nicht, aber eben notwendig.

Wir haben eine Bautreppe…

Super schöne Sache: eine Bautreppe. Wir haben jetzt eine und das bedeutet, dass wir und auch unsere Vogelkinder ganz gefahrlos ins OG gehen können. Macht anscheinend nicht jede Baufirma. HELMA macht es. Wir freuen uns. Die Brüstungen drumherum, also vom OG zur Galerie und zur Treppe sind inzwischen auch fertig gemauert und sehen toll aus!

Die Galerie und der „Kronleuchter“

Die Galerie vom OG-Flur in den EG-Flur, mit Blick zur Haustür, ist eigentlich mehr notgedrungen entstanden. Wir wollten gerne ohne Dachschrägen bauen, also zweigeschossig. Der Bebauungsplan gab aber max. 1,5-geschossig vor, allerdings ohne Höhenbegrenzung. Baurechtlich gibt es aber legale „Tricks“ mit denen man dann ein Haus zweigeschossig bauen kann, ohne baurechtlich als zweigeschossig zu gelten. Eine Bedingung hierfür ist, dass die Wohnfläche im OG nur max. 2/3 der Wohnfläche des EG betragen darf. Um das zu erreichen haben wir vorne und hinten die Zwischendächer eingeplant und die Galerie geschaffen. Nun ist die Galerie da und sie ist auch sehr schön. Uns gefällt es sehr. Wer mich kennt, weiß wie sehr ich jeglichen Glitzer und Kristalle liebe;-). Also habe ich vorgeschlagen irgendwann mal (!!!) einen Kronleuchter in die Mitte der Galerie zu hängen. Habe ich schon oft gesehen, sieht toll aus. Muss ja nicht sofort sein. Der Papavogel mag das auch und fand die Idee gut. ABER: Unser Elektriker hat uns bei der Planung der Elektrik zu bedenken gegeben, dass die Galerie fast 6 Meter hoch sein wird und niemand, jemals in der Lage sein wird, dort einen Kronleuchter nachträglich anzubringen. Die einzige Chance ist, dies jetzt zu Beginn zu machen, wenn unser Maler ein Gerüst zum Tapezieren aufgebaut hat. Lange haben wir überlegt. Machen oder nicht machen? Wir haben uns jetzt für MACHEN entschieden. Wir finden es schade, wenn wir uns diese Chance entgehen lassen würden. Zumal es auch ein schönes Licht geben wird. Aus diesem Grund haben wir uns nun auch schon für die konkrete Lampe entschieden. Es wird kein echter Kronleuchter, sondern eine Lampe, die insgesamt 14 Lichtkugeln mit einstellbaren Höhen hat. Bis zu 4 Meter ist die maximalste Länge. Wir denken, dass das sicher sehr schön aussehen wird. Wir werden natürlich Bilder posten, wenn es so weit ist.

Der Bauzeitplan bis zur Hausübergabe und Umzugstermin

Ja, wir haben ihn. Den kompletten Plan bis zur Hausübergabe. Natürlich können sich die Termine noch geringfügig ändern. Aber wir liegen gut in der Zeit. Nach derzeitigem Stand soll die Hausübergabe am 12.10.2018 Stattfinden. Die Vorabnahme und der DEKRA-Test bereits am 1.10.2018, so dass noch genügend Zeit dazwischen liegt, um eventuelle Ausbesserungen vorzunehmen. Wir haben jetzt natürlich auch schon geplant und gerechnet. Wir streben im Moment an, am 5.11.2018 in unser neues Haus einzuziehen. Allerdings soll vor allem der Speditionstermin am 5.11.2018 stattfinden. Die Spedition soll alle Möbel umziehen und auch dort wieder aufbauen. Vorher und möglicherweise auch nachher werden wir alle Umzugskartons selber umziehen und auch danach noch solange wie nötig mit Matratzenlager im alten Haus bleiben, bis das Schlimmste im neuen Haus beseitigt ist und das alte Haus abgegeben werden kann. Lange haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie wir das machen können. Da wir ja aber den Wohnort wechseln und der Minivogel in einen neuen Kindergarten und unser Microvögelchen in eine neue Krippe eingewöhnt werden müssen, erscheint uns diese Planung für alle am stressfreisten zu sein. Wir werden sehen.

Möbel und Teppiche

Da wir nun die Termine kennen, können wir nun auch schon Liefertermine vereinbaren. Das ist vor allem für die Dinge wichtig, die eine längere Lieferzeit haben. Zum Beispiel das neue Bett vom Minivogel und die Teppichfliesen, die wir in 5 Zimmern verlegen wollen. Ich habe für beide Sachen Angebote bei verschiedenen Lieferanten angefragt und, wie ich finde, seht gute Preise bekommen. An diese zwei Themen können wir also auch schon Haken dransetzen.

Küchenaufmaß im Neubau

Auch die Küche hat eine lange Lieferzeit. Ca. 10-14 Wochen nach Küchenaufmaß. Wir werden Anfang Juli unseren Estrich eingebaut bekommen und dürfen dann am 13.7. zum Küchenaufmaß ins Haus. Das reicht also zeitlich auf jeden Fall bis zum Einzugstermin.

Sanitärrohinstallation planen

Beim letzten Blogpost hatte ich berichtet, dass wir lange über die Höhen der Toiletten diskutiert hatten. Wir hatten uns auf 43 cm geeinigt. Inzwischen haben wir entschieden, dass die Toiletten doch nur auf einer Höhe von 42 cm angebracht werden. Damit haben wir ein besseres Gefühl.

Die erste Begehung mit unserem externen Gutachter

Wir haben uns zu Beginn entschieden, einen externen Gutachter vom VPB in Anspruch zu nehmen. Zu dieser Entscheidung stehen wir auch weiterhin. Wir befassen uns zwar sehr intensiv mit der Materie, sind und bleiben aber ja doch Laien und sehen einfach nicht alles, was ein Gutachter sieht. Wir haben ein super Verhältnis zu HELMA und zu unserem Bauleiter Herrn Schmidt. Wir haben in keiner Weise das Gefühl, dass irgendjemand in irgendeiner Weise versucht uns über den Tisch zu ziehen. Im Gegenteil, wir nehmen Herrn Schmidt als sehr sorgfältig und ehrlich wahr und sind wirklich sehr zufrieden. Aber mehr Augen sehen mehr und deswegen baten wir unseren Gutachter zur Rohbauabnahme dazu. Das verlief auch gut und er lobte sogar die gute Arbeit. Ein paar Kleinigkeiten fand er aber natürlich dennoch und das wurde auch alles so von Herrn Schmidt und auch vom Hochbauer anerkannt. Das war wirklich unproblematisch und verschaffte uns ein gutes Gefühl!

Außenanlagen, Garage und Voliere

Die Außenanlagen sind noch ein sehr aktuelles Thema. Einerseits müssen wir das Grundstück über uns mit einer Stützmauer absichern, andererseits sollen ja die Terrasse, die Mauern zur Straße und die Pflasterung für die Garage schon angelegt werden. Auch hierfür haben wir nun endlich einen Termin, und zwar Anfang August. Wenn dieser Act soweit geschafft ist, dann können wir auch endlich die genauen Maße für die Garage und die Voliere ausmessen und diese zwei Dinge bestellen. Auch hier erwarten uns jeweils Lieferzeiten von 8-12 Wochen.

Elektrikplanung und die Kabelmassen

Tja die Elektrikplanung war noch eine große Unbekannte in unserer Kostenaufstellung. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem die Hausautomatisierung, die der Papavogel schon seit Monaten detailliert plant. Als Informatiker ja auch irgendwie ein Muss. Viele Dinge von der Hausautomatisierung weiß auch ich sehr zu schätzen. Viele Dinge brauche ich persönlich aber auch nicht. Ich hake sie aber als Berufskrankheit des Papavogels ab und winke sie durch;-). Auch ich habe schließlich meine Berufskrankheiten, sonst würde ich ja vielleicht auch diesen Blog nicht schreiben;-). Zu Beginn hatten wir 5.000 € für die zusätzliche Elektrik eingeplant. Wir planen, die Hausautomatisierung mit dem System HomeMatic auszuführen. Viele Kosten gehen für einzelne Komponenten drauf, aber auch für die Verkabelung, den Mehraufwand des Elektrikers etc. Das Angebot, dass wir erhalten haben, war fast das Doppelte, also 10.000€. Also haben wir hier auch noch mal alles detailliert durchgehen müssen, Komponenten rausgeschmissen, Planungen verändert usw. Schließlich sind wir so bei ca. 8.000€ angekommen und können aber wiederum durch andere Ersparnisse, die Mehrkosten von 3.000€ auffangen. Nachdem wir unserem Elektriker dann das „GO“ gegeben hatten, erreichten uns auch schon die ersten Hilferufe, denn diese Unmengen an Kabel, die der Papavogel  verlegt haben will, müssen ja auch irgendwo bleiben. In die Wände passen sie teilweise nicht, so viele sind es. Nach langem Hin und her, konnten jetzt aber gute Möglichkeiten gefunden werden mit Kabelschächten zu arbeiten, die entweder nicht stören oder auf ohnehin schon notwendige Kabelschächte aufbauen. Letztlich ist es so ok für uns.

Umzugskartons und Ausmisten

Ansonsten sind es ja wirklich nur noch vier Monate bis zur Hausübergabe. In unserem aktuellen Haus bedeutet das, dass wir nach und nach schon  mal mit Packen beginnen. Nicht mehr benötigte Möbel werden verkauft oder rausgeschmissen. Alles wird durchforstet. Und die Kartons werden nach und nach gepackt. Schön! Es geht wirklich voran. Irgendwie geht es einerseits ganz schnell und andererseits kann es einem nicht schnell genug sehen. Wie auch immer, wir freuen uns schon auf unser erstes Weihnachten im neuen Haus! Mit einem groooßen Weihnachtsbaum, im grooooßen Haus! Natürlich mit Glitzer!!!! 😉

Unser Vogelhaus ist dicht! Dach, Fenster, Türen und Durchsprache Sanitärausstattung

Wie schön, es wird immer fertiger. Nachdem das Dach unseres Hauses letzte Woche bereits eingedeckt wurde, haben wir diese Woche nun auch alle Fenster und Türen eingebaut bekommen. So sieht es schon richtig toll aus. Besonders die Dachziegel gefallen uns sehr gut. Sie glänzen etwas, aber nicht so stark wie Hochglanzziegel. Unsere laufen tatsächlich noch als matt durch.

Das Einzige was leider noch nicht ganz stimmt, ist die Haustür. Wir hatten uns für eine mittige Tür mit seitlichen schmalen Fenstern entschieden. Bekommen haben wir eine Tür rechts und links ein großes Fenster: Das ist definitiv falsch. Gerade dieser Punkt war mir so wichtig gewesen, weil ich die seitlichen Türen mit großem Fenster daneben überhaupt nicht mag. Nachdem wir aber gleich bei unserem Bauleiter Herr Schmidt Alarm geschlagen haben, rief der uns sofort zurück. Obwohl er eigentlich bereits Feierabend gehabt hätte. TOP!!!! Er ist wirklich immer und jederzeit erreichbar. Vor allem, wenn er merkt, dass es für uns wichtig ist. Er hat uns sofort zugesagt, dass die Tür getauscht wird.

Ebenso wie der Griff der T30-Tür, die den Zugang vom Haus zur Garage darstellen soll. Im Moment befindet sich an der Tür ein Knauf, das soll letztendlich aber eine Klinke werden.

Ansonsten hatten wir letzte Woche noch die Durchsprache mit der Firma, die unsere Sanitärrohinstallation vornimmt. Es wurden noch mal alle Abstände zwischen Dusche, Toilette, Waschbecken etc. besprochen. Ebenso auch die Positionen der Lüftungsschlitze von der Lüftungsanlage. Natürlich hatten wir bei der Bemusterung bereits alles in der Theorie geplant, es war aber doch hilfreich noch mal alles im Rohbau direkt abzumessen und anzuzeichnen. Was noch etwas zu vogelinternen Diskussionen geführt hatte, waren die Höhen der Waschbecken und Toiletten. Da wir beide nicht klein sind, wurde uns empfohlen, dass wir die Waschbecken auf einer Höhe von 90 cm und die Toiletten auf einer Höhe von 45 cm anbringen lassen. Nachdem wir das zu Hause und auch bei den Schwiegervögeln ausgiebig getestet hatten, musste ich dann aber doch sagen, dass mir beides zu hoch gewesen wäre. Ich bin 1,71 m und der Papavogel 1,85 m. Der hätte alles am liebsten noch höher. Dazu muss man auch noch sagen, er läuft IMMER mit Hausschuhen rum, ich aber auch sehr viel barfuß, was nochmal 2 cm Unterschied ausmacht. Nach langem hin und her, fiel die Entscheidung nun auf 88 cm bei den Waschbecken und 43 cm bei den Toiletten.

Mit den Lüftungsschlitzen für die Lüftungsanlage sind wir noch nicht glücklich und überlegen da nochmal upzugraden auf schönere Lüftungsgitter. Allerdings kosten die günstigsten 150€ mehr und die teuersten sogar 800€ und wir haben viiiiiele Lüftungsschlitze. Wir müssen noch mal in uns gehen.

Wo wir aber ein Upgrade genommen haben und da auch wirklich happy drüber sind, ist der Abfluss in der begehbaren Dusche im OG. Ursprünglich hatten wir einen mittigen Abfluss gewählt, was auch vollkommen ausgereicht hätte. Was uns aber nicht klar war, ist, dass man bei einer seitlichen Abflussrinne die Fußbodenheizung auch komplett in den Duschbereich ziehen kann. Als wir das, aufgrund meiner Nachfrage, erfahren haben, waren wir uns schnell einig. Auch wenn dies noch mal einen Aufschlag von knapp 500 € bedeutet. Das ist es uns wert. Im Gästebad werden wir allerdings darauf verzichten und bei dem mittigen Ablauf bleiben.

Ansonsten warten wir derzeit noch ganz gespannt auf den zweiten Teil der Bauablaufplanung. Zum Einen brauchen wir die Planung für unseren Maler- und Tapezierer und zum Anderen ist dort ja auch schon der Hausübergabe- und Einzugstermin geplant. Wir sind so gespannt!!!

Alles in allem sind wir weiterhin sehr zufrieden und freuen uns auf die weiteren Schritte. Als einer der nächsten Schritte werden auch unsere tollen Fensterbänke eingebaut: JUHUUUUUU!!!!

Hier sind noch mal ein paar Bilder von unserem Haus mit Fenstern 😊!

Es ist (an-gerichtet): Mauerwerk, Dachstuhl, Richtfest

Unser Hausbau mit HELMA

Mittlerweile können wir schon 1 Jahr zurückblicken. Am 20.5.2017 hatten wir unseren ersten Termin bei Herrn Ranze in Lehrte, und eigentlich fing alles damit an, dass wir einfach mal wissen wollten, wie unser persönliches Traumhaus aussehen könnte und ob wir es uns leisten können. Ohne Zeitdruck und ohne sofort loslegen zu müssen. Nach dem Termin waren wir aber so angefixt, dass wir sofort nach Grundstücken gesucht und auch innerhalb von zwei Tagen das für uns perfekte Grundstück gefunden hatten. Heute vor einem Jahr, am 22.5.2017 waren wir das erste Mal auf unserem Grundstück und haben noch am gleichen Abend die Reservierung abgeschickt. Tja, und nun steht sie bereits da, unsere frei geplante Stadtvilla mit 189m2 Wohnfläche, fertig gemauert und mit gerichteten Dachstuhl.

Das Richtfest

Letzte Woche, am Donnerstag den 17.5.2018, war es endlich soweit. Unser Dachstuhl wurde gerichtet, und wir luden zum Richtfest ein.

Wen haben wir zum Richtfest eingeladen

Wir bauen im 2. Bauabschnitt eines Neubaugebiets, das direkt an den 1. Bauabschnitt und an ein Baugebiet aus den 70er-Jahren angrenzt. Durch die Hanglage können wir von unserem Haus zu vielen Grundstücken blicken. Wir haben uns daher entschieden, alle Nachbarn aus dem 2. Bauabschnitt einzuladen sowie aus dem 1. Bauabschnitt und dem älteren Baugebiet alle Nachbarn, dessen Grundstücke wir von unserem Haus aus sehen können. Wir persönlich finden es einfach schön, zu wissen, wer dort überall wohnt und wollten unsere Nachbarn daher auch umgekehrt die Möglichkeit geben, zu erfahren, wer wir sind. Zu unserer großen Freude wurde unsere Einladung von vielen positiv aufgenommen, und so durften wir insgesamt ca. 60-70 Gäste zu unserem Richtfest begrüßen.

Natürlich haben wir auch unsere Familien und Freunde eingeladen. Wer es zeitlich einrichten konnte, war ebenfalls dabei. Ganz besonders haben wir uns aber gefreut, dass unser Planer Herr Ranze dabei war und uns mit einem riesigen Goldregen bewaffnet zum Richtfest gratuliert hat.

Das Buffet

Es gab drei verschiedene Nudelsalate, Bockwürstchen, Unmengen an Brötchen, Kaffee, Kuchen und Frikadellen. Einige Nachbarn hatten uns ebenfalls leckere Salate und Kuchen mitgebracht, worüber wir uns riesig gefreut haben. Lange hatten wir überlegt, wie wir das Essen organisieren und hatten uns dann für diese Variante entschieden. Für die Bockwürstchen hatten wir eine elektrische Herdplatte und einen Topf mitgebracht und unzählige Gläser mit Bockwürstchen. Obwohl wir ständig nachlegten und die Würstchen gut ankamen, befürchte ich, dass es in Zukunft viele Feiern mit HotDogs bei uns geben wird 😉

Geschenke

Ich behaupte, es richtet niemand ein Richtfest aus, um Geschenke zu bekommen. Dennoch haben wir uns riesig über die vielen tollen Mitbringsel gefreut: Blumen, Bäume, Wein, Champagner, Gutscheine von Baumärkten und Gärtnereien und Wünsche von unserer Wunschliste. Wir freuen uns riesig über jede einzelne Kleinigkeit.

Der Dachstuhl

Als wir um 14 Uhr an der Baustelle ankamen, war der Dachstuhl schon fertig gerichtet. Kurz vorher ereilten uns noch einige besorgte Stimmen, ob es denn wirklich rechtzeitig fertig wird, da zuvor noch keine Vorbereitungen getroffen worden waren. Da wir aber ein Binderdach bekommen haben und die Teile dafür im Werk bereits gefertigt und nur noch mit dem Kran aufs Haus gesetzt und befestigt werden, geht die Montage wirklich schnell.

Der Richtkranz

Den Richtkranz hatte ich in einer Gärtnerei bestellt. Zuerst wollte ich mir einen Rohling bestellen, den ich selber begrüne und schmücke. Ich bin aber der Meinung, dass wir damit kaum günstiger gewesen wären und so habe ich mich für die Variante mit der Gärtnerei entschieden und finde 50 Euro für einen fertigen Kranz mit 50cm Durchmesser (und keinem Stress inklusive) nicht zu viel.

Die Tradition

Die Tradition besagt, dass der Bauherr oder die Bauherren mit dem Zimmerer aufs Dach steigen, den letzten Nagel einschlagen, nen Schnaps aufs Haus trinken, der Zimmerer den Richtspruch aufsagt und der Bauherr sich bei den Maurern, Zimmerern und Gästen bedankt. Und genau so kam es 😉

Ich kann nur sagen, es war ein unglaubliches Erlebnis für mich. Ein sehr ergreifender Moment, den ich unglaublich genossen habe.

Sowohl der Papavogel als auch ich durften einen letzten Nagel ins Gebälk einschlagen  und gemeinsam mit dem Zimmerer haben wir drei Schnapsgläser erfolgreich in unserem künftigen Schlafzimmer zerschellt. Es heißt, wenn die Gläser zerschellen, bringe es Glück für den weiteren Bau, wenn sie heile bleiben, bringe es ein schlechtes Omen. Bei drei kaputten Gläsern kann ich nur sagen: LÄUFT 😉

Die Schlagzeile: „Bauherrin stürzt bei Richtfest ins Unglück“…

…ist zum Glück NICHT nötig. Als ich mich aber mit einer lose aufliegenden Leiter „anlegte“, schoss mir diese Schlagzeile sofort in den Kopf 😉 Zum Glück blieb es bei einem Hirngespinst ;-)!!!

Kaputt und Glücklich

Viele feiern ihr Richtfest „open end“. Ist sicher super schön, mit kleinen Kindern aber schwierig. Deshalb haben wir uns entschieden, von 15 Uhr bis 19 Uhr einzuladen. Das hat super geklappt, und wir sind dann um 21 Uhr von der Baustelle wieder abgefahren. Schließlich hatten wir ja auch noch eine Stunde Fahrtweg, bis wir wieder zu Hause waren.

Dankeschön

An dieser Stelle möchte ich ganz besonders meiner lieben Schwiegervogelmutter einen großen Dank aussprechen, die sich ganz tapfer um unser schreiendes Microvögelchen gekümmert und uns somit ermöglicht hat, das Richtfest und besonders den Augenblick während des Richtspruchs auf dem Gerüst gemeinsam zu genießen. Ebenfalls ein riesiges Dankeschön an meinen Schwiegervogelvater, der uns tatkräftig unterstützt hat bei Aufbau und Abbau und bei der ganzen Organisation. Ebenfalls danken wir allen weiteren Helfern, die wir nicht namentlich erwähnt haben, sei es Bewirtung, Fotos, Aufbau, Meinungsäußerung etc. und ganz besonders unseren Hasenfreunden aus Berlin, die uns trotz frisch geborenem Minihasen überrascht und damit sehr glücklich gemacht haben.

Nachbarn

Vielen lieben Dank auch an alle Nachbarn, die wir bei unserem Richtfest begrüßen und kennenlernen durften. Wir freuen uns auf eine gute Nachbarschaft!!

Es hat sich einiges getan… und die ersten Mauern stehen bereits!

Die News in Kürze: Regenfälle, Terminverschiebung, erneuter Ärger über Purena, Upgrade auf bessere Unterbodendämmung und Upgrade auf größere Fenster und vor allem: die ersten Mauern stehen – juhu!

Regenfälle und Terminverschiebung

Am Donnerstag, den 5.4.2018 wäre es so weit gewesen und die Bodenplatte hätte gegossen werden sollen. Da es am Tag zuvor allerdings so heftig geregnet hat, dass man beim Betreten der aufgeschütteten Fläche um ganze 5 cm eingesunken ist, entschied unser Bauleiter, dass der Boden zunächst erneut verdichtet werden muss, bevor die Bodenplatte gegossen wird. Das war sicherlich die richtige Entscheidung, denn aufgrund der starken Hanglage und des extrem lehmigen Bodens, sind in unserem Baugebiet schon mehrere Terrassen und Winkelsteine abgerutscht. Das wollen wir ja schließlich nicht riskieren.

Das Gießen der Bodenplatte wird sich daher um etwa 1 Woche verzögern und wird alle weiteren Termine ebenfalls um ca. 1 Woche nach hinten schieben.

Erneuter Ärger über Purena

Wie sich aber später herausstellen sollte, hatten wir sogar mehr oder weniger „Glück“, dass der starke Regen für die Terminverschiebung gesorgt hatte, denn bei einem Blick auf unseren Bauwasseranschluss stellte Herr Schmidt fest, dass sich an diesem weder Zähler noch Wasserhahn befinden. Papavogel hing dann erst mal den halben Morgen am Telefon, um jemanden bei Purena zu erwischen und für Klarheit zu sorgen. Nach dem gefühlt hundertsten Anruf erklärte ihm dann die Dame am Telefon, dass wir bei unserem Auftrag zur Installation des Bauwassers keinen Zähler und auch keinen Wasserhahn beauftragt hätten!?!?!?!? DAS MUSS nämlich separat erfolgen, WENN MAN DAS MÖCHTE???? Uff….. Da fiel dem Papavogel dann auch nichts mehr zu ein, außer die Bitte um einen schnellen Lösungsvorschlag. Also wenn irgendjemand, der diesen Artikel liest, mir erklären kann was man als Bauherr mit einem Wasseranschluss ohne Wasserhahn und Zähler anfangen kann: er möge mich bitte davon in Kenntnis setzen, es interessiert mich wirklich brennend….!!!

Zurück zum geforderten Lösungsvorschlag. Vorschlag 1 der Purena-Dame: Zähler und Wasserhahn beauftragen. Dauer der Umsetzung mindestens 1 Woche. Vorschlag 2 (kam nur nach mehrfachem Drängeln): Expressbeauftragung. Umsetzung innerhalb von 24 Stunden. Kostenpunkt 70 Euro. Na klar, man hat als Bauherr ja sonst keine Ausgaben….. zumindest hat Purena ihr Expressversprechen eingehalten. Siehe da:

Bewehrung und Bodenplatte und Upgrade auf bessere Unterbodendämmung

Die Bodenplatte sollte also nun vorletzte Woche gegossen werden. Die Tage davor wurde erneut verdichtet und die Bewehrung der Bodenplatte ausgeführt. Sehr erfreulicherweise haben wir ein kostenloses Upgrade auf unsere Unterbodendämmung bekommen. Anstatt einer Sauberkeitsschicht aus 5 cm Magerbeton unter der Bodenplatte haben wir eine Untersohlendämmung bekommen, die eigentlich erst ab einem KfW55-Haus standardmäßig verbaut wird. Obwohl wir ein EnEv-Haus bauen, haben unser Bauleiter und unser Hochbauer miteinander abgestimmt, dass bei uns die bessere Untersohlendämmung verbaut wird.

Am 12. April wurde dann endlich unsere Bodenplatte gegossen. Ein paar Tage  später haben wir uns das Werk natürlich gleich angeschaut und sind alle Räume abgelaufen, haben uns an die „virtuelle“ Kochinsel in unserer „Küche“ gestellt und sind in die „Speisekammer“ gelaufen..! Achja, wenn es dann doch erst mal Wirklichkeit wird. Aber auch die ersten Schritte auf der neuen Bodenplatte waren schon ein tolles Erlebnis!!!

Upgrade auf größere Fenster

Relativ zeitgleich mit der Fertigstellung der Bodenplatte bekamen wir einen Anruf von unserem Bauleiter Herr Schmidt. Bei der Planung der Fenster ist der Ingenieurin von HELMA ein Fehler unterlaufen. Und zwar hat der Lieferant unserer Fenster zurückgemeldet, dass das Fenster, das als zweiter Fluchtweg im Obergeschoss deklariert wurde, nicht groß genug sei. Das Fenster muss also zwingend um 3 cm vergrößert werden, um den gesetzlichen Vorschriften gerecht zu werden. Zunächst bekamen wir etwas Panik, ob uns dadurch weitere Kosten entstehen. Herr Schmidt versicherte uns jedoch sofort, dass das ein Planungsfehler von HELMA sei und HELMA daher auch die zusätzlichen Kosten in voller Höhe übernehmen wird. Herr Schmidt hat uns sogar ein kostenloses Upgrade für alle im Obergeschoss befindlichen Fenster angeboten, damit die äußere Optik gleich bleibt. Nachdem wir gedanklich noch mal alle Räume eingerichtet haben, haben wir das Upgrade dankend angenommen und freuen uns jetzt auf größere Fenster. Mit einer Ausnahme: die drei Fenster auf der Hauseingangsseite. Da unter dem einen Fenster unsere Bettanlage stehen wird, und diese ein Kopfteil mit einer Höhe von 1 m hat, hatten wir schon bei der regulären Planung die Fenster auf dieser Hausseite entsprechend erhöht.

Fehler sind menschlich und passieren. Entscheidend ist letztlich immer, wie solche Probleme gelöst werden. In unserem Fall kann man wirklich nur sagen: DAUMEN HOCH. Wir sind total begeistert, dass wir sofort einen so tollen Lösungsvorschlag erhalten haben und nun sogar von größeren Fenstern in allen Räumen im Obergeschoss profitieren. Und das vollkommen kostenlos! TOP!!!

Die ersten Mauern stehen

Für die letzte Woche stand nun das Mauerwerk im EG auf dem Terminplan. Innerhalb von zwei Tagen wuchsen die kompletten Außenmauern im EG in die Höhe. Es ist ein tolles Gefühl zu beobachten, wie man jedem Tag seinem Traumhaus ein wenig näher kommt.

Diese Woche soll das EG fertiggemauert werden, die Stahlbetondecke vom EG und die Bautreppe eingebaut und das Gerüst aufgestellt werden. Wenn diese Meilensteine geschafft sind, bekommen wir auch die Info, wann unser Richtfest stattfinden wird, und ich kann zur Planung schreiten…;-)

Ostergrüße und Terminplanung für die kommende Woche

Die VogelHausbauer sagen ihren treuen Lesern „DANKE“ für die vielen Klicks und die rege Anteilnahme an unserem großen Projekt „VogelHausbau“.

Wir wünschen allseits FROHE OSTERN und schöne Stunden im Kreise der Familien!

Bei uns geht es nächste Woche weiter (wenn der Baustrom bis dahin installiert wurde 😤) mit dem Gießen der Bodenplatte! Ein weiterer großer Meilenstein!

Am 5.4.2018 ist es soweit und wir sind schon ganz gespannt und melden uns spätestens dann natürlich wieder mit Fotos von der Baustelle!

Liebe Grüße an alle und ein schönes Osterfest wünschen

Mamavogel, Papavogel, Minivogel und Microvögelchen

Der Hochbau beginnt. Doch eine Ungewissheit bleibt: der Baustrom..

Nächste Woche soll es losgehen mit dem Hochbau. Am 5.4.2018 sollen Frostschürze und Bodenplatte gegossen werden. Doch dafür benötigen wir natürlich Baustrom und Bauwasser. Letzte Woche sind nun die Säule für den Baustrom und der Bauwasseranschluss montiert worden.

Nachdem wir bei Purena wegen des Bauwassers etwas Druck gemacht hatten, klappte das alles problemlos. Nun macht uns aber leider Avacon bezüglich des Baustroms das Leben schwer. Kein Mensch weiß wieso, aber es hängen insgesamt vier Parteien dran um uns mit Baustrom zu versorgen:

  • Ein Tiefbauer (nicht unserer) der einen Graben für den Baustrom machen muss ✔️
  • Ein Elektriker von Avacon, der das Stromkabel verlegt und die Säule hinstellt✔️
  • Unser Elektriker von HELMA, der dann gemeinsam mit einem Elektriker von Avacon den Baustromkasten mit Zähler anbringt. ❗️

Aber solange Avacon sich nicht bei unserem Elektriker gemeldet hat, kann dieser wichtige letzte Vorgang nicht erfolgen.🤦‍♀️ Die sind nicht mal bereit die Kontaktdaten an uns oder unseren Elektriker weiterzugeben.

Aber ohne Baustromkasten kein Baustrom und ohne Baustrom kein Hochbau. 🤷‍♀️

Es wird also mal wieder spannend. Wird Avacon es noch rechtzeitig schaffen??????

Jetzt heißt es DAUMEN DRÜCKEN!!!!

Auskofferung für die Bodenplatte und Durchsprache der Gestaltung der Außenanlagen

Diese Woche haben wir uns noch mal mit Herrn Hörning auf der Baustelle getroffen. Diese Woche wurde auch die Auskofferung für die Bodenplatte vorgenommen. Das war ein richtig tolles Gefühl, das erste Mal die genauen Umrisse unseres Hauses sehen zu können und sich besser vorstellen zu können, wo sich später die einzelnen Räume befinden werden. So sieht es jetzt aus:

Bei der Durchsprache mit Herrn Hörning ging es vor allem um die Stützmauern, die errichtet werden müssen, um das Grundstück über uns zu sichern, das Grundstück neben uns und um eventuelle Mauern zu den Straßen. Wir haben uns für folgende Vorgehensweise entschieden:

Mauer um das Grundstück über uns abzufangen: Hierbei handelt es sich um unseren Einfahrtsbereich und den Bereich, wo die Garage aufgestellt wird. Am Anfang der Einfahrt haben wir zu unseren Nachbarn über uns nur einen Höhenunterschied von gut 1 m. Je mehr man ins Grundstück reingeht, desto größer wird dieser Höhenunterschied und beträgt an der höchsten Stelle um die 2 Meter. Eigentlich hatten wir geplant ein Mauersystem einzusetzen, um die Stützmauern zu erstellen. Es handelt sich hierbei um das Mauersystem Terrano von KANN in der Farbe Anthrazit. Bei 1 m Höhenunterschied ist das auch kein Problem, wenn dann allerdings 2 m abgefangen werden sollen, dann ist das durch das Mauersystem nicht mehr sicher zu realisieren und wir müssen auf hässliche Winkelstützen zurückgreifen. Glücklicherweise handelt sich aber um den Bereich wo ohnehin unsere Fertiggarage von den GC Profis aus Nienhagen aufgestellt wird, sodass die Winkelstützen nur seitlich sichtbar sein werden. Bei dieser Thematik wurde uns auch erstmals klar, dass wir die Mauer bei dem Garagenkauf bisher nicht bedacht und somit größentechnisch nicht berücksichtigt haben. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil die Garage ohnehin erst nach Abruf und erneutem Vermessen individuell für uns angefertigt wird. Der große Vorteil bei den GC Profis: die Flexibilität und Individualität!!! Hier auf dem Bild habe ich zur Verdeutlichung eingezeichnet, um welchen zu stützenden Bereich es sich in etwa handelt. Der grüne Bereich kann durch das Mauersystem Terrano von KANN abgedeckt werden, der rote Bereich muss durch Winkelstützen gesichert werden. Das Mauersystem Terrano von KANN kann übrigens auch als Pflanzstein benutzt werden. Dafür wird der oberste Mauerstein mit Erde befüllt (der Rest zur Stabilisierung mit Beton). Im Einfahrtsbereich möchte ich dann später die Pflanzsteine nutzen, um jahreszeitliche Bepflanzung vorzunehmen. Zum Beispiel Geranien oder Petunien im Sommer, Stiefmütterchen im Herbst/Winter, Primeln und Frühjahrsblüher im Frühjahr.

Mauer zu den Straßen hin (um die Ecke): Rein theoretisch wäre hier keine Mauer notwendig. Wir haben von der Terrasse bis zur parallel laufenden Straße einen Höhenunterschied von ca. 2,5 m auf ca 5 m Tiefe. Um diesen Höhenunterschied zu überwinden und dabei möglichst viel vom Garten nutzen zu können, hat Herr Hörning uns vorgeschlagen von der Terrasse ca 1 m zu böschen (hier wird ein Hangbeet entstehen) und mit dem zuvor abgetragenen Mutterboden den Garten darunter um 1,5 m aufzuschütten und zur Straße hin wiederum eine Böschung von 0,5 m zu machen (hier werden Hecken und Büsche eingepflanzt werden), sodass wir effektiv noch 1 m über der Straße enden und hier auch wieder mit dem Mauersystem Terrano von KANN arbeiten werden. Zur Straße hin wird also eine anthrazitfarbene Mauer in Höhe von 1 m entstehen, die sich dann auch um die Ecke herum ziehen wird bis zur Einfahrt hin. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir dann auf die Mauer einen anthrazitfarbenen Stabmattenzaun setzen lassen. Ganz nebenbei hat diese Planung noch den netten Nebeneffekt, dass wir durch die Wiederverwendung des Mutterbodens weniger Mutterboden abfahren und entsorgen lassen müssen.

Mauer zu unseren Nachbarn neben uns: Da wir mitten in den Hang reinbauen und uns zum seitlichen Nachbargrundstück hinten eingraben, mittig und vorne aufschütten, müssen wir auch hier sicherstellen, dass weder das Grundstück unserer seitlichen Nachbarn noch unser Grundstück abrutscht. Da unsere Nachbarn sich aber von vorne mit einem Split-Level-Haus in den Berg eingraben um dann mittig zum 1.OG hin aufzuschütten und hinten im Berg das Grundstück so zu belassen, wie es gewachsen ist, werden wir mit unseren Nachbarn gemeinsam versuchen so viel wie möglich miteinander zu böschen, sodass hoffentlich keine oder nur sehr wenig Stützmauern notwendig sein werden. Unsere seitlichen Nachbarn werden ebenfalls demnächst mit dem Bau beginnen, so dass wir das im Verlauf erst mal abwarten können, wie sich die Grundstücke entwickeln.

Zeitpunkt der Umsetzung: Wer uns kennt, weiß, dass wir bei solch großen Projekten nur ungerne etwas dem Zufall überlassen und alles akribisch planen. Das Gleiche gilt für die Umsetzung: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Wir werden daher alles, was zum jetzigen Zeitpunkt von den Außenanlagen schon sinnvoll angelegt werden kann, auch jetzt bereits anlegen lassen. Das werden die Mauern zu den Straßen sein, das Hangbeet von der Terrasse zum Garten und die Stützmauern zu unseren Nachbarn über uns. Ebenfalls soll zeitgleich die Terrasse glatt gezogen, aber natürlich noch nicht gepflastert werden. Von der Terrasse in den Garten sollen 4-5 Treppenstufen hinabführen. Die Treppe wird parallel zu unserer Grundstücksecke (Eckgrundstück) angelegt werden. Wir haben uns hier für die Via Leano Stufen von KANN in der Farbe Sandstein entschieden. Die Terrasse wird später in gleichem Farbton gepflastert werden. Auf dem folgenden Bild habe ich die wichtigsten Elemente eingezeichnet:

Schwarz: Mauern, die bereits zum jetzigen Zeitpunkt errichtet werden.

Blau: Hangbeete/Böschung

Rot: Terrasse

Grün: Treppenstufen, die von der Terrasse in den Garten führen.

Tag 5/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten / Feinabsteckung

Am Freitag war bereits der Fünfte und letzte Tag von 5 geplanten Tagen für die Erschließungs- und Erdarbeiten. An diesem Tag war auch der Vermesser nochmal vor Ort und hat die Feinabsteckung vorgenommen.

Die Feinabsteckung war notwendig um die genauen Punkte für die Errichtung der Bodenplatte festzulegen. Maßgeblich sind hierfür die genaue Höhe und die Außenkanten des geplanten Gebäudes.

Die Erdarbeiten sind nun fertiggestellt und alles ist vorbereitet um mit der Herstellung der Bodenplatte zu beginnen. Nun kann man sich schon besser vorstellen, wie unser Grundstück nach Fertigstellung aussehen wird und wir konnten bereits den schönen Ausblick genießen, den wir später von unserer Terrasse aus haben werden.

Hier sind einige Fotos von den Arbeiten und dem fertiggestellte Ergebnis:

Diese Woche werden Baustrom und Bauwasser gelegt und dann geht es nach Ostern weiter:

3.4.2018 Frostschürze

6.4.2018 Bodenplatte

Es ist einfach so schön, dass es jetzt richtig losgeht und man sich jetzt mit kleinen Schritten seinem großen Ziel nähert!!!

Tag 4/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten /Mehrkosten / Zeitplan

Gestern war bereits Tag 4/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten. Zusammen mit dem kleinen Microvögelchen bin ich am Vormittag auf die Baustelle gefahren, um zu sehen, wie es vorangeht und um mit Herrn Hörning zu besprechen, welche Mehrkosten auf uns durch die veränderten Maße zukommen werden.

Es hat sich wirklich schon ganz schön was getan. Die Fläche für Haus und Terrasse war gestern schon fast vollständig aufgeschüttet und auch der Gartenbereich war schon recht gut angelegt. Das Helle auf den Fotos ist die Kiesschicht für die Gründung und das Braune ist die abgetragene Erde, die für die Anlage des Gartens wiederverwendet werden kann. Und das ist definitiv die gute Nachricht, dass wir durch diese Wiederverwendung deutlich an Kosten sparen können. Nichtsdestotrotz werden wir durch die fehlerhaften Höhenangaben vermutlich Mehrkosten in Höhe von 15.000 – 20.000 Euro haben. Die Kosten entstehen durch den Mehrbedarf an Kies und dadurch, dass wir deutlich mehr Mauer benötigen, um das Grundstück über uns abzusichern. Durch die Ersparnis auf der anderen Seite wird es sich aber auch wieder etwas relativieren und möglicherweise werden wir zu unseren seitlichen Nachbarn weniger Stützmauer benötigen. Das alles wird sich allerdings erst im weiteren Verlauf der Bauarbeiten konkretisieren.

Am Abend sah es auf unserem Grundstück schon richtig gut aus. Der Bagger wurde bereits „eingepackt“ und die letzten Befestigungen wurden vorgenommen.

Heute geht es nun weiter mit den letzten Schliffen und mit der Feinabsteckung durch den Vermesser. Beitrag und Bilder folgen in Kürze.

Tag 3/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten

Heute wurden die ersten Kiesschichten geliefert und verbaut.

Ich sage ganz herzlichen Dank an unsere Nachbarin über uns, die mich wieder so wunderbar mit Fotos versorgt hat. 😊👍🏻

Morgen bin ich wieder selber vor Ort und werde mal schauen was sich so getan hat.

Dokumentation durch unseren Bauleiter zur Flächendränage und die Fakten zum Höhenunterschied

Gut, dass wir einen so gewissenhaften Bauleiter bekommen haben! Herr Schmidt arbeitet wirklich sehr gewissenhaft und sorgfältig und hat schriftlich nochmal alles für uns zusammengefasst, was die aktuellen Erkenntnisse ergeben haben.

Hier sind einige Auszüge aus seinen Ausführungen zum Thema Flächendränage:

„[…] Im Fall Ihrer Gründung unter der Bodenplatte haben wir ein wasserdurchlässiges, mineralisches Polster von ca. 1 m und mehr an der höchsten Stelle des Grundstücks und weit mehr als 2 m an der tiefsten Stelle des Grundstücks zu verbauen. […] dass die Problematik der unzureichenden Wasserabführung hier nicht besteht, weil das mineralische Polster selbst wie eine Dränage wirkt und die verbaute Schichtdicke eine Flächendränage nicht erforderlich macht.

[…] Wir beziehen uns daher auf die fachlich fundierte Aussage des Ingenieurbüros und sehen in diesem Zusammenhang keine Notwendigkeit des Einbaus einer Flächendrainage unter Ihrem Wohnhaus. […]“

Des Weiteren sind hier einige Auszüge aus Herrn Schmidts Ausführungen zu den Höhenunterschieden. Immerhin entsteht dadurch keine Zeitverzögerung, das ist ja schon mal positiv:

„[…] gibt es bezüglich der Höheneinordnung des Wohnhauses Abweichungen zwischen den Höhenangaben, die uns bei der Planung zur Verfügung standen und den tatsächlichen Gegebenheiten auf der Baufläche.

In diesem Zusammenhang wäre die Oberkante des fertigen Fußbodens EG mit 141,00 m gegenüber der anschließenden Straße zu tief angelegt. Wir besprachen deshalb eine Anhebung des Hauses auf Oberkante fertiger Fußboden EG mit 141,35 m.

[…] Im ausgebaggerten Anschnitt war ein anstehendes Gelände in einer Höhe von mehr als 2 m festzustellen. Zusammen mit Ihrer nördlichen Nachbarin berieten wir die spätere Abfangung. […]

[…]Nach jetziger Planung sollte der Unterbau am kommenden Freitag fertiggestellt sein. Der Vermesser ist zur Feinabsteckung für diesen Tag bestellt. Kommende Arbeiten unseres Unternehmens sind durch oben genannte Punkte nicht baubehindert. […]

Nun müssen wir erstmal Abwarten welche Mehrkosten für uns entstehen werden. Aber wenigstens geht es weiter voran. Heute war bereits Tag3/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten. Hierzu später mehr.

Tag 2/5 der Erschließungs- und Erdarbeiten

Heute wurden meterweise Rohre verlegt. Es ist wirklich irre, in welch kurzer Zeit man 638 m2 mal eben völlig umkrempeln kann.

😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍

Tag 1/5 der Erschließungs- und Tiefbauarbeiten / Die Panik um die Flächendränage / 1,5 m mehr Höhenunterschied

Gestern war es nun endlich so weit. Tag 1 der 5 geplanten Tage für die Erschließungs- und Tiefbauarbeiten.

Nachdem die letzten Tage noch mal bei uns und unserem Bauleiter, nach einem erneuten Blick in den Bebauungsplan, die Frage nach der Notwendigkeit einer Flächendränage aufgekommen war und bei allen zu Hektik und Panik geführt hatte, konnte unser Bauleiter Herr Schmidt diese Frage gestern glücklicherweise dahin gehend klären, dass wir keine extra Flächendränage benötigen. Die geplante Kiesschicht unter unserem Haus wird so dick und aufwendig sein, dass sie quasi wie eine Flächendränage fungiert und das Haus damit genügend absichert, damit es nicht wegrutschen kann.

Schon am frühen Morgen begannen die Arbeiten auf unserem Grundstück. Zunächst wurden die Bäume mit dem Bagger umgeknickt und das gesamte Grünzeug entfernt.

Gegen Mittag bekamen wir dann allerdings einen Anruf von unserem Bauleiter Herrn Schmidt, dass es Probleme mit den bisher geplanten Höhen gibt sowie Differenzen zu den vom Vermesser dokumentierten Höhenunterschieden. Daraufhin machten wir uns gleich auf den Weg zu unserem Grundstück um uns ein Bild von den Gegebenheiten machen zu können.

Beim Ausheben der Erde wurde festgestellt, dass der Höhenunterschied des Geländes stellenweise bis zu 1 m größer ist als bisher angenommen. Sowohl oben wo de Garageneinfahrt hergestellt werden soll, als auch unten zur Straße hin. Auch die Höhe, auf der unser Haus geplant war, kann dadurch nicht eingehalten werden, denn das würde dazu führen, dass das Haus deutlich unter Straßenniveau liegen würde und somit wäre ein Befahren von der Straße zur Garageneinfahrt nicht mehr ohne Weiteres möglich. Das Haus muss also ca 35 cm höher gegründet werden. Dadurch muss auch deutlich mehr ausgekoffert werden als gedacht, wir benötigen mehr Erde zum Befüllen, größere Stützmauern und eine neue Genehmigung vom Bauamt. Natürlich führt das Ganze auch zu höheren Kosten und das, obwohl wir das Baugrundgutachten schon vor Beginn der ganzen Planungen durchführen ließen, um genau diese bösen Überraschungen zu vermeiden. Leider mussten wir jetzt lernen, dass das leider trotzdem passieren kann. Warum und wann letztendlich diese fehlerhaften Annahmen passiert sind, lässt sich nicht abschließend nachvollziehen, es ist aber anzunehmen, dass das an der schwierigen Beschaffenheit des Geländes liegt. Diese war extrem hügelig und sehr schwer vom Höhenniveau einzuschätzen. Außerdem ist die Hanglage an dieser Stelle besonders extrem.

Wie hoch die zusätzlichen Kosten ausfallen werden, werden wir vermutlich erst mit der Rechnung erfahren. Wir hoffen, dass es sich einigermaßen im Rahmen hält – wir werden auf jeden Fall berichten.

Ansonsten war es natürlich superschön zu sehen, wie es jetzt vorangeht. Unser Grundstück sieht ohne das Gestrüpp gleich viel größer aus und man kann sich noch besser vorstellen, wie es später aussehen wird.

Morgen geht es dann weiter mit den Erdarbeiten und mit der Verlegung der Rohre.

 

Bilder der Grobabsteckung, das erste „Traumhaus“ steht bereits und weitere Verzögerungen wegen erneutem Wintereinbruch

Heute waren wir an unserem Grundstück und haben uns mal die Grobabsteckung angeschaut. Wow, das ist schon echt toll, wenn man das erste mal ganz grob ablaufen kann, wo sich wohl welches Zimmer später befinden wird. Wir sind nach wie vor von unserem Grundstück total begeistert. Die Lage und der Schnitt unseres Baugrundstücks sind für uns wirklich nicht besser denkbar. Auch waren wir von der Größe sehr positiv überrascht. Durch die Grobabsteckung haben wir gesehen, dass das Grundstück doch größer sein muss, als wir bisher angenommen haben. Aufgrund der noch fehlenden Grundstücksgrenzen könnten wir das bisher immer nur grob abschätzen.

Aufgrund des ganzen Grünzeugs war es mir leider nicht möglich, ein Foto von allen vier Pflöcken zu knipsen. Auf dem folgenden Foto habe ich zwei gegenüberliegende Eckpunkte markiert.

Dieser Pflock begrenzt unser Haus in Richtung Straße und Ausblick. Hier wird sich später die Terrasse und der Zugang zum Garten befinden.

Besonders erfreut hat uns, dass wir bereits ein kleines Traumhaus auf unserem Grundstück stehen haben, nämlich ein traumhaftes Dixi-Klo. Passender Weise direkt neben unserem Bauschild zu unserem HELMA – Traumhaus! 😂😂😂

Die nicht so gute Nachricht des Tages ist allerdings, dass sich der Baustart nochmals verschieben wird. Wie auf den Bildern bereits unschwer zu erkennen ist, hat es heute erneut heftig geschneit und auch nächste Woche soll es noch mal richtig kalt werden. Nach aktuellem Stand wird Herr Hörning mit seinen Mitarbeitern dennoch am Montag mit den Erd- und Tiefbauarbeiten beginnen können. Die Gründung wird jedoch vermutlich erst Anfang April beginnen können. Das ist natürlich ärgerlich, aber nicht zu ändern. Wie sagte meiner Mutter immer so schön: „Es kommt so, wie es kommen soll!“. Recht hatte sie und das wird sie auch diesmal behalten! 😘 😇

Grobabsteckung

Heute geht es endlich los auf unserem Grundstück. Heute wird die Grobabsteckung vorgekommen.

Aber was ist das eigentlich und wer führt diese Arbeiten durch oder kann man die Grobabsteckung sogar selber machen?

Die Grobabsteckung gehört neben der Erstellung des Lageplans, der Feinabsteckung und der Hauseinmessung zu den Vermessungstätigkeiten bei einem Hausbau und wird in der Regel vom Bauherr beauftragt. Dazu wendet sich der Bauherr an ein Vermessungsbüro, bittet um die Zusendung eines Angebots und beauftragt die Grobabsteckung schriftlich.

Die Durchführung der Grobabsteckung

Die Grobabsteckung an sich erfolgt, kurz bevor die Erdarbeiten beginnen sollen. Der Vermesser geht dazu mit Pflöcken bewaffnet, wo der Erdaushub für das Haus vorgenommen werden soll.

Kann man die Grobabsteckung selber machen?

Was sich jetzt vielleicht nicht sonderlich anspruchsvoll anhört, ist dennoch aber eine grundlegende Arbeit für die Erdarbeiten und sollte natürlich fehlerfrei ausgeführt werden. Bei der Markierung wird nämlich auch der Höhenbezugspunkt für die Erdarbeiten vorgegeben. Wenn sich in der Grobabsteckung größere Fehler eingeschlichen haben, könnte das also einen großen und kostspieligen Aufwand mit sich ziehen. Aus diesem Grund sollte man sich ganz genau überlegen, ob man die Grobabsteckung selber machen möchte und Kosten zu sparen oder lieber auf Nummer sicher geht und diese Investition tätigt.

Kostenpunkt Grobabsteckung

Die Grobabsteckung kostet Geld. Und für das, was dort zu tun ist, sogar relativ viel. Wir zahlen ganze 595,- € für die Grobabsteckung. Man muss aber dazu sagen, dass wir KEINEN Preisvergleich durchgeführt haben. Ihr denkt jetzt vielleicht „Na, dann sind die auch selber Schuld“? Ja, das mag sein, wir haben aber unsere Gründe dafür gehabt. Das Vermessungsbüro ist uns von HELMA empfohlen worden. Unser Bauleiter Herr Schmidt arbeitet schon seit vielen Jahren mit diesem Vermessungsbüro zusammen. Bei der Durchsprache der durchzuführenden Arbeiten, wusste der Vermesser sofort, welche Besonderheiten aus welchen Gründen zu beachten sind. Die Kommunikation stimmt und es hat uns mehrere Irritationen und Nachfragen erspart. Allein die Aussage „Herr Schmidt weiß genau was er beauftragt und warum das notwendig ist“, hat uns ein sicheres Gefühl gegeben. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, wir fühlen uns mit dieser Vorgehensweise aber sehr wohl.

Wie geht es nach der Grobabsteckung weiter

Wenn die Grobabsteckung vorgenommen wurde, dann können die Erdarbeiten losgehen. Bei uns wird die Erdarbeiten die Firma Galabau Plus GmbH durchführen. Wir haben uns nun schon einige Male mit Herrn Hörning, dem Geschäftsführer der Galabau Plus GmbH getroffen und alles detailliert durchgesprochen. Herr Hörning ist absoluter Profi auf dem Gebiet des Tiefbaus und der Außenanlagen, das merkt man einfach sofort. Da die Galabau Plus GmbH im Harz ansässig ist, sind Grundstücke mit Hanglage keine Besonderheit für Herrn Hörning und seine Mitarbeiter. Das ist natürlich sehr hilfreich, denn da wir in unserem Wohngebiet eine Steigung von rund 7% haben und die Bodenverhältnisse nicht besonders gut sind, sind schon jetzt einige Terrassen von anderen Neubauten abgerutscht. Das muss ja nicht sein. 😉

Am Montag, den 19.3.2018 wird Herr Hörning dann also mit seinen Mitarbeitern auf unserem Grundstück mit den Erdarbeiten beginnen. Was genau zu tun ist und wie es vorher und nachher aussieht, werden wir natürlich berichten.

Bauwasser

Ob unser Wasserversorger nun unsere Androhung der täglichen Anrufe gelesen hat oder nicht: Das Angebot von Purena ist endlich da und auch sofort unterschrieben wieder zurückgegangen! Wir haben also endlich Bauwasser und dem geplanten Baustart sollte nun nichts mehr im Wege stehen… HOFFENTLICH!!!!

Die Chronik der Betonmonster

Weil die Geschichte um die Betonmonster doch irgendwie etwas aufreibend war und weil mich nun schon vermehrt entsetzte Reaktionen ereilt haben, möchte ich die Gelegenheit nochmal nutzen, um noch ein paar Bilder der Winkelstützen zu verewigen.

Um nochmal die Ausmaße festzuhalten:

  • Ca. 40 Winkelstützen a‘ 420 kg
  • Einzelmaße 180x80x100x10
  • Insgesamt sprechen wir von 17.000 kg Beton (-Monstern)

Die (falsche) Anlieferung der Winkelstützen am 21. und 22.2.2018:

Das Grauen, dass sich uns gestern offenbarte:

Die heutige Entfernung der L-Steine:

Nun erfreuen sie einen anderen Grundstücksbesitzer:

Wir sind gespannt, ob die 17.000 kg nochmal umziehen dürfen, denn wenn uns nicht alles täuscht, dann liegen sie jetzt auf dem Grundstück, das als nächstes bebaut wird. 🤣

Frühlingsausflug in die neue Walheimat oder „das Rätsel um 17.000kg Beton“!!!!

Der spontane Wintereinbruch ist zu Ende und der Frühling lässt sich endlich blicken. Sonntag, 17 Grad und Sonnenschein – für uns die ideale Kombination für einen spontanen Sonntagsausflug in unsere neue Wahlheimat. Es blühen sogar schon Krokusse auf unserem Grundstück.

Nachdem das Gestrüpp auf unserem Grundstück durch Frost und Winter weitestgehend vertrocknet ist, hatten wir endlich mal die Möglichkeit unser Grundstück richtig zu betreten. Nun könnten wir auch mal ungefähr ablaufen, wo wohl unser Haus später stehen wird, und haben mal wieder den schönen Ausblick genossen.

Auch unser Minivogel hatte viel Spaß dabei.

Und unser Microvögelchen war natürlich auch tatkräftig dabei und hat schon mal angefangen Steine zu sortieren, damit der Tiefbauer nächste Woche nicht so viel zu tun hat.

Was uns allerdings vor ein großes Rätsel gestellt hat, sind rund 40 Winkelstützen mit jeweils 420kg!!!!!

Diese Kolosse „schmücken“ nämlich neuerdings unser Grundstück. Deswegen haben wir den gestrigen Ausflug auch genutzt um uns a) mal bei unseren neuen Nachbarn vorzustellen und b) herauszufinden, wem diese Betonklötze gehören könnten. Leider aber wären wir nicht sehr erfolgreich bei unserer Recherche. Allerdings hatte unsere Nachbarin über uns zufälligerweise ein Foto von dem Lkw gemacht, der die Winkelstützen abgeladen hat, sodass wir zumindest den Lieferanten in Erfahrung bringen konnten.

Nach einiger Telefoniererei war zumindest geklärt, wer veranlasst hat, dass die Dinger bei uns zwischengelagert werden, und wurde gebeten die Winkelstützen schleunigst umzulagern.

Tatsächlich wurde der Aufforderung auch umgehend nachgekommen und sie schmücken nun ein anderes Grundstück. Na dann bin ich ja mal gespannt, wann die nächste Beschwerde bei der besagten Baufirma eintrudelt 🙈.

Dann steht der Grobabsteckung am Mittwoch ja nichts mehr im Weg! Eine Sache könnte allerdings noch spannend werden. Nämlich der Bauwasseranschluss bei unserem Versorger „Purena“. Seit nunmehr zwei Monaten versucht der Papavogel nun schon die Damen und Herren dazu zu bewegen uns ein Angebot zu schicken. So richtig einfach gestaltet sich das aber nicht. Krankheitsfälle, keine Kapazitäten. Bei allem Verständnis für solche Probleme: ohne Bauwasser kein Hausbau! Und den wollen wir jetzt echt nicht nochmal verschoben haben und schon gar nicht, weil wir das Angebot noch nicht vorliegen haben. Naja, Papavogel gibt nicht auf und wird weiterhin den Versorger „stalken“. Ab heute wird die Frequenz von wöchentlich auf täglich erhöht 😉! Wir halten euch auf dem Laufenden!!!

Schnee, Schnee und nochmal Schnee

Tjah, das war wohl ein Satz mit X… Baustart am 12.3.2018? Nein, denn genau jetzt muss ja der Wintereinbruch kommen! 🙄

So sah unser Grundstück am Mittwoch aus:

Zum Glück soll der Winter ja genauso schnell gehen wie er gekommen ist, daher hält sich die Verzögerung in Grenzen.

Die neuen Termine stehen bereits:

14.3.2018 Grobabsteckung

ab 19.3.2018 Tiefbau- Erdarbeiten

23.3.2018 Feinabsteckung

ab 26.3.2018 Hochbau

Macht nichts, wir sind weiterhin guter Dinge und freuen uns einfach, dass es endlich bald losgeht.

Hausbau – Sidetalk : Krippenplatz/ KiTa-Platz

Heute haben wir einen für uns sehr wichtigen Meilenstein geschafft. Er hat zwar nicht unmittelbar mit unserem Hausbau zu tun, aber mit dem darauffolgenden Umzug:

Wir haben heute die Aufnahme für die Betreuung unserer Kinder unterschrieben!

Leider sind die verfügbaren Betreuungsplätze auch in unserer neuen Wahlheimat ein Grund zur Beunruhigung. Die Betreuungsplätze sind leider sehr knapp. Umso glücklicher sind wir, dass wir diese Sorge nun nicht mehr haben, wir auch noch die Plätze in unserer Wunscheinrichtung (Kindergarten und Krippe in einem Haus) bekommen haben und unser Minivogel und unser Microvögelchen auch nach dem Umzug zusammenbleiben können und nicht in verschiedene Einrichtungen gehen müssen!

Super, super, super!!!

Offizieller Baubeginn

Es ist soweit, der offizielle Termin zum Baubeginn steht. Am 12.3.2018 soll es endlich losgehen.

Die Witterung darf uns natürlich keinen Strich durch die Rechnung machen, aber ich bin guter Dinge!!

Es ist ein sehr gutes Gefühl, dass es nun bald wirklich richtig losgeht!!

Unser HELMA Traumhaus – juhu wir haben ein Bauschild

Juhu, es geht voran: Wir haben endlich ein Bauschild auf unserem Grundstück, auf dem wir unser Haus – unser Traumhaus bauen.

„Hier entsteht ein individuelles HELMA Traumhaus“.

Ohja, es wird unser Traumhaus, das wir hier bauen und es wird absolut individuell! Wie sehr wir uns doch freuen!!!

Fliesen – die Qual der Wahl

Vorgestern waren wir nochmal beim Fliesenzentrum in Sülzetal und haben uns Fliesen angeschaut, die wir in Küche/Wohn-/Esszimmer, Flure, Speisekammer, Abstellraum und HWR verlegen lassen können.

Leider konnten wir noch keine entgültige Entscheidung treffen. Fest steht für uns, dass die Fliesen eher hell werden sollen. Irgendetwas zwischen weiß und Sand vermutlich. Zur Debatte stehen auch Fliesen in Holzoptik. Leider sind diese aber, vor allem in weiß, gar nicht so günstig. Wir bekommen nun vom Fliesenzentrum noch ein Muster einer Holzoptik-Fliese, die wirklich von der Optik und der Struktur her mit Holz zum verwechseln ähnlich ist. Des Weiteren haben wir uns gestern Abend noch zwei Fliesen als Muster bestellt. Und zwar handelt es sich um die beiden Fliesen, die im Badezimmer als Umrandung der Dekor-Fliese in Frage kommen – Marazzi Plaster Sand und Marazzi Plaster Butter.

Die Fliesen im Badezimmer und im Gästebad stehen allerdings schon definitiv fest.

Diese Kombination aus Wand- und Bodenfliese soll es werden, dazwischen kommt allerdings am Boden noch eine Umrandung aus der bereits erwähnten Marazzi Plaster Fliese in Sand oder Butter.

Bei der Wandfliese handelt es sich um die Fliese Marazzi Allmarble Frappuccino und bei der Bodenfliese um die Fliese Marazzi Plaster Dekor.

Dazu passend haben wir dieses Mosaik gefunden, dass wir in den bodengleichen Duschen verlegen lassen werden.

Fensterbänke

Fensterbänke – der Eine sucht sich welche bei der Bemusterung aus und der Andere (wir zum Beispiel) hat eine ganz spezielle Vorstellung im Kopf, von der er nicht abweichen kann oder will 😂!

Obwohl Helma drei wirklich schöne Fensterbänke zur Auswahl anbietet, haben wir uns entschieden die Fensterbänke direkt beim Händler zu bemustern. Wir hatten schon lange eine ganz bestimmte Fensterbank im Auge und bangten nun darum, dass wir diese auch bekommen können.

Es handelt sich dabei um eine Marmorfensterbank namens „Emperador dark“. Das ist ein brauner Marmor aus Spanien – wir finden ihn wunderschön!!

Letzte Woche waren wir nun bei dem Vertragshändler unseres Fliesenlegers und waren super glücklich, als der Händler uns nach einigen Recherchen mitgeteilt hat, dass er uns diese Fensterbänke besorgen kann. Natürlich bedeutet das für uns einen Aufpreis, den wir aber in unserer Gesamtkalkulation bereits berücksichtigt hatten.

Jedenfalls sind wir total happy. Es ist schon Wahnsinn, wie sich unser Traumhaus, zumindest in der Theorie, schon so langsam aus vielen kleinen Puzzleteilen zusammensetzt! Einfach super schön!!

Baugenehmigung – jetzt kann (könnte) es losgehen

Wow, was für ein Gefühl! Heute ist sie endlich ins Haus geflattert – unsere Baugenehmigung! Mit gerade mal einem Monat Bearbeitungszeit für eine komplette Baugenehmigung für eine Stadtvilla mit Doppelgarage und Stützmauern, hat das Bauamt wirklich gute und schnelle Arbeit geleistet!! 👍🏻 Und das obwohl es mehrere Rückfragen und Änderungen bedurfte.

Jetzt könnte es also wirklich losgehen mit dem Bau unseres Traumhauses, wenn da nicht der Winter wäre.

Laut unserem Bauleiter benötigen wir 2 Wochen am Stück Temperaturen über 5 Grad 🤔 um beginnen zu können. Ich glaube, ich habe mir noch nie so früh im Jahr gewünscht, dass der Winter bald vorbei ist 😂😂

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen unseren Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein aufregendes, neues Jahr 2018.

Wie das nun mal alljährlich ist, war auch unser diesjähriger Jahresendspurt stressig.

Ein ausführlicher Bericht über unsere Bemusterung erfolgt daher erst Anfang 2018.

Im Moment warten wir voller Vorfreude auf die Baugenehmigung und sind guter Dinge mit allem was uns noch bevorsteht!

Wir danken allen unseren Lesern für die Anteilnahme an unserem Bauvorhaben und freuen uns euch auch im nächsten Jahr mit neuen, spannenden Artikeln versorgen zu können!

Alles Liebe von den vier Vögeln!!!

Die Bemusterung – unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Nächste Woche ist es endlich so weit: Wir dürfen zur Bemusterung. Shoppen xxl sozusagen 😂

Bis dahin müssen aber auch noch einige Vorbereitungen getroffen werden, da wir ja noch bis zur Bemusterung die Möglichkeit haben  kostenlose Änderungen vorzunehmen. 

Wir haben daher bereits einige Möbel nochmal ausgemessen und in einer App die kritischen Zimmer bereits komplett geplant. Dabei hat sich auch ergeben, dass wir bei unserer Küche noch zwei, drei Änderungen vornehmen wollen. Deswegen steht diese Woche nun auch noch ein Termin im Küchenstudio an. 

Was nun noch fehlt ist der HWR, den müssen wir noch etwas durchplanen, ansonsten sind wir schon ganz gut aufgestellt. Wir wissen was wir ändern müssen uns wo die Anschlüsse hinsollen.

Der aktuelle Helna-Standard in der Bemusterungswelt ist aus unserer Sicht schon sehr gut, bei einigen Punkten war aber von Anfang an klar, dass wir upgraden wollen.

Wir sind gespannt was auf uns zukommt und freuen uns schon jetzt sehr darauf. 

Hier sind schonmal einige Beispiele aus dem aktuellen Standard:

Der Bemusterungstermin steht

Juhu, endlich steht unser Bemusterungstermin fest. Mitte November ist es endlich soweit und wir können unser Haus komplett ausstatten. Darauf freuen der Papavogel und ich (Mamavogel) uns schon die ganze Zeit. Natürlich haben wir schon viele Ideen und wir waren mit unserem Planer Herrn Ranze ja auch schon in der Vorbemusterung gewesen (Artikel hierüber folgt), um die Extra-Kosten in der Finanzierung mit einplanen zu können, aber dann wirklich alles so richtig durchzuplanen, ist dann echt das Highlight für uns. 

Erstmal bin ich aber von der Vorab-Planung von Helma sehr begeistert. In der Termin-Absprache wurden wir sogar gleich gefragt, mit wievielen Personen wir kommen, ob wir unsere Kinder mitbringen (da der Besprechungsraum entsprechend gewählt wird) oder wie wir betreuungstechnisch auf unsere Kinder Rücksicht nehmen müssen. 

Unser Microvögelchen nehmen wir natürlich mit und der Minivogel ist ja erstmal im Kindergarten. Später dann kommen Omavogel und Opavogel und holen den großen ab und nisten sich dann auch über Nacht bei uns ein, so haben wir keinerlei Zeitsruck! PERFEKT!!

Nun erstmal zur Planung. Empfangen werden wir an unseren Bemusterungstagen mit eigenen Parkplätzen, bevor es dann zur Durchspräche geht. Auch unseren Bauleiter werden wir an diesen Tagen kennenlernen. 

Folgenden Ablaufplan haben wir bekommen: 




Dies ist der Lageplan vom Helma-Musterhauspark in Lehrte, die Zahlen kennzeichnen die Stationen 

Wir sind schon mächtig gespannt. Währenddessen versuchen wir schonmal unsere Vorstellungen zu sammeln und etwas zu planen. Auch versuchen wir unsere Wünsche und Vorstellungen aus der Vorab-Bemusterung zusammenzutragen und abzuwägen. Was wir schon in der Vorab-Bemusterung alles erfahren haben, werdet ihr hier im nächsten Artikel lesen können. 

Grundstück – jetzt gehört es endlich uns! 

Heute, am 19.9.2017 hatten wir, wie vereinbart, den Notartermin zum Grundstückskauf!!

Es hat alles geklappt – jetzt gehört es endlich uns.

Das ganze Gestrüpp auf unserem Grundstück leider auch… da ließen sie leider nicht mit sich verhandeln 🙈🙈🙈

Tapeten 

Am Wochenende haben wir uns endlich Tapeten ausgesucht. 

Wir hatten ja schon lange in Musterbüchern gestöbert, die wir von unserem Maler und Tapezierer zum Aussuchen bekommen hatten. Wir waren jedoch noch unsicher welchen Stil wir tatsächlich in unserem Haus haben wollen. Eigentlich stand für uns immer fest, dass wir schlichte weiße Tapeten haben möchten, aber keine Rauhfaser.

Wenn man aber dann in den ganzen tollen Muster-Katalogen blättert, findet man wirklich so tolle Muster, dass man da schon mal ins Schwanken kommt. Letztendlich sind wir nun aber doch zurück bei den schlichten Tapeten. Mamavogel dekoriert einfach zu gerne und Papavogel liebt große Gemälde – nicht dass wir solche hätten, aber wer weiß vielleicht irgendwann mal – zumindest als Nachdruck😁

Und für die Kinderzimmer finden wir Wandtatoos immernoch am schönsten, schließlich ändern sich Geschmack und Hobbies der Kinder auch mal schnell.

Diese Tapeten haben wir uns ausgesucht:

Die rechte Tapete mit den feinen glitzernden Streifen für den kompletten Flurbereich oben und unten, inklusive Galerie.

Die linke Tapete für alle anderen Räume.

Es sind beides Vliestapeten. Die Decken bekommen einen Q3-Putz mit weißem Anstrich.

Wir werden alle Maler und Tapezierarbeiten von der Firma Noack – Alles unter einem Dach ausführen lassen. Das sind liebe Freunde von uns und wir haben bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Vertragsentwurf und Notartermin 

Am Freitag haben wir den Vertragsentwurf für den Grundstückskauf bekommen. 

Der Inhalt ist genau so, wie erwartet. Der Kaufpreis passt und auch sonst gab es keine ungeliebten Überraschungen. 

Da zwischen Zustellung des Vertragsentwurfes und Notartermin mind. 14 Tage liegen müssen, haben wir nun einen Termin am 19.09.2017.

Danach ist es endlich UNSER!!! 😊😊😊

Unser Grundstück – mit Hanglage und Aussicht 

Zuerst hatten wir uns von Herrn Ranze von Helma mal ein Haus planen lassen, weil wir einfach mal wissen wollen, was unsere Vorstellungen im Gesamten denn wohl kosten werden. Zuerst noch mit den Gedanken, dass wir ja noch Zeit haben und uns nichts drängt sofort loszulegen. Doch wenn einmal die Begeisterung entfacht ist, dann wird man plötzlich doch schneller aktiv als man eigentlich vorhatte… 😉

Und so hatten wir bereits drei Tage später die Reservierung für unser Grundstück in der Tasche.

Wie sind wir vorgegangen? 

Wir haben zunächst die Online-Grundstücksbörsen durchforstet, Quadratmeterpreise verglichen, Neubaugebiete erkundet, Planungen von Baugebieten der unterschiedlichsten Gemeinden in Erfahrung gebracht, Listen aufgestellt welche Kriterien für uns welche Priorität haben und was wir bereit bzw in der Lage sind an Höchstpreis für das Grundstück zu bezahlen. 

Nachdem wir immernoch nicht fündig geworden waren, begannen wir durch Studieren der Landkarte weitere Optionen in Bezug auf Wohnort ausfindig zu machen.

Unsere Hauptkriterien waren:

  • Entfernung zur Arbeit (max. 30 Min.)
  • Entfernung zu Großeltern (max. 20 Min. länger als bisher)
  • Entfernung zu Freunden und sonstigen Familienmitgliedern (max. 30 Min. länger als bisher)
  • Gute Erreichbarkeit und Anbindung an Schulen und Kindergärten
  • Infrastruktur muss vorhanden und gut erreichbar sein (z.B. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Restaurants, ÖPNV (max. 10 Min. Fußentfernung)
  • Max. 30 Min. bis zur nächsten Großstadt
  • Naherholungsmöglichleiten in unmittelbarer Nähe (z.B. Wald, Fußwege, Wanderwege und/oder Gewässer)
  • Anbindung an die Autobahn (max. 10 Min.)

Dann fanden wir eine wunderschöne Kleinstadt – nennen wir sie hier Vogelhausen– die alles das zu bieten hatte was wir suchten. Sogar ein Kino ist in Vogelhausen vorhanden. Alle Schulformen sind vorhanden, sogar mehrere Schulen pro Schulform, nur 30. Min zu Fuß zum nächsten Bahnhof, mitten im Grünen und doch so zentral. Und vor allem ein Neubaugebiet mit Hanglage und Aussicht!!! 

Ich bin ja ein geborener Flachlandvogel aber der Papavogel ist mitten in den 7-Bergen aufgewachsen und freut sich umso mehr darüber.

Die Grundstücke mit der besten Aussicht waren natürlich schon vergriffen, aber ein Grundstpck hatte es uns ganz besonders angetan: 

Ein Eckgrundstück mit 638m2, das von der Seitenstraße erschliessbar ist und auf dem wir Richtung Ausblick (Süden) unsere Terrasse mit Garten bauen können. 

Durch den besonderen Schnitt des Grundstücks werden wir kein Haus direkt gegenüber unserem Haus haben. Der Höhenunterschied beträgt bei unserem Hanggrundstück ca 3,5 Meter, so dass uns der schöne Ausblick nicht verbaut werden kann.


Aber das Wichtigste ist, dass wir uns jedes Mal, wenn wir an unserem Grundstück sind, uns einfach nur wohl und heimisch fühlen. Wir haben ein gutes Gefühl und freuen uns wenn wir es endlich unser Eigen nennen können! 

Unser Haus – da ist es!! 

Nachdem nun mit Finanzierung und Hausvertrag alles in trockenen Tüchern ist, möchten wir euch auch endlich unser Haus zeigen. 

Straßenansicht:

Hinteransicht:

Wir finden es total toll. Es hat allerdings ganz schön lange gedauert bis es so geplant war, wie ihr es jetzt sehr.

Ursprünglich hatten wir die Planung mal mit einem Friesengiebelhaus begonnen. Ganz klassisch: Satteldach und vorne und hinten Friesengiebel. Und zwar das Haus Hamburg aus dem Helma-Katalog. Und hatte der Grundriss sehr gut gefallen und Satteldach-Häuser gehen schließlich immer-egal was der Bebauungsplan vorschreibt.

Unser Traum war es eigentlich immer 2-stöckig zu bauen, einerseits mögen wir den Haustyp Stadtvilla – die wirken immer so imposant und andererseits ist es natürlich toll wenn man keine Schrägen und somit auch keine Einschränkungen für die Möbel im oberen Stockwerk hat. Nur leider ist 2-stöckige Bauweise nicht in jedem Baugebiet zulässig.

Als wir dann allerdings unser Grundstück gefunden und den Bebauungsplan gesichtet hatten, waren wir super glücklich, dass zwar nur 1-stöckige Bauweise erlaubt ist, jedoch die Giebelhöhe nicht vorgegeben ist. Das bedeutet, wir dürfen zwar 2-stöckig bauen, es darf nur laut Baurecht nicht als 2-stöckig gelten. 

Um diese Vorgabe zu erfüllen, haben wir das obere Stockwerk vorne und hinten eingerückt und die Wohnfläche darf oben maximal 2/3 der Wohnfläche der unteren Etage betragen. Um aber wiederum die Vorgaben des Baufensters einzuhalten, musste der ursprüngliche Grundriss auch noch massiv geändert werden. Der Grundriss vom Haus Hamburg war nämlich breit und nicht so tief. Jetzt ist unser Haus schmaler und dafür tiefer. Hierzu schreibe ich aber in einem weiteren Artikel mehr, wenn ich die endgültigen Grundrisse vorliegen habe. 
Noch zwei Details zu den Fotos:

  • Die Straßenansicht zeigt links neben der Haustür eine weitere weiße Tür – das wird der Eingang zum Haus von der Garage aus.
  • Die Straßenansicht zeigt links eine größere weiße Wandfläche ohne Fenster. Wir haben uns entschieden die 3. Terrassentür auf die Seite zu verlegen. Zum einen möchten wir im Wohnzimmer an diese Wand unsere große klassische Kirschholz-Wohnwand stellen und zum anderen finden wir es schön auch seitlich noch eine Terrassentür zum Garten zu haben. Praktisch, wenn die Kinder draußen spielen, aber auch um Sonnentechnisch mal die andere Seite zum Sitzen nutzen zu können. Außen auf der Terrasse werden wir diese Fläche ohne Fenster nutzen um dort z.B. unsere Liegen aufzubauen. Später soll da auch mal ne tolle Liegeinsel hinkommen. 

Klarstellung Hausvertrag und Finanzierungsunterlagen

Diese Woche haben wir sowohl die Klarstellung zum Hausvertrag als auch die Finanzierungsunterlagen erhalten. 

Finanzierungsunterlagen: 90 Seiten später (man muss aber fairer Weise sagen inklusive der Duplikate für uns) stellten wir fest, dass zwar alles genau so drin steht, wie es schon besprochen war und wir hier nichts Neues lesen, aber puh… die Details über die Folgen wenn… naja so genau will man das eigentlich gar nicht wissen… 🙈

Da wir aber schon seit einigen Jahren für unser Traumhaus ansparen und zwar so, dass wir schon seit 2 Jahren exakt die selbe monatliche Belastung haben wie mit der Finanzierung, sind wir guter Dinge, dass die „Wenns“ einfach nicht eintreten 😜

Über dieses Thema werde ich aber noch einen separaten Beitrag verfassen, weil die monatliche Belastung einfach ein sehr wichtiger Punkt beim Thema Hausbau ist.

Klarstellung zum Hausvertrag: Alles super. Wir hatten ein paar Punkte aus dem Vertrag ergänzt bzw geändert, weil uns z.B. bei der Gasbrennwerttherme und bei der Lüftungsanlage wichtig war, dass wir ein besonderes Fabrikat und Modell erhalten. Auch über diese Themen wird es auch noch Artikel geben, die sich allen wichtigen Details widmen.

Helma hat alles akzeptiert und berücksichtigt unsere Wünsche. Das finden wir absolut super!!! In der Bauleistungsbeschreibung werden nämlich unterschiedliche Varianten aufgeführt. Wie Helma das nachher entscheidet welche Variante verbaut wird, das weiß ich allerdings nicht. Vielleicht wird es einfach gleichmäßig verteilt oder man kann es zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht bei der Bemusterung noch wählen? Auf jeden Fall haben wir jetzt schon die Zusagen für die speziellen Fabrikate in der Tasche. Und das ist gut so, können wir schon wieder nen Haken dran machen! 👍🏻

Was sich allerdings geringfügig geändert hat, ist unser Grundriss. Zuerst waren wir etwas erschrocken, weil die Wohnfläche sich etwas verringert hat. Es sind nur 2,77 m2 gewesen, aber die Auszahlungsbedingungen unserer Bank setzen voraus, dass sich die Quadratmeterzahl und der umbaute Raum nicht mehr ändern dürfen – auch nicht geringfügig. Das liegt an der Bewertung des Hauses nach Fertigstellung. Ein externer Gutachter hat festgelegt welcher Preis für das Haus nach Fertigstellung zu erzielen ist und aufgrund dieses Gutachtens haben wir ja auch unsere (guten) Konditionen für den Kredit bekommen. Wir gerieten jetzt also erstmal etwas in Panik. 

Ein Gespräch mit unserem Planer Herrn Ranze hat dann aber das Thema aufgeklärt und die Problematik behoben. Der Grundriss musste aufgrund der Statik etwas geändert werden. Das Haus ist ja individuell für uns geplant und der 1. Stock ist vorne und hinten eingerückt. So dass die Erdgeschoss-Decke eine ganz andere Belastung trägt als normal. Die Decke muss aus diesem Grund 6cm dicker werden und wir benötigen 1 Stufe mehr in unserer Treppe.  Herr Ranze hat sich aber dann aufgrund der Auszahlungsbedingungen nochmals hingesetzt und die ursprünglichen Quadratmeter wieder hergestellt. Uns fielen gleich mehrere Steine vom Herzen. Wir haben einfach einen super Planer bei Helma erwischt. Toll, dass das alles so unkompliziert von statten geht! 

Jetzt haben wir die Vertragswerke unterschrieben und zurückgeschickt. Auch die Rücktrittsrechte aus dem Hausvertrag konnten wir nun rausnehmen. 

Als nächstes werden wir dann wohl einen Termin zur Bemusterung bekommen. Darauf freue ich mich ja schon ganz besonders… SHOPPEN – yeah!!!!!! 😉😉😉

Geschafft… jetzt kann es losgehen 

WOW,  9 Wochen, 1.000 zusätzliche Unterlagen und etwa 500.000 graue Haare später, haben wir nun endlich die endgültige Finanzierungszusage bekommen! 

Wir sind erleichtert, dass wir unserem Traumhaus nun wieder ein Stück näher sind!

Nun kann es endlich losgehen!  

VogelHausBautagebuch.com ist jetzt eingetragen!!!

Juhu ab sofort sind wir auch in den großen Sammlungen von Bautagebücherm eingetragen.

Und wir sind weiterhin auf der Suche nach Listen, auf denen wir unser Bautagebuch eintragen um somit anderen Bauherren und Bauwilligen mit unserer Erfahrung helfen zu können.

Eingetragen sind wir bereits hier:  

www.hausbau-forum.de
http://baublog-liste.de/
bautagebuch-liste.de
http://www.bautagebuch-sammlung.de

Warten…

Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.

Leo N. Tolstoi

Tjah, nun sind bereits 2 Wochen um und wir warten leider immernoch auf die Finanzierungs-Zusage. Allerdings wurden bereits ergänzende Unterlagen von uns eingefordert. Wir werten das als gutes Zeichen und bleiben weiterhin optimistisch!!! 👍🏻👍🏻👍🏻

Wenn man wartet zieht sich allerdings die Zeit wie Kaugummi in die Länge! Den Spruch von Herrn Tolstoi halten wir daher zur Zeit in Ehren!!! ☺️

Wir haben es getan…

… wir haben bei Helma unterschrieben!!

Wahnsinn! Nach so vielen Stunden der Planung und des Nachdenkens ist das ein richtig gutes Gefühl, dass wir unser Traumhaus nun endlich fertig geplant haben! 

Man fühlt sich fast befreit….

…Wäre da nicht das Warten auf die Finanzierungszusage…

Leider werden wir uns da aber wohl noch etwas gedulden müssen… bitte also weiterhin die Daumen drücken!!! ☺️☺️😊